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150 Jahre Kolpingsfamilie Oberwesel - Kolping: eine Welt, lebendig und stark

(22.11.2013) Ältester Verein von Oberwesel feiert Jubiläum mit Jahresprogramm

Noch zu Lebzeiten des seligen Gesellenvaters Adolph Kolping gründete sich, mit Unterstützung Bopparder Kolpingfreunde, der Kath. Gesellverein in Oberwesel. Kolping selbst konnte als Schustergeselle in der damaligen Zeit die Not und Probleme der Handwerksgesellen erfahren.

Kolpings spätes Theologiestudium und den Priesterberuf wählte er bewusst zur Veränderung der gesellschaftlichen Entwicklung. Als Sozialreformer, Publizist und Gesellenvater ging er in die Geschichte ein und ist heute einer der bekanntesten Deutschen. Aber zurück nach Oberwesel: hier scharten sich junge Gesellen im Jahre 1864 um Kaplan Peter Linz, der in Oberwesel das Heft zur Gründung in die Hand genommen hatte.

Später wurde daraus der Meister- und Gesellenverein und schließlich die Kolpingsfamilie. Die Oberweseler Vereinigung gehört mit ihren 400 Mitgliedern heute zu den großen Kolping-Ortsgruppen in Deutschland. Aushängeschilder sind vor allem in den letzten Jahrzehnten das Blasorchester, die Fastnachtsabteilung, die Internationale Jugendburg und der agile Förderverein für Krankenhaus & Seniorenzentrum. Diese Gruppen laufen in Oberwesel alle unter dem Namen Kolping und auch die DJK Oberwesel – ein Sportverein mit 1500 Mitgliedern – erblickte einst als Sportabteilung des Meister- und Gesellenvereins 1924 das Licht der Welt.



Aus Anlass des Jubiläums gestalten die aktiven Oberweseler unter dem Motto: „Kolping — eine Welt, lebendig und stark“ ein ganzes Jahr lang ein spezielles Programm, das neben den üblichen Veranstaltungen mit einigen Besonderheiten aufwartet.

Der Startschuss fällt am Sonntag, 8. Dezember 2013 taggleich zu Kolpings 200. Geburtstag. Der gebürtige Oberweseler und Mitglied der Kolpingsfamilie, Weihbischof Robert Brahm, zelebriert dann gemeinsam mit Kolping-Diözesanpräses Thomas Gerber und Ortspfarrer Manfred Weber den Eröffnungsgottesdienst um 10.30 Uhr in St. Martin. Das Pontifikalamt wird vom Blasorchester der Kolpingsfamilie mitgestaltet. Daran schließen eine interaktive Jahres-Programmpräsentation und ein Mittagessen im Kath. Jugendheim an. Zum Abschluss wird ein Kurzfilm vom 100-jährigen Jubiläum von 1964 präsentiert.

Das Jubiläumsprogramm enthält besondere Veranstaltungen, wie die in Oberwesel stattfindende Diözesanversammlung der Kolpingsfamilien im Bistum Trier; eine Jubiläumskundgebung mit der Ministerpräsidentin Malu Dreyer, eine Internationale Weinprobe mit dem Thema Wein/Kirche/Bibel mit der ehem. Deutschen Weinkönigin, Theologin und stellv. CDU-Bundesvorsitzenden Julia Klöckner, dem Festwochenende im August mit Generalpräses Msgr. Ottmar Dillenburg, einer internationalen Jugendbegegnung auf der Kolpingburg, einer Familien-Wallfahrt, einem Vortrag von Pater Anselm Grün in Liebfrauen, einer Lichterfeier in St. Martin und einem Abschluss am Kolpinggedenktag 2014, wiederum beginnend mit einem Pontifikalamt — dann mit Weihbischof Jörg Michael Peters — und einem Rückblick auf das Jubiläumsjahr im Kolpinghaus.

Marius Stiehl, der Vorsitzende der Kolpingsfamilie, schreibt in seinem Grußwort: „die Kolpingsfamilie Oberwesel ist Teil der weltweiten kolping’schen Wertegemeinschaft“ und damit verweist er zu Recht auf die weltumspannenden Aktivitäten von Kolping in über 61 Nationen.

Bereits am 27. November 2013 geht es im Bayerischen Fernsehen im Rahmen der Sendung „stationen Dokumentationen“ um Adolph Kolping. Ab 19.00 Uhr werden Spuren des Gesellenvaters in der heutigen Zeit verfolgt. In der Sendungsbeschreibung heißt es: „Jutta Neupert geht in ihrem Film der Frage nach, wie Kolping heute auf Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen wirkt.“ Neben einer Kolping-Berufsförderschule, sowie einzelnen engagierten und vom Einsatz des Kolpingwerkes nachhaltig geprägten Menschen, soll der dokumentarische Film „Der Handwerkerpriester – Adolph Kolping und die Folge“ außerdem Rückblicke auf das Leben Adolph Kolpings beinhalten.