Kolpingsfamilie Oberwesel im Mittelrheintal / zur Startseite



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150 Jahre Kolpingsfamilie Oberwesel — Eröffnung

(19.12.2013) Jubiläum-Jahresprogramm eindrucksvoll vorgestellt

„Kolping — eine Welt, lebendig und stark“, ihrem Jubiläumsslogan gerecht startete die Oberweseler Kolpingsfamilie in ihr Jubiläumsjahr.
Viele Kolpinger feierten gemeinsam mit Weihbischof Robert Brahm, Kolping-Diozesänpräses Thomas Gerber und Präses Manfred Weber in einem festlichen Pontifikalamt den Beginn eines ereignisreichen Jubiläumsjahres. Damit stellten die Oberweseler Mitglieder eindrucksvoll die aktive familienhafte Gemeinschaft ihrer Kolpingsfamilie unter Beweis.

„Der doppelte Festtag heute lädt uns ein, Zeitgenossenschaft mit allen Menschen zu suchen und zu feiern“. In seiner Predigt erinnerte Robert Brahm an den Sozialreformer und Priester Adolph Kolping, der auf Unstimmigkeiten in der Gesellschaft hingewiesen hat und sich für Gerechtigkeit einsetzte. „Ein Anliegen, das uns alle mit Adolph Kolping, seinem 200. Geburtstag und dem 150-jährigem Jubiläum unserer Kolpingsfamilie hier in Oberwesel verbindet“, findet der gebürtige Oberweseler Weihbischof.

Alle Kolping-Gruppierungen (Blasorchester, Junge Familien, Fastnachter, Senioren) waren an der Gestaltung des Gottesdienstes beteiligt und auch beim gemeinsamen Mittagessen und der Präsentation des Jubiläumsprogrammes waren alle Gruppierungen aktiv eingebunden.
„Es macht Freude solch eine engagierte Kolpingsfamilie mit zu erleben“, Diozesanpräses Gerber zeigte sich begeistert von der lebendigen Gemeinschaft in Oberwesel, die seit 150 Jahren beispielhaft den Idealen Kolpings treu geblieben ist. Ortspfarrer Manfred Weber, seit drei Wochen Präses der Kolpingsfamilie, freut sich Teil einer solch motivierten Gemeinschaft geworden zu sein.

Nach der Vorstellung des neuen Kolpingliedes „Wir sind Kolping“ begrüßte der Vorsitzende Marius Stiehl „seine Familie“ im Jugendheim.
150 Jahre müssen gebührend gefeiert werden und so entstand in mehrjähriger Planung ein Jubiläumsprogramm, das eindrucksvoll die Lebendigkeit des Kolpinggedanken vor Ort in Oberwesel darstellt.

Ehrenmitglied Michael Brahm moderierte die interaktive Jahresvorschau, die immer wieder durch den Auftritt von Adolph Kolping, alias Jo Schuck, mit seinen Zitaten ergänzt wurde.

Vielschichtige Veranstaltungen sollen das Gedankengut von Kolping in die heutige Zeit transportieren.
Am 22./23. Februar und 1. März trifft man sich zu den Kappensitzungen im Jugendheim und am 22. März tagt die Diözesanversammlung der Kolpingsfamilien im Bistum Trier in Oberwesel.

Ein Höhepunkt wird die Jubiläumskundgebung am 2. Mai mit der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
Auch die Internationale Weinprobe, 17. Mai, mit dem Thema Wein/Kirche/Bibel mit der ehem. Deutschen Weinkönigin, Theologin und stellv. CDU-Bundesvorsitzenden Julia Klöckner wird ein Highlight werden. Karten für die Weinprobe sind bei der KSK Oberwesel erhältlich.
Weiter geht es mit dem Festwochenende im August, Generalpräses Msgr. Ottmar Dillenburg wird da zu Gast sein.
Dem Gedanken „die Kolping-Jugend aus aller Welt trifft sich“ wird mit der internationalen Jugendwoche im Kolpinghaus auf Schönburg Rechnung getragen.
Im Oktober wird zur Kolpings-Familien-Wallfahrt nach Marienthal eingeladen. Ebenfalls im Oktober wollen die Kolpinger die heilende Wirkung der Sprache wieder entdecken. „Achtsam sprechen“, in seinem Vortrag in Liebfrauen wird Pater Anselm Grün dieses wichtige Kommunikationsgut allen näher bringen.

Den Abschluss des Jubiläumsjahres bildet der Kolpinggedenktag 2014 wiederum beginnend mit einem Pontifikalamt — dann mit Weihbischof Jörg Michael Peters — und einem Rückblick.

„Das Jubiläumsjahr geht dann zu Ende — aber nicht die Idee Adolph Kolpings. Kolping in Oberwesel stand schon immer auch für Neues und Mutiges. Dieses Engagement, für die Gemeinschaft in Oberwesel und darüber hinaus, ist unsere Vision auch für die Zukunft“, so der Vorsitzende Marius Stiehl abschließend.