Kolpingsfamilie Oberwesel im Mittelrheintal / zur Startseite



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Mit Pauken und Trompeten: Kolping-Jubiläumskundgebung in Oberwesel

(05.05.2014) Ministerpräsidentin lobt jung gebliebenen Verein

„Mensch, Sie sind ja jung“, Ministerpräsidentin Malu Dreyer machte aus Ihrer Überraschung keinen Hehl, als Sie vom 27-jährigen Vorsitzenden der Kolpingsfamilie, Marius Stiehl, zur Jubiläumskundgebung der Kolpingsfamilie in Oberwesel begrüßt wurde.
Am vergangenen Freitag war der Marktplatz in Oberwesel umgestaltet zur guten Stube der Stadt und es waren neben der Ministerpräsidentin und dem Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz viele Mitglieder und Freunde, Repräsentanten aus Politik und Gesellschaft, gekommen, um die Kolpingsfamilie zu feiern.

Zunächst bot das Polizeiorchester hervorragende konzertante Musik, bevor der Kolping-Vorsitzende die Gäste und Ehrengäste begrüßte. Neben der ersten Frau im Land waren auch Landtagspräsident Joachim Mertes, Abgeordneter Hans-Josef Bracht, Landrat Bertram Fleck und seine beiden potentiellen Nachfolger Dr. Marlon Bröhr und Michael Maurer erschienen. Bürgermeister Thomas Bungert war durch den 1. Beigeordneten Christian Stahl vertreten. Auch das Kolpingwerk sendete seine Vertreter: Landesvorsitzender Diakon Andreas Stellmann, Diözesanpräses Pastor Thomas Gerber und der stellv. Diözesanvorsitzende Bernd Geisen.

Die Anwesenheit der Generaloberin a. D. der Waldbreitbacher Franziskanerinnen Sr. Basina Kloos und der Aufsichtsratsvorsitzenden der Marienhaus-Gruppe Christa Garvert, ist ein weiterer Beweis der Würdigung der Kolpingsfamilie im jahrelangen Engagement um Krankenhaus und Seniorenzentrum. Und natürlich auch die Ehrenmitglieder der Kolpingsfamilie Rudolf Becker, Michael Brahm und ganz frisch Werner Klockner, sowie der Präses Pastor Manfred Weber, waren mit dabei.

Kurzum: der Marktplatz war gefüllt und das Wetter war den Oberweselern gewogen. In ihrer Festrede zum 150-jährigen Bestehen der Kolpingsfamilie stellte die Ministerpräsidentin fest, dass jedes 1000. Mitglied des weltweit aktiven Kolpingwerkes aus der Kolpingsfamilie Oberwesel kommt, das sei schon eine beachtliche Zahl und beweise die Stärke des Oberweseler Sozialverbandes. Und „Mit der Kolpingsfamilie feiert eine der tragenden Säulen des gesellschaftlichen Lebens hier in Oberwesel ihr 150-jähriges Bestehen. Kolping und Oberwesel, das passt, das gehört einfach zusammen“, so die Ministerpräsidentin. Damit nicht genug: „die Kolpingsfamilie Oberwesel ist seit 150 Jahren jung geblieben und ein schöner Beweis, wie die Generationen in dem Verein zusammenwirken, sei der deutlich unter 30 Jahren junge Vorsitzende“.

Sie erinnerte auch in ihrer Ansprache an die erstmalig vor 125 Jahren stattgefundene 1.-Mai-Kundgebung der Arbeiterschaft und merkte dazu an: „In Sachen solidarisches Handeln war man in Oberwesel damals schon weiter“, denn den Gesellen- und Meisterverein gab es in Oberwesel damals schon.

Und weiter erinnerte Malu Dreyer an die dauerhafte Aktualität auf Recht und Bildung, die Adolph Kolping in seiner Vereinigung begründet hat: „Seine Bewegung sollte ein Netz sein, Halt geben, kein Netz das einengt oder fesselt“, so Dreyer.
Auch Stadtbürgermeister Jürgen Port würdigte in seiner Rede vor allem die Vielfalt der gesellschaftlichen Bereiche, in denen die Kolpingsfamilie seit 150 Jahren deutliche Akzente setzt. All dies sei aus dem Leben der Stadt keinesfalls wegzudenken: „Oberwesel ist die Kolpingsfamilie, und die Kolpingsfamilie ist Oberwesel“, so der Stadtbürgermeister.

Malu Dreyer nahm sich Zeit an diesem Spätnachmittag und so war der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt, das Foto mit dem Vorstand der Kolpingfamilie und das direkte Gespräch mit den zahlreichen Besuchern mehr als obligatorisch.
Sichtlich angetan von den vielen schwarzen- und orangefarbenen Kolping-Polo-Shirts sprach sie unter anderem einige Jugendliche auf das schicke Outfit an, die auf dem Platz einfach auffielen.

Selbstverständlich gehörten auch ein gutes Glas Wein und sogar‚ St. Goarer-Rheinbeisser zu den beliebten Favoriten zum Abschluss, die nicht nur der Ministerpräsidentin mundeten.