Kolpingsfamilie Oberwesel im Mittelrheintal / zur Startseite



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Kolping’s Lach- und Sachgeschichten begeisterten Jung und Alt

(19.02.2015)

Unter dem Motto „Kolping’s Lach- und Sachgeschichten“ begeisterte die Kolpingsfamilie Oberwesel an den vergangenen beiden Wochenenden mit ihren drei Kappensitzungen wieder Jung und Alt.
Traditionsgemäß begrüßte Bajazz Jonas Schuck die zahlreich erschienen Närrinnen und Narren im Kath. Jugendheim und eröffnete damit den fünfstündigen Narrenreigen.

In Anlehnung an die Fernsehsendung „Die Sendung mit der Maus“ bekam das Publikum in einem kurzen Film gezeigt, wie die Vorbereitungen der Kolpingfassenachter aussehen. Damit wurden die Lachmuskeln schon einmal auf die anstehende Sitzung vorbereitet.

Anschließend betraten Elferrat und Stadtsoldaten mit ihrem Sitzungspräsidenten Jonathan I. die Bühne und hießen zugleich das Oberweseler Kinderprinzenpaar (Amelie Karbach und Jannis Jäckel) mit Gefolge (Bajazz Elias Karbach und Gardemädchen Lara Schnauber und Pauline Jäckel) in ihrer Narrhalla willkommen.

Zur musikalischen Einstimmung tanzten die Stadtsoldaten ihren Gardetanz zu bekannten Popliedern. Dieser wurde einmal mehr hervorragend choreografiert und einstudiert von Carina Bappert und Isabell Daum und sorgte so gleich zu Beginn der Sitzungen für eine tolle Stimmung im Saal; die erste Zugabe war fällig.

Bei der Stimmung nicht locker lassen, war dann die Devise für Jonathan Dittmayer, der sich nach einer neuen Einnahmequelle umschaut, da der Posten als Sitzungspräsident finanziell nicht lohnenswert ist. Bei der Suche und Umsetzung wurde er tatkräftig und ideenreich von seinem Cousin Matthias Dittmayer unterstützt. Der große Coup gelang den beiden zwar nicht, aber das Publikum hatte einiges zu Lachen.

Nach einer Schunkelrunde zeigten die Querdreiwer was passiert, wenn man den Auftrag für die Tunnelarbeiten an den aufstrebenden Jungunternehmer Dominik Stockmanns vergibt. Herrlich gespielte Szenen voller Witz begeisterten die Zuschauer und selbst an Spezial-Effekts wurde nicht gespart.
Danach klopfte hoher Besuch an die Tür: Das Publikum erhob sich, um das Oberweseler Prinzenpaar Heike I. und Jan I. zu empfangen, das samt Gefolge den Kolpingnarren seine Aufwartung machte.
Ihnen folgten acht Eisköniginnen, die mit ihrem erstklassigen Tanz den Saal verzauberten und dafür mit reichlich Applaus belohnt wurden. In diesem Jahr wurden die „Hippeditzjer“ erstmals von Katharina Jäckel und Michaela Linkenbach trainiert.

Mit gekonnt spitzer Feder skizzierte Protokoller Jürgen Dittmayer das Oberweseler Stadtgeschehen des letzten Jahres. Vom Kolpingjubiläum über die neue bzw. alte Weinhex‘ Tina I. bis hin zum Tunnelbau war alles dabei. Reichlich Lacher waren der Lohn und Sitzungspräsident Jonathan Dittmayer ließ hoch erfreut die erste Rakete vom Stapel.

Nachdem sich das Publikum in einer kurzen Pause stärken konnte, heizte Carina Bappert mit ihrem Einzeltanz dem Publikum kräftig ein.

Anschließend zeigten die Hooreule (Nora Eisenhauer und Andreas Kühnast) auf humoristische Art und Weise, an was im Vorfeld zu einer Beerdigung alles zu denken ist. Eine Erbschaft wurde zwar nicht gemacht, aber das Publikum hat viel gelacht.

Mit gewohnt humorvollen Texten zu bekannten Melodien animierten die „Leewecker“ unter der Leitung von Heinz Vogel und Martin Escher das Publikum zum Mitsingen. Erst nach der geforderten Zugabe wurden sie von der Bühne entlassen.

Bereits im fünften Jahr präsentierte sich die Nachwuchsgruppe, die „Knallkepp“, auf der Bühne. Gekonnt und witzig zeigten sie, was alles passiert, wenn bei Familie Schön im Kloster der Weihnachtsbaum zu nadeln anfängt und ernteten dafür eine Menge Applaus.

Die Dancefloor-Rockets, unter der Leitung von Lisa Monnerjahn, nahmen das Publikum zu Ende des zweiten Drittels mit auf Safari und überzeugten dabei nicht nur mit tänzerischer Vielfältigkeit, sondern begeisterten die Zuschauer wieder mit gekonnten akrobatischen Einlagen.
Musikalisch ging es auch nach der Pause weiter. Mit ihrer Ohrwurmmelodie ist die Gruppe „Bumstara“ bereits fester Bestandteil der Kolping-Saalfassenacht.

Auch in diesem Jahr begeisterten die Akteure Martin Escher, Maximilian Jäckel und Kolping-Vorsitzender Marius Stiehl als Touristen verkleidet, mit ihren humorvollen Strophen den Saal und rissen das Publikum zu Lachsalven hin.

„Wetten, dass…?“ ist zwar vorbei, doch ließen es sich Markus Lanz und Cindy aus Marzahn, gespielt von Manfred Hermani und Philipp Hammer, nicht nehmen, noch einmal in Oberwesel vorbei zu schauen und bekannten Oberweseler Bürgern die Chance zu geben, ihre Wetten vor Publikum vorzuführen. Das Publikum kam aus dem Lachen nicht mehr heraus.

Den krönenden Schlusspunkt einer vielseitigen und mehr als unterhaltsamen Sitzung setzten die Stadtsoldaten mit ihrem fantastischen Showtanz zum Thema Zauberwald.

Ein buntes Finale mit allen Aktiven auf der Bühne beendeten wieder sehr gelungene Sitzungen. Einmal mehr bewiesen die Kolpingnarren, dass sie Spaß an ihrer Saalfassenacht haben und das Publikum begeistern können. Ein besonderer Dank geht auch in diesem Jahr an alle Helferinnen und Helfer vor und hinter der Bühne, sowie an alle Aktiven, durch deren Engagement es erst möglich ist, Jahr für Jahr solche abwechslungsreichen Sitzungen durchführen zu können.

Fotogalerien der Kappensitzungen 2015