Kolpingsfamilie Oberwesel im Mittelrheintal / zur Startseite



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Kolpings Fassenachtsschloss begeistert das Publikum

(20.02.2017) Erfolgreiche 1. Kappensitzung gefeiert

Unter dem Motto „Wir ziehen ein ins Fassnachtsschloss, mit Kolpings buntem Narrentross“ begeisterte die Kolpingsfamilie Oberwesel am vergangenen Wochenende mit ihrer ersten Kappensitzung wieder Jung und Alt. Traditionell begrüßte Bajazz Jonas Schuck die zahlreich erschienenen Närrinnen und Narren im festlich geschmückten Kath. Jugendheim und eröffnete damit den über fünfstündigen Narrenreigen. Sitzungspräsident Jonathan I (Jonathan Dittmayer) eröffnete mit einem feierlichen Fassenachtseid im Anschluss das bunte Programm.

Haben Sie schon mal ein Pokemon gefangen? Nein? Für unsere neue Jugendgruppe gar kein Problem. Die fünf jungen Akteure verstanden es mit Witz und Charme knifflige Fragen zu beantworten und setzten so manche Oberweseler Persönlichkeit in Szene; ein sehr gelungener Einstand.
Zur musikalischen Einstimmung tanzten die Stadtsoldaten ihren Gardetanz zu eingehenden Fassenachtshits. Dieser wurde einmal mehr choreografiert von Carina Bappert und Isabell Stockmanns und sorgte so gleich zu Beginn der Sitzung für eine tolle Stimmung im Saal.

Gestandene Männer braucht das Land! Genau diesen verkörperte Peter Kuhn (Sitzungspräsident a. D.) in seiner Paraderolle als Familienvater. Wenn nicht er, wer dann kann glaubhaft und humoristisch berichten, wie es an den Feiertagen in einem „Viermädelshaushalt“ zugeht? Die Querdreiwer nahmen die Zuschauer auf ihrem Steckenpferd mit. Die vier Männer spielten sich mit dem Motto “Wir zwei sind hier die drei Einzigen“ in die Herzen des Publikums.
Anschließend erhob sich das Publikum, um das Oberweseler Prinzenpaar Alicia I. (Alicia Brahm) und Wilhelm I. (Wilhelm Persch) zu empfangen, das samt Gefolge den Kolpingnarren seine Aufwartung machte.

Lord of the dance kann einpacken, wenn die Hippeditzjer zu irischen Klängen die Bühne und auch das Publikum erobern. Eine Zugabe war die notwendige Konsequenz für die sechs Tänzerinnen unter der Leitung von Katharina Jäckel und Michaela Linkenbach.

Einen Protokollanten seiner Art sucht man vergebens zwischen Köln und Mainz. Jürgen Dittmayer schafft es lokale Kuriositäten als auch international Skurriles poentenreich und sprachlich auf höchstem Niveau zu präsentieren. Getreu dem Slogan: „America first – aber Wesel zuerst!“

Das zweite Drittel eröffnete das Kinderprinzenpaar (Annalena Hechel und Louis Steiner mit den beiden Gardemädchen Emilia Hermani und Sophie Steiner sowie Bajazz Tim Hechel) im neuen Gewand. Carina Bappert sorgte mit ihrem Solotanz auf fetzige Dancerhythmen für stürmischen Beifall. Was im Pfarrbüro der alltägliche Wahnsinn ist, konnten Maria Dittmayer und Andrea Beck-Dittmayer zum Besten geben. Mit gewohnt humorvollen Texten zu bekannten Melodien animierten die „Leewecker“ unter der Leitung von Martin Escher das Publikum zum Mitsingen. Erst nach der geforderten Zugabe wurden sie unter stehenden Ovationen von der Bühne entlassen. Endlich ist es soweit: die Kolpingsfamilie hat ihr erstes schwarz-goldenes Prinzenpaar! Maximilian Jäckel als Prinz und Noel D’Avis als Prinzessin machten nicht nur optisch eine gute Figur.

Die Dancefloor-Rockets ließen dieses Jahr nichts anbrennen. Zum ersten Mal unter der Leitung von Carolin Kuhn, Alicia und Elena Becker, entzündeten die zehn Männer ein tänzerisches und akrobatisches Feuerwerk.

Mit ihrer Ohrwurmmelodie ist die Gruppe „Bumstara“ fester Bestandteil der Kolping-Saalfassenacht. Auch in diesem Jahr begeisterten die Akteure Martin Escher, Maximilian Jäckel und Kolping-Vorsitzender Marius Stiehl, zu Beginn des dritten Drittels, mit ihren köstlichen Strophen den Saal und rissen das Publikum zu Lachsalven hin.
Dinner for one findet auf der Kolpingbühne nicht zum 100. Geburtstag von Miss Sophie, sondern an Rosenmontag für Miss Philippa statt. Diesen Klassiker boten Philipp Hammer und Manfred Hermani in einer schauspielerischen Glanzleistung dar und auch humoristisch blieb kein Auge trocken.

Glänzender Schlusspunkt der Sitzung war der Showtanz der Stadtsoldaten. So mystisch und magisch der Tanz begann, so spektakulär und fantastisch endete die Geisterstunde. Stehende Ovationen und eine Zugabe war der verdiente Lohn für eine hervorragende Leistung.

Ein buntes Finale mit allen Aktiven auf der Bühne beendete wieder eine sehr gelungene Sitzung.

Einmal mehr bewiesen die Kolpingnarren, dass sie Spaß an ihrer Saalfassenacht haben und das Publikum begeistern können. Ein besonderer Dank geht auch in diesem Jahr an alle Helferinnen und Helfer vor und hinter der Bühne, sowie an alle Aktiven, durch deren Engagement es erst möglich ist, Jahr für Jahr solche abwechslungsreichen Sitzungen durchführen zu können.

Foto-Rückblick