Kolpingsfamilie Oberwesel im Mittelrheintal / zur Startseite



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Kolping mit Wein — Kirche — Bibel und Martinsgarten

(23.05.2014) Weiterer Höhepunkt im Oberweseler Jubiläumsprogramm

„Dort wo Wein wächst, ist auch gelobtes Land“, und dieser Ort hier ist mehr als gesegnet. Mit diesem Ausruf brachte die Landesvorsitzende der CDU, Julia Klöckner, MdL, Programm und Ambiente der Internationalen Weinprobe der Jubiläums-Kolpingsfamilie Oberwesel auf den Punkt. Veranstalter und Gäste strahlten gleich um die Wette, allen voran die Bürgermeister Thomas Bungert und Jürgen Port.

Der Auftakt, in der vollbesetzten St. Martinskirche, startete mit Orgelmusik, präsentiert von Regionalkantor Lukas Stollhof. Und Pastor Manfred Weber nutzte gleich die Gelegenheit, um die Gäste auch zu Gottesdiensten einzuladen und das historische Haus des Herrn so eifrig zu füllen. Vorsitzender Marius Stiehl und Präses Weber begrüßten in bester Laune die Weinmajestäten: Deutsche Weinkönigin Nadine Poss, Mittelrhein Weinkönigin Dhana Kröber und Weinhex Tina Fahning. Ein besonderes Willkommen galt der ehemaligen Deutschen Weinkönigin, gelernten Theologin und aktiven Politikerin Julia Klöckner. Die Bibelverse, die in gotischer Kirche und barockem Pfarrgarten von der ehemaligen Religionslehrerin dann zitiert wurden, stellen die Verbindung zwischen unserem heutigen Leben und biblischen Hintergründen her. Sie sollen zu Besinnung und Reflexion anregen. „Wein taucht immer wieder in der Bibel auf, aber auch mit dem Hinweis auf Mäßigung“, so die Vollblut-Politikerin, die auch stellvertretende Bundesvorsitzende ihrer Partei ist.

Selbstverständlich gratulierte die erste Christdemokratin von Rheinland-Pfalz auch zum 150-jährigen Bestehen von Kolping in Oberwesel und lobte gleich das edle Programmheft mit seinen zahlreichen anspruchsvollen Veranstaltungen.
Zwölf Weine aus fünf Ländern und verschiedenen deutschen Anbaugebieten sollten zu den besinnlichen Texten, eben neben dem Geist, auch den Gaumen anregen. Dies meisterte Hiltrud Specht von der Mittelrhein-Weinwerbung in ihren Wein-Präsentationen gewohnt professionell — wie auch der exzellente Service durch die aufmerksamen Stadtsoldaten der Kolpingsfamilie, unter Anleitung von Carina Bappert. Zwölf Weine konnten getestet werden, wovon vier Rotweine am Anfang standen. Der Start war selbstverständlich einem heimischen Tropfen vorbehalten: Oberweseler St. Martinsberg Blanc de Noir; es folgten ein Ahr-Rotwein, ein südtiroler Roter und dann ein ausdrucksstarker Kalifornischer Pinot Noir, der von einigen Testern als absoluter Renner bezeichnet wurde. Die Weißweine folgten aus Franken (Würzburger Julius-Spital), der Wachau, einem Mittelrhein Felsenspiel, Nahe/Rheinhessen, der Oberweseler Partnerstadt Chablis, Mosel (Graacher Himmelreich), einem Rheingau-Spätlese-Riesling und auch den Abschluss machte ein Mittelrhein-Gewächs: eine edel-süße Beerenauslese aus der Toplage Oelsberg. Mit diesen Weinen, dem begleitenden Programm und dem Ort des Geschehens, gelang es der Kolpingsfamilie wieder einen in jeder Hinsicht genussvollen Höhepunkt im Jubiläumsjahr zu setzen.
Zur weiteren Steigerung des gelungenen Abends trugen auch die vier Musiker ‚Take four‘ des Kolping-Blasorchesters bei. Und so wechselten edle Weinverkostungen, inspirierende Musik, sinnige Worte und Gespräche, ein feiner Imbiss und phantastische Ausblicke auf Rhein, Weinberge, Kirche und Mauern
und schufen somit ein großes Ambiente.

Cheforganisator dieser Internationalen Weinprobe war Hermann-Josef Bappert. „Wir sind gut aufgestellt und haben für jede Jubiläums-Veranstaltung unterschiedliche Verantwortlichkeiten und dankbarerweise viele Helfer, die gerne mittun“, so der zufriedene Vorsitzende Marius Stiehl.