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Briefmarkenaktion des Kolpingwerkes

(04.04.2017) Kolpingsfamilie Oberwesel seit Jahren aktiver Bestandteil der Briefmarkenaktion

Sammeln ist für viele Menschen eine Leidenschaft. Einige Menschen sammeln Bierdeckel, andere Münzen, Steine oder gar Kronkorken. Nur legt das Kolpingwerk das Gesammelte nicht in den eigenen Schrank, sondern verwandeln es in „Hilfe zur Selbsthilfe“, so Projektleiter Hermann- Josef  Bappert. Bei Kolping hat das Sammeln Tradition, so der Verantwortliche. Neben den Briefmarken werden Brillen, Handys oder auch Schuhe gesammelt. Die Rohstoffe der Hilfe können also ganz unterschiedlich sein. Das Sammeln von Briefmarken und der Erlös daraus ist über die Jahre eine feste Säule des Engagements für die Menschen in der Ferne geworden.
Und diese Tradition hat im vergangenen Jahr 2016 ein neues Rekordhoch erreicht. Mit 19.718 € konnten wir durch die Briefmarkenaktion mehr erlösen als jemals zuvor in der Geschichte der Aktion. Es ist ein großartiger gemeinsamer Kolpingerfolg, so Bappert weiter, der deutschlandweit erzielt wurde. Kolping dankt allen, die mit Leidenschaft wieder Briefmarken gesammelt und abgegeben haben. Jeden Monat kommt so unter anderem in Oberwesel eine stattliche Anzahl von Briefmarken zusammen, die zum internationalen Kolpingwerk nach Köln weitergeleitet werden.
Durch die effiziente Kolpingarbeit von „Kolping International“ werden in Afrika, Asien und Lateinamerika Verbände aufgebaut, in denen Menschen Unterstützung bei der Entwicklung ihrer eigenen Potentiale erhalten. Junge Menschen aus unteren Kasten erhalten z. B. im Jahr ein Stipendium. Sie werden zu Schreinern, Mechanikern, Elektrikern, im EDV-Bereich oder in der Krankenpflege ausgebildet. Marius Stiehl, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Oberwesel ist froh, dass gerade in Oberwesel immer wieder die Kolpinggemeinschaft auf diesem Weg ihren Beitrag zur Entwicklungsarbeit in der dritten Welt leistet.
Weitere Infos zur Aktion erhalten sie im Internet unter www.kolpingsfamilie-oberwesel.de oder über in der St. Martinskirche, Liebfrauenkirche oder Mutter-Rosa-Kapelle ausgelegten Flyer. Die Briefmarkenspenden können weiterhin in die Sammelbox in der St. Martinskirche eingeworfen werden.
Es gibt aber auch noch viele Jugendliche die auf unsere Hilfe warten, so Hermann Josef  Bappert. Deshalb seine Bitte, weiter sammeln und die Aktion somit auch im 16. Jahr am Leben erhalten, denn nur so kann die Not unserer Freunde in der Ferne ein wenig gelindert werden.