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Johann Peter Josten wäre am 15. Juli 2015 100 Jahre alt geworden

(02.07.2015) Ehrung des Nachkriegspolitikers, des Ehrenmitglieds der Kolpingsfamilie und Ehrenbürgers von Oberwesel

1946 hob er mit Gleichgesinnten bei einer Büchse Wurst in Oberwesel die CDU aus der Taufe. Ein Jahr später saß er im ersten rheinland-pfälzischen Landtag und beim Misstrauensvotum gegen Willy Brandt pochte er 1972 im Präsidium des Bundestages auf Neuauszählung der Stimmen. In Frack und Zylinder empfing er als Stadtbürgermeister von Oberwesel Nancy Reagan am Rheinufer. Als führender Kolpinger – in der Rolle des Diözesan-Altsenior – gründete er 1951 die internationale Jugendbegegnungsstätte auf der Schönburg und auch als Vorsitzender des Entwicklungshilfeausschusses des Bundestages war er in Sachen Völkerverständigung überall in der Welt für Deutschlands Friedensmission unterwegs.
Er bemühte sich als Vorsitzender des Verbandes der Heimkehrer um deren vielfältigen Probleme im Nachkriegs-Deutschland.
Johann Peter Josten, der zahlreiche Orden und Auszeichnungen erhielt und in seiner Heimatstadt sowohl durch die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft der Kolpingsfamilie, als auch der seltenen Ehrenbürgerschaft in Oberwesel gewürdigt wurde, wäre am 15. Juli 2015 100 Jahre alt geworden.

Aus diesem Anlass gedenken seine Freunde am Mittwoch, 15. Juli 2015 in einem Gottesdienst um 17 Uhr in der Mutter-Rosa-Kapelle in Oberwesel ihm und seinem großen Engagement für die Gesellschaft. Im Anschluss daran ist ein Besuch an der Familiengrabstätte Josten auf dem Liebfrauenfriedhof vorgesehen.