Kolpingsfamilie Oberwesel im Mittelrheintal / zur Startseite



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Manege frei für Kolping‘s Narretei

(15.03.2011) Kolping in der Narrenspur — Halli Galli, Zirkus pur!

Rückblick auf die 3. Kappensitzung 2011 (183 Fotos)

Kolping in der Narrenspur — Halli Galli, Zirkus pur! Unter diesem Motto fanden am vergangenen Wochenende die beiden ersten Sitzungen der Kolpingsfamilie Oberwesel statt. Das Jugendheim verwandelte sich dabei in eine Manege des rheinischen Frohsinns. Zum Auftakt stimmte Bajazz Leo Monnerjahn mit seinem humoristischen Prolog das närrische Auditorium auf weit über fünf närrische Stunden ein.

Nach dem Einzug des Elferrats und der Stadtsoldaten  zu den Klängen des Narrhallamarsches eröffnete Sitzungspräsident Erik Zeuner das Programm. Zur musikalischen Einstimmung tanzten die Stadtsoldaten Ihren Gardetanz zu schmissigen Evergreens der Popgruppe Abba. Die ersten Lacher des Abends gehörten dem Kinderprinzenpaar der Kolpingsfamilie Jonas Schuck und Selina Rustemovski samt Gefolge.

Der Sitzungspräsident a. D. Peter Kuhn stellte seine Biografie mit Unterstützung der nächsten Fassenachtsgeneration vor. Diese humoristischen Einlagen wurden von Carolin Kuhn, Elena und Alicia Becker, Andre D'Avis, Philipp Friedsam,  Wilhelm Persch, Pierre Port und Lars Weiler musikalisch präsentiert. Ein super Einstand auf Kolping's Bühne.

Wie ein missglückter Einbruch in einen Zirkus aussehen kann, präsentierten die Querdreiwer mit ihrem akrobatischen Klamauk (Leo und Lukas Monnerjahn, Marvin Schrattenholz und Dominik Stockmanns). Wie beständig eine Fassenachtsliebe sein kann, zeigten uns Sandra Plenz und Manfred Hermani (Idee und Regie: Bettina Lenz und Ursula Poss).

Odo Steinmann beleuchtete als Schlafwandler das politische Geschehen im Land. Ein glanzvoller Abschluss des ersten Drittels stellten die Hippeditzjer (Nachwuchsgarde) als Esmeraldas dar. Trainiert wurde diese tolle Gruppe von Franziska und Susanne Persch.

Nach der ersten Pause heizte das  Funkenmariechen Laura Schmidt aus Schwall kräftig dem Saal ein. Nun machte das Oberweseler Prinzenpaar Carmen I. und Udo I. samt Gefolge den Kolping-Narren seine Aufwartung. Was vor der Eröffnung eines Handy-Ladens noch alles erledigt werden muss, zeigten die langjährigen Aktiven Uwe Hüttner und Peter D'Avis.

Einen grandiosen Einstand hatte Judith Kessler als heiratswütige Sächsin. Nach ihrem gekonnten Vortrag begeisterte sie nicht nur die Männerwelt mit einem flotten Mambo. Die Hooreile (Isabell Hoffmann und Andreas Kühnast) zeigten humoristisch, was eine fällige Lebensversicherung im täglichen Ehealltag an Verwirrungen auslösen kann.

Mit gekonnt spitzer Feder skizzierte Protokoller Jürgen Dittmayer das Oberweseler Stadtgeschehen des letzten Jahres. Nachdem sich das Publikum in einer zweiten kurzen Pause stärken konnte, zeigten die Hetzkepp in ihrem 2 x 11 Jubiläumsjahr, wer die Fäden in der Hand hat. Bei der Darstellung Ihrer Oberweseler Puppenkiste blieb kein Auge trocken. An den Fäden hingen: Klaus und Ludger Friedsam, Michael Becker und Udo Kapell, geführt wurden die Marionetten von Sitzungspräsident Erik Zeuner.

Der Vorsitzende der Kolpingsfamilie Marius Stiehl dankte bei seiner Absage den Akteuren für ihre langjährige Bühnentreue. In eine schimmernde Feenwelt verführten uns die Stadtsoldaten unter der Leitung von Michaela Linkenbach und Diana Oettel mit ihrem perfekt einstudierten Showtanz.

Den Schlusspunkt einer grandiosen Sitzung setzten die Leewecker mit speziell für die Fassenacht arrangierten Stimmungs- und Popliedern. Die Sängerschar stand unter Leitung von Martin Escher und Heinz Vogel. Das bunte Finale mit allen Aktiven auf der Bühne beendete eine überaus gelungene Sitzung. Einmal mehr bewiesen die Kolpingnarren die Größe und Qualität ihrer Oberweseler Saalfassenacht.