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Kolping präsentierte grandiose Kappensitzungen im Jubiläumsjahr

(24.02.2014)

Am vergangenen Wochenende hieß es wieder „Bühne frei für Kolpings-Narretei“. Unter dem Jubiläums-motto „150 Jahr’ Kolping — hell strahlt das Licht, die Fastnacht schon lange mit Humor besticht, wie ein großer Minister, zieh’n wir alle Register, und zaubern ein Lachen dem Narr ins Gesicht“ lud die Kolpingsfamilie Oberwesel alle Närrinnen und Narren zu ihren ersten beiden Kappensitzungen ins Kath. Jugendheim ein. In diesem Jahr führte erstmals Jonathan Dittmayer als jüngster Kolping-Sitzungspräsident durch das Programm, welches sowohl von neuen Akteuren als auch alten Recken abwechslungsreich gestaltet wurde.



Traditionell eröffnete der Bajazz (Jonas Schuck) das bunte Treiben in der Narrhalla. Auch Sitzungspräsident a. D. Peter Kuhn (Peter III) ließ es sich nicht nehmen, anlässlich des Jubiläums gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Kolpingsfamilie, Marius Stiehl, das Publikum zu begrüßen. Es folgte der Einzug der Stadtsoldaten und des Elferrates, die auch sogleich das Oberweseler Kinderprinzenpaar (Nathalie Port und Rene D’Avis) mit Gefolge (Bajazz Jonas Haberkamp und Gardemädchen Pauline und Maxima Jäckel) auf ihrer Bühne begrüßen durften. Anschließend stimmten die Stadtsoldaten unter der Leitung von Carina Bappert und Isabell Daum mit ihrem Gardetanz zu bekannten Karnevalsmelodien das Publikum auf das weitere Programm ein.

Der erste Vortrag des Abends gebührte dabei neuen Akteuren. Wie schwer und missverständlich die Kommunikation zwischen den Generationen sein kann, verdeutlichten Dominik Stockmanns und Lars Weiler auf humoristische Weise und ernteten damit die ersten Lacher des Abends. Ihnen folgten die Querdreiwer (Leo und Lukas Monnerjahn und Marvin Schrattenholz), die dem Publikum zeigten, dass man selbst im hohen Alter noch sportlich aktiv sein kann.

Zu Ehren des 150-jährigen Jubiläums der Kolpingsfamilie überbrachte auch Protokoller Jürgen Dittmayer seine Glückwünsche. Mit gekonnt spitzer Feder skizzierte er das Oberweseler Stadtgeschehen und kam aus dem Gratulieren gar nicht mehr heraus. Zum Abschluss des ersten Drittels verzauberten 13 Jeannies mit ihrem Tanz den Saal. Kreiert und einstudiert wurde der Tanz der „Hippeditzjer“ von Franziska Beckel und Susanne Persch.

Zu Beginn des zweiten Drittels kamen Vater Rhein und die sieben Jungfrauen auf die Bühne. Gekonnt und witzig erzählte die Kolping-Nachwuchsgruppe die Sage rund um die sieben Jungfrauen. Anschließend machte das Oberweseler Prinzenpaar Daniel I. und Saskia Patricia I. ihre Aufwartung. Dass das Beamtenleben im Oberweseler Rathaus nicht zu unterschätzen ist und wie schwer es ist einen geeigneten Stadtmanager zu finden, präsentierten in diesem Jahr erstmals zusammen auf der Kolpingbühne Marius Stiehl und der stellvertretende Sitzungspräsident der KG Goubloch, Florian Linkenbach. Jede Menge Applaus war ihr Lohn.

Mit gewohnt humorvollen Texten zu bekannten Melodien animierten die „Leewecker“ unter der Leitung von Heinz Vogel und Martin Escher das Publikum zum Mitsingen. Erst nach der geforderten Zugabe wurden sie von der Bühne entlassen. Wie es einem ergehen kann, wenn man seine eigene Todesanzeige in der Zeitung liest, stellten die „Hooreule“ Linda Hermani und Andreas Kühnast gekonnt und von vielen Lachern begleitet zur Schau. Glanzvoll abgerundet wurde das zweite Drittel von den alten Recken. Nach Jahrzehnten der Abstinenz von der Fastnachtsbühne ließ es sich das „Panikorchester“ nicht nehmen, anlässlich des Jubiläums noch einmal aufzutreten und den Saal zum Beben zu bringen.

Musikalisch ging es auch nach der Pause weiter. Nach ihrem grandiosen Einstand im vergangenen Jahr begeisterte die Gruppe „Bumstara“ auch in diesem Jahr das Publikum. Die Akteure Martin Escher, Volker Stiehl und Maximilian Jäckel brillierten mit ihren humorvollen Strophen und dem eingehenden Refrain, der selbst über Fastnacht hinaus ein Ohrwurm ist, das Publikum. Warum nur auf ein Lied tanzen, dachte sich in diesem Jahr die Männershowtanz-Gruppe „Dancefloor-Rockets“ unter der Leitung von Lisa Monnerjahn und begeisterte die Zuschauer mit ihrem „Evolution of Dance“- Tanz.

Eine Kolpingsitzung ohne die „Hetzkepp“ ist undenkbar, schon gar nicht im Jubiläumsjahr. Sitzungspräsident a. D. Erik Zeuner begab sich auf die Suche nach seinem Nachfolger. Im Rennen um den begehrten Posten gaben sich Klaus und Ludger Friedsam, Michael Becker und Udo Kapell keine Blöße und boten mit allem auf, was sie karnevalistisch zu bieten haben. Das Publikum kam aus dem Lachen nicht mehr heraus. Den krönenden Abschluss einer glanzvollen und vielseitigen Jubiläumssitzung bildete auch in diesem Jahr der Showtanz der Stadtsoldaten. Mit ihrem „Burlesque“-Tanz heizten sie den Saal abschließend noch einmal ein.

Ein buntes Finale mit allen Aktiven auf der Bühne beendete überaus gelungene Jubiläumssitzungen. Einmal mehr bewiesen die Kolpingnarren, dass sie Spaß an ihrer Saalfassenacht haben und das Publi-kum begeistern können. Ein besonderer Dank geht auch in diesem Jahr an alle Helferinnen und Helfer vor und hinter der Bühne, sowie an alle Aktiven, durch deren Engagement es erst möglich ist, Jahr für Jahr solche abwechslungsreichen Sitzungen durchführen zu können.

Fotogalerien der Kappensitzungen 2014