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"Ohne Mutter Rosa und Vater Kolping wären wir heute nicht hier!"

(27.01.2016) Der Kolping-Förderverein Krankenhaus und Seniorenzentrum Oberwesel e.V. feierte seinen 25. Geburtstag

Die Gründung des Fördervereins am 21. Januar 1991 sei „eine der wichtigsten Entscheidungen für die Zukunft unserer Stadt“ gewesen, unterstrich Jürgen Port. „Vorausschauende Mitglieder der Kolpingsfamilie“, so erinnerte Oberwesels Stadtbürgermeister, der für die Gesellschafter der Krankenhaus GmbH St. Goar-Oberwesel sprach, hätten sich bereits in den Jahren zuvor für den Erhalt des Krankenhauses in Oberwesel engagiert und seien von Schwester M. Basina Kloos, der damaligen Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, ermuntert worden, einen Förderverein zu gründen. – Der Kolping-Förderverein Krankenhaus und Seniorenzentrum Oberwesel e.V. feierte (natürlich auf den Tag genau am 21. Januar) seinen 25. Geburtstag und wurde bei dieser Gelegenheit mit Komplimenten geradezu überschüttet.

Christa Garvert hob in ihrer kurzen Ansprache auf das bürgerschaftliche Engagement ab, ohne das „unsere Gesellschaft um vieles ärmer“ wäre. Deshalb „sind wir auch froh und dankbar, dass es Vereine wie den Kolping-Förderverein Krankenhaus und Seniorenzentrum Oberwesel e.V. gibt, die unsere Einrichtungen tatkräftig unterstützen und fördern“, betonte sie. Der Förderverein, so Garvert weiter, habe sich von Anfang an für die Errichtung eines Seniorenzentrums stark gemacht. „Und es ist sicher nicht übertrieben, wenn ich sage, dass es ohne den Förderverein das Seniorenzentrum zumindest so rasch nicht gegeben hätte“.

Der Förderverein unterstützt die Einrichtungen nicht nur finanziell, er ist vor allem auch ein wichtiges und wertvolles Bindeglied in die Gemeinde und Stadt hinein. Mit den regelmäßigen Vortragsveranstaltungen und den Veranstaltungen mit den und für die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums „ermöglichen und fördern Sie Begegnung“, sagte Christa Garvert, die für die Marienhaus Unternehmensgruppe sprach.

Auch die (geplante) Zusammenführung beider Klinik-Standorte in Oberwesel – sie ist ein wichtiger Schritt zur langfristigen Sicherung der wohnortnahen medizinischen Versorgung in der Region und trägt damit wesentlich zum Erhalt der rund 350 Arbeitsplätze bei – sei mit ein Verdienst des Fördervereins; „denn wenn wir nicht so starken Rückenwind aus der Bevölkerung hätten und man in Mainz nicht sehen würde, wie stark die Loreley-Kliniken hier am Mittelrhein verankert sind – wer weiß, wie die Entscheidung dann womöglich ausgefallen wäre“, unterstrich Christa Garvert.
Der Förderverein, an dessen Spitze seit 25 Jahren Michael Brahm als Vorsitzender und Gerda Brager als seine Stellvertreterin stehen, hat sich aus der Kolpingsfamilie entwickelt und dokumentiert dies auch in seinem Namen. Adolph Kolping und Mutter Rosa, die Gründerin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, passen übrigens gut zueinander: Beide kamen sie aus ärmlichen Verhältnissen, beide erkannten sie die Nöte ihrer Zeit, die aus der Industrialisierung resultierten, und beide handelten, krempelten die Ärmel hoch, um die Lebensverhältnisse der Menschen zu verbessern. Und ihr Leben und ihre Gedanken wirken bis heute fort. – Das brachte Michael Brahm in seiner Begrüßung auf den Punkt, als er sagte: „Ohne Mutter Rosa und Vater Kolping wären wir heute nicht hier!“

Und während normalerweise das Geburtstagskind Geschenke bekommt, war es hier der Förderverein, der Geschenke verteilte: Einen Spendenscheck über 25.000 Euro (für jedes Jahr 1.000 Euro) überreichten Michael Brahm und Gerda Brager an die Verantwortlichen der Krankenhaus GmbH. Die hat dafür, wie Dr. Matthias Psczolla, der langjährige Chefarzt der Konservativen Orthopädie und Geschäftsführer, der zwischenzeitlich in den Kreis der Gesellschafter aufgerückt ist, erläuterte, ein modernes und leistungsstarkes Ultraschallgerät angeschafft, mit dem die Loreley-Kliniken ihre diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten deutlich verbessern.


Michael Brahm (rechts) und Gerda Brager (4. von rechts) überreichten einen Spendenscheck über 25.000 Euro. Mit diesem Geld haben die Loreley-Kliniken ein modernes und leistungsstarkes Ultraschallgerät angeschafft. Foto: hf