Kolpingsfamilie Oberwesel im Mittelrheintal / zur Startseite



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Kappensitzungen der Kolpingsfamilie Oberwesel im Kath. Jugendheim

(10.02.2010) „Ganz Wesel wird total verrickt, die Kolping-Elf in Afrika kickt!“

Ein begeistertes Publikum erlebte am vergangenen Wochenende die beiden ersten Kappensitzungen der Kolpingsfamilie Oberwesel, deren diesjährige Kampagne – eingedenk der kommenden Fußball-WM in Südafrika – unter dem Motto steht „Ganz Wesel wird total verrickt, die Kolping-Elf in Afrika kickt“! Ein entsprechendes Ambiente verströmten denn auch die von vielen fleißigen Helfern errichtete Bühne und die Saaldekoration.
Nachdem Peter Schüler die Gäste im Jugendheim musikalisch eingestimmt hatte, eröffnete traditionsgemäß der Bajazz (Leo Monnerjahn) das Programm, bevor die Stadtsoldaten und der Elferrat prächtigen Einzug hielten und Erik Zeuner, im elften Jahre Sitzungspräsident, alle Närrinnen und Narren standesgemäß begrüßte. Der nun folgende Gardetanz der Stadtsoldaten zu bekannten Fußball-Melodien, einmal mehr hervorragend arrangiert und einstudiert von Michaela Linkenbach, riss die Zuschauer mit und sorgte so gleich zu Beginn der Sitzungen für eine tolle Stimmung im Saal; die erste Zugabe war fällig!
Hoher Besuch klopfte nun an die Tür: Das Publikum erhob sich, um das Oberweseler Prinzenpaar zu empfangen, das samt Gefolge den Kolping-Narren seine Aufwartung machte.
Bei der Stimmung nicht locker lassen, das war dann die Devise für Komitee-Mitglied Jürgen Dittmayer, der – passend zum Motto – als Fußball-Fan in die Bütt stieg, um, gewürzt mit einer kräftigen Prise Fantasie und Klamauk, das Stadtgeschehen unter die Lupe zu nehmen. Reichlich Lacher waren der Lohn, der Saal stand, und Sitzungspräsident Erik Zeuner ließ hoch erfreut die erste Rakete vom Stapel.
Ein „Lokaltermin“ stand nun auf dem Programm: Die Jugend-Gruppe „Querdreiwer“ entführte die Zuschauer in die bekannte Oberweseler „Salamander-Bar“ und einige umliegende Geschäfte; herrlich gespielte Szenen voller Witz und Ironie erregten weitere Heiterkeit. Diese Gruppe, sowie das Kinder-Prinzenpaar und die „Hippeditzjer“, zeugen von der kontinuierlich betriebenen Aufbauarbeit, die die Kolping-Narren ruhig in die Fastnachts-Zukunft blicken lässt. So versprühten Noel D’Avis und Noelle Brahm als Kinder-Prinz und –Prinzessin mit ihrem Gefolge jugendlichen Charme, bevor die  „Hippeditzjer“, die Mädchen-Nachwuchs-Tanzgruppe unter der Leitung von Franziska und Susanne Persch, in tollen Musketier-Kostümen zu flotten Rhythmen eine wirklich kesse Sohle auf’s Parkett legten; lautstarke Zugabeforderungen von einem hingerissenen Publikum ließen die jungen Gesichter strahlen!
Strahlend auch der Stern, der mit Ingo Jäckel am Oberweseler Narrenhimmel aufgegangen ist! Als geplagter Ehemann plauderte er „aus dem Nähkästchen“, und ließ die Zuhörer in unnachahmlich humoristischer Art an seinen vielen durchlittenen Episoden teilhaben. Schallendes Lachen im Saal war die Folge, das Zünden einer weiteren Rakete belohnte diesen grandiosen Vortrag!
Gemäß einem weit verbreiteten Gerücht soll ja der Ehemann nie an den Hochzeitstag denken. Wie sich die Dinge jedoch entwickeln, wenn beide Partner sogar an ihren Silber-Hochzeitstag erinnert werden müssen, zeigten die „Hooreile“ Isabel Hoffmann und Andreas Kühnast: Schauspielerische Klasse, gepaart mit erfrischender Witzigkeit, auch ein Gütesiegel der Kolpings- Fastnacht und die nächste Rakete wert!
Zum Abschluss der ersten Sitzungs-Halbzeit fegte eine Auswahl internationaler Fußball-Stars über die Bühne: Die Männer-Gesangsgruppe „Lewecker“! Unter der Leitung von „Schiri“ Enrico Ehlers brachte sie mit ihrem – nach einhelliger Meinung zahlreicher Zuhörer – besten Vortrag seit langem, einem klasse Mix aus modernen und zeitlosen Melodien, mehrstimmigem Gesang, Soli, Rap- und Percussion- Einlagen, den Saal an den Rand der Hysterie. Diese, von den drei noch aktiven Sängern der „ersten Stunde“ vor 26 Jahren bis zum mit 16 Jahren Jüngsten, bunt gemischte Truppe baut bei den Texten und Arrangements ganz auf eigenes Potenzial und erfindet sich quasi jährlich neu - Mitmachen wärmstens empfohlen!
Nach der Pause gab es wieder etliche Trainingseinheiten für die Lachmuskeln: zunächst mit dem bekannten, urkomischen Duo Peter D’Avis und Uwe Hüttner, das als Zweier-Elferrat die, der Wirtschaftskrise geschuldeten, Spar-Fastnacht im Jugendheim salonfähig machte. Dann betrat ein Charakterkopf der Kolping-Fastnacht, Udo Kapell, die Bühne: Sein Vergleich polnischer und deutscher Handwerkermentalitäten ließ kaum ein Auge trocken („8 Uhr 30: der deutsche Handwerksmeister dreht sich in seinem Bett noch einmal um!“). Danach bereicherte eine neu formierte Gruppe, mit Judith Kessler, Ursula Poss, Sandra Plenz, Manfred Hermani, Nils Weiler und Erik Zeuner, die Sitzung um einen kulturellen Touch : Das Publikum sah sich in die Oper versetzt, zwei der Besucher wussten mit zündenden Ideen unter den anderen eine Bombenstimmung zu verbreiten.
Den krönenden Schlusspunkt unter ein hochklassiges, mehr als viereinhalbstündiges Programm setzten die Stadtsoldaten mit einem fantastischen Showtanz in schillerndem Afrika-Look, bevor sich alle Aktiven zum großen Finale auf der Bühne einfanden. Damit gingen zwei Sitzungen zu Ende, die Allen noch lange in Erinnerung bleiben werden und nach den vielen Anstrengungen im Vorfeld bei den Aktiven besonders eines zurücklässt: ein schönes, ein gutes Gefühl!