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Kolpingsfamilien im Bistum Trier treffen sich in Oberwesel zur Vollversammlung

(26.03.2014) Diözesanverband fördert Jugendcamp auf der Schönburg

Die Kolpingsfamilien im Bistum Trier haben sich am 22. März 2014 in Oberwesel zu ihrer jährlichen Diözesanversammlung getroffen. Auf dem Programm standen neben einem Vortrag von Generalpräses Monsignore Ottmar Dillenburg und einem Gottesdienst auch Wahlen und der Austausch über die Bistumssynode, die im Dezember 2013 gestartet ist. In einem einstimmigen Beschluss forderten die 85 Delegierten der einzelnen Ortsgruppen von der katholischen Kirche außerdem einen anderen Umgang mit geschiedenen Wiederverheirateten. Sie appellierten an die Verantwortlichen von Katholikenrat und Bistumsleitung, alle Wege zu nutzen, „den geschiedenen wiederverheirateten Mitchristen uneingeschränkten Zugang zu allen Sakramenten zu ermöglichen“.
Der Versammlung vorausgegangen war ein Gottesdienst in der St. Martinskirche – der durch den jungen Chor Carduelis, Regionalkantor Lukas Stollhof und ein Bläserensemble des Kolping-Orchesters mitgestaltet wurde. Hier rief Generalpräses Dillenburg die Kolpingsfamilien auf: „Seid Salz der Erde und Licht der Welt! – Habt Mut Euch zu engagieren und entwickelt die Kolpingarbeit weiter!“. In seinem Vortrag „Adolph Kolping weltweit – eine Geschichte mit Zukunft“ ging er während der Versammlung näher darauf ein, welche Möglichkeiten des Engagements es bei Kolping gebe und wie sich das Internationale Kolpingwerk heute mit 61 Nationalverbänden und etwa 400.000 Mitgliedern weltweit darstelle. Diözesanvorsitzender Andreas Heinrich und Diözesanpräses Thomas Gerber ehrten Peter D´Avis von der Kolpingfamilie Oberwesel und Karl-Heinz Braun von der Kolpingfamilie Besseringen für besondere Verdienste. Für den verstorbenen Braun nahm seine Ehefrau Jutta Braun die Ehrung dabei posthum entgegen.

Diözesanvorsitzender Andreas Heinrich erläuterte, dass der Diözesanverband im Bistum gut aufgestellt sei. Das Bistum habe einen neuen Finanzierungsschlüssel für Verbände eingeführt, durch den neue Handlungsspielräume entstünden; allerdings bestehe noch erheblicher Dialogbedarf hinsichtlich der Finanzmittel zur Förderung der Kolpingjugend. Elke Grün, die die Anliegen des Kolpingwerks in der Trierer Bistumssynode vertritt, gab Einblicke in die bisherigen Ereignisse und ihre eigenen Erwartungen. Bei Ergänzungswahlen der Vorstandsmitglieder wurden Dr. Bernd Geisen aus Mendig, Vorsitzender des Gebietes Koblenz, zum stellvertretenden Diözesanvorsitzenden, und Martina Linden aus Urmitz zur Beauftragten für Internationale Partnerschaft gewählt. Diözesangeschäftsführerin Julia Semmling stellte „BuB“ vor, das Begleitungs- und Beratungsprogramm für Kolpingsfamilien.  Die Kolpingjugend präsentierte ihre aktuellen Themenschwerpunkte „Prävention“ und „Jugend auf dem Weg zum Kolpingtag 2015“. Hierzu gaben auch Renate und Joachim Plitzko aus Mendig, als Mitglieder des Vorbereitungsteams, Einblick in die aktuellen Planungen. Die gastgebende Kolpingsfamilie Oberwesel und das Kolpingwerk im Bistum Trier bereiten mit großem Elan unter anderem eine Internationale Jugendbegegnung vom 23. bis 30. August 2014 auf der Schönburg in Oberwesel vor. Jugendlichen, etwa aus Bolivien und Osteuropa, soll auch durch finanzielle Hilfe des Kolpingwerks und einiger regionaler Sponsoren der Aufenthalt am internationalen Feriencamp unter dem Titel "Römer-Mittelalter-Neuzeit" ermöglicht werden. Die Gottesdienstkollekte und eine Verlosung sorgten dann auch gleich dafür, dass zwei zusätzliche Teilnehmer gefördert werden können. Für die exzellente Verköstigung der 85 Delegierten und der über 50 zusätzlichen Gäste sorgten das Team des Kolpinghauses um Günter Kaspari und die Oberweseler Kolpingfreunde unter Führung von Udo Henrich.