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Kolpingfassenacht entfacht närrisches Feuer

(03.02.2016) Erfolgreiche 1. Kappensitzung gefeiert

Unter dem Motto „Sport und Spiele sind entfacht, Kolping feiert Fassenacht“ begeisterte die Kolpingsfamilie Oberwesel am vergangenen Wochenende mit ihrer ersten Kappensitzung wieder Jung und Alt. Traditionell begrüßte Bajazz Jonas Schuck die zahlreich erschienenen Närrinnen und Narren im Kath. Jugendheim und eröffnete damit den über fünfstündigen Narrenreigen. Ganz nach dem olympischen Vorbild, zogen zunächst alle Akteure der diesjährigen Session unter Fanfarenklängen ein, bevor Sitzungspräsident Jonathan I. (Jonathan Dittmayer) in seiner Begrüßungsrede in der Tat das närrische Feuer entfachte.
Das Kinderprinzenpaar (Helena Stahl und Jonas Haberkamp mit den beiden Gardemädchen Giulia Speicher und Karolina Stahl) waren die ersten „Athleten“ des bunten Programms.
Zur musikalischen Einstimmung tanzten die Stadtsoldaten ihren Gardetanz zu eingehenden Marschklängen. Dieser wurde einmal mehr choreografiert von Carina Bappert und Isabell Stockmanns und sorgte so gleich zu Beginn der Sitzungen für eine tolle Stimmung im Saal; die erste Zugabe war fällig.

Sein Büttendebüt feierte in diesem Jahr Noel D’Avis. Er verstand es gekonnt das Leben eines Feuerwehrmanns zu pointieren. Nach einer Schunkelrunde konnten stramme Waden das Publikum nach Bayern entführen. Unter der Leitung von Monika Lipp und Karin Hoffmann ließ die ehemalige Männershowtanzgruppe ihr Können noch einmal aufblitzen.
Von dem Auslaufmodell Badewanne bis zum gebrauchten Feuerwerkskörper – beim Baumarkt Stockmanns bleiben keine Wünsche offen. In seiner Paraderolle als Juniorchef, konnten die Querdreiwer mit Dominik Stockmanns viele Lacher für sich verbuchen.
Einmal Funkemariechen zu sein, wer möchte das nicht? Deshalb bewarben sich gleich zwei potentielle Kandidatinnen (Birgit Dum und Steffi Laux) mit einer schauspielerischen und humoristischen Glanzleistung für diesen Job.
Exotisch und farbenfroh wurde es am Ende des ersten Drittels, als die Hippeditzjer als Paradiesvögel die Bühne und auch das Publikum eroberten. Eine Zugabe war die notwendige Konsequenz für die acht Tänzerinnen unter der Leitung von Katharina Jäckel und Michaela Linkenbach.

Zu Beginn des zweiten Drittels erhob sich das Publikum, um das Oberweseler Prinzenpaar Lee I. und Heinz I. zu empfangen, das samt Gefolge den Kolpingnarren seine Aufwartung machte. Was man als Putzfrau alles erlebt, konnte Andrea Beck-Dittmayer zum Besten geben. Mit gewohnt humorvollen Texten zu bekannten Melodien animierten die „Leewecker“ unter der Leitung von Martin Escher das Publikum zum Mitsingen. Erst nach der geforderten Zugabe wurden sie unter stehenden Ovationen von der Bühne entlassen.
Ernst Haft (Ralf Günster, Sitzungspräsident des NCR) war zwar der Name des Besuchs aus Perscheid, aber ganz sicher nicht das Thema seines Vortrags. Seine Witze ließen kein Auge trocken und so erschütterte die erste Rakete die Narrhalla.
Die Knallkepp organisierten die nächste Fußball-WM in Oberwesel. Alles gar kein Problem, wenn die richtigen Charaktere zusammen sitzen und ihren fantastischen Ideen freien Lauf lassen. Klasse!
Die Dancefloor-Rockets ließen dieses Jahr tänzerisch ihre Muskeln spielen. Unter der Leitung von Lisa Monnerjahn zeigten die sieben Männer ihr akrobatisches Können.

Das letzte Drittel eröffnete Carina Bappert in ihrem Solotanz zu „Shut up and dance“. Frei übersetzt könnte man auch sagen: sehet und staunet! Passend zum Motto der Sitzung kam Protokoller Jürgen Dittmayer als Sportfunktionär. Mit einem Koffer voll Geld verstand er es in perfekter Reimform international Skurriles als auch lokale Kuriositäten auf humoristische Weise zum Besten zu geben.
Mit ihrer Ohrwurmmelodie ist die Gruppe „Bumstara“ bereits fester Bestandteil der Kolping-Saalfassenacht. Auch in diesem Jahr begeisterten die Akteure Martin Escher, Maximilian Jäckel und Kolping-Vorsitzender Marius Stiehl mit ihren köstlichen Strophen den Saal und rissen das Publikum zu Lachsalven hin. Glänzender Schlusspunkt der Sitzung war der Showtanz der Stadtsoldaten. Symbolträchtig, untermalt mit bombastisch wirkender Musik, zeigten die 16 Tänzerinnen wie schön es im alten Griechenland bei der Entzündung des olympischen Feuers gewesen sein muss. Stehende Ovationen war der verdiente Lohn für eine hervorragende Leistung.

Ein buntes Finale mit allen Aktiven auf der Bühne beendete wieder eine sehr gelungene Sitzung. Einmal mehr bewiesen die Kolpingnarren, dass sie Spaß an ihrer Saalfassenacht haben und das Publikum begeistern können. Ein besonderer Dank geht auch in diesem Jahr an alle Helferinnen und Helfer vor und hinter der Bühne, sowie an alle Aktiven, durch deren Engagement es erst möglich ist, Jahr für Jahr solche abwechslungsreichen Sitzungen durchführen zu können. Einige Restkarten sind noch für die Sitzung am Freitag, 5. Februar 2016, bei der Firma Elektro Jäckel oder an der Abendkasse erhältlich. Denn wir bleiben olympisch: „Dabei sein ist Alles!“

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