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Blasorchester startet mit seinem Jahreskonzert ins Jubiläumsjahr

Am Sonntag den 14. Mai lud das Blasorchester der Kolpingsfamilie Oberwesel zu seinem Jahreskonzert „Wir machen Musik“ in die Stadthalle Oberwesel ein. Bei strahlendem Sonnenschein präsentierten die Musiker den zahlreichen Zuschauern und Ehrengästen ihre Lieblingsstücke. Traditionell eröffnete das Orchester unter der Leitung von Alfons Kowalski sein Konzert mit dem Motolied „Wir machen Musik“und stimmte damit seine Zuschauer auf das folgende Programm ein. Mit dem „Marsch der belgischen Fallschirmjäger“ zeigten die Musiker, dass auch Märsche leicht und locker klingen können. Beim anschließenden Stück „Alpenklang“ stellten dann die Hornisten Leon und Volker Giesen und Dr. Udo Dittmayer ihr Können unter Beweis und entführten die Zuschauer in die idyllische Bergwelt der Alpen. Auch bei den Klängen aus „A Summer Place“ kamen die Zuhörer aus dem träumen nicht mehr heraus. Nach dem Erfolg von Toto`s „Africa“ beim Konzert 2015 zeigten die Musiker mit „Toto in Concert“erneut das auch Rockhymnen für sie kein Problem sind. Im Anschluss kehrten die Musiker dann mit der „Antonin Polka“, dem Wunschstück des Kolpingvorsitzenden Marius Stiehl in vertraute Gefilde zurück. Mit „Disney at the Movies“ ließen die Musiker ihr Publikum dann vor der Pause mit Melodien aus „Die Schöne und das Biest“, „Der König der Löwen“, „Arielle“ und „Marry Poppins“ in Kindheitserinnerungen schwelgen.

Nach der Pause durfte dann das Jugendorchester unter der Leitung von Martin Escher auf die Bühne. Die Jungmusiker eröffneten ihren Auftritt mit dem Musicalklassiker „West Side Story“. Danach zeigten sie, dass auch aktuelle Chart Hits orchestertauglich sind. Mit „Party Rock Anthem“ von LMFAO und „Happy“ von Pharell Williams brachten die Jugendlichen die Stadthalle zum Beben. Mit „Do-Re-Mi“kehrte dann auch die restlichen Musiker zur zweiten Hälfte zurück auf die Bühne. Monumentale Klänge präsentierte das Orchester mit dem Stück „Highlights from Exodus“. „Que  sera, sera“, mit diesem lockeren Walzer verbreiteten die Musiker die passende Stimmung zum wunderschönen Frühlingssonntag. Die bekanntesten Werke des Filmkomponisten Jerry Goldsmith präsentierten das Orchester in „Goldsmith“. Warum das Musical „Starlight Express“ seit vielen Jahren zu den beliebtesten Musicals Deutschlands gehört zeigten die Musiker mit dem gleichnamigen Stück. Der amerikanische Marsch „Stars and Stripes forever“ schloss das Blasorchester dann sein abwechslungsreiches Programm.

In diesem Jahr durften sich gleich sechs Musiker über eine Ehrung des Vorsitzenden des Kreismusikverbandes Rhein Hunsrück Rainer Bersch freuen. So wurden Paul Hühndorf und Lena und Johanna Dittmayer für 10 Jahre und Bastian Gödert, Florian Linkenbach und Franziska Beckel für 20 Jahre aktives Musizieren ausgezeichnet. Zum Ende des Konzerts bedankte sich der Vorsitzende des Blasorchesters Florian Linkenbach bei den Moderatoren Michaela Linkenbach und Manfred Hermani, die humorvoll und kurzweilig durch den Abend führten, dem Publikum und allen Helfern. Damit endete ein musikalisch hochklassiger und unterhaltsamer Nachmittag in Oberwesel.

Das Konzert bildete aber nur den Anfang der Feierlichkeiten zum 90-jährigen Jubiläum des Blasorchesters. So findet am 24.Juni „Spass uff de Gass“, ein musikalisch unterhaltsamer Abend im Herzen Oberwesels, am 12.+13. August ein Festwochenende mit Panorama Weinprobe und am 26. Oktober ein Dia Vortrag zur Geschichte der Blasmusik in Oberwesel von Werner Klockner statt.

Karten für die Weinprobe sind  ab sofort bei der Firma Elektro Jäckel erhältlich!

Wir machen Musik!

Nach langer Zeit des Probens ist es nun endlich soweit: das Blasorchester der Kolpingsfamilie Oberwesel lädt Sie rechtherzlich zu seinem alljährlichen Frühlingskonzert am Sonntag den 14. Mai 2017 um 16.00 Uhr in die Stadthalle Oberwesel ein. In diesem Jahr präsentieren Ihnen die Musiker unter dem Motto “Wir machen Musik” ihre Lieblingsstücke. Ob mit den besten Rocksongs von Toto, den schönsten Melodien von Disney oder mit internationalen Marsch- und Polkaklängen, mit seinem breitgefächerten, abwechslungsreichen Programm lässt das Blasorchester keine Wünsche offen.

Karten erhalten Sie bei der Firma Elektro Jäckel, an der Abendkasse und bei allen aktiven Musikern.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Maigang zur Schönburg

Alljährlicher Maigang der Kolpingsfamilie am Donnerstag, den 4.Mai.2017

Seit Jahren ist der Maigang zur Schönburg fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Kolpingsfamilie Oberwesel. In diesem Jahr findet der Maigang am Donnerstag, 4. Mai 2017, statt. Treffpunkt ist um 18.30 Uhr am Adolph-Kolping-Platz. Von dort aus wird zur Schönburg gewandert, um gegen 19.00 Uhr die gemeinsame Maiandacht in der Kapelle der Schönburg zu feiern. Anschließend findet der alljährliche Maigang einen gemütlichen Ausklang bei einem gemeinsamen Abendessen im Kolpinghaus. Um eine Anmeldung unter Tel. 06744-405 (Di-So 10-18 Uhr) oder via Mail an info@schoenburg.eu wird gebeten. Alle Mitglieder der Kolpingsfamilie und Interessierte sind mit ihren Familien und Freunden recht herzlich eingeladen.

Kreuzeinweihung Vogelsnack

Neues Kreuz auf Vogelsnack feierlich eingewiehen

In einer Feierstunde  wurde das neue Kreuz auf Vogelsnack hoch über dem Niederbachtal eingeweiht. Vorsitzender Marius Stiehl konnte eine stattliche Anzahl Besucher vor Ort begrüßen, darunter die Ortsbürgermeister Hermann-Josef Klockner (Niederburg) und  Christian Stahl (Damscheid) sowie Firmlinge der Pfarreiengemeinschaft Oberwesel. Diese hatte zu diesem Ereignis zu einer Kreuzwegwanderung eingeladen. Stiehl dankte allen Helfern und Spendern die es ermöglichten, das 3,30 m hohe Holzkreuz zu fertigen und auf dem Felssporn aufzustellen. Nachdem die Teilnehmer aus Damscheid, Niederburg und Oberwesel am Fuße des „Gipfels“ eingetroffen waren, sprach Gemeindereferent Friedhelm Wessling die Fürbitten. Pastor Manfred Weber segnete sodann das neue Kreuz.
Über die 80jährige Geschichte des Vogelsnackkreuzes sowie die Entstehung der Gipfelkreuze berichtete Werner Klockner. Schon die Römer, so der begeisterte Bergsteiger, hätten auf den höchsten Punkten der Straßen den Passheiligen Opfer dargebracht. Vereinzelt wurden dann im Mittelalter Kreuze auf Gipfeln errichtet. Erst mit dem aufstrebenden Alpinismus gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden vermehrt Kreuze aufgestellt, so 1871 das Zugspitzkreuz. Das Gipfelkreuz sei mehr als ein bloßes christliches Symbol. Mit ihm verbinde man vielmehr eine Stelle mit etwas „Besonderem“. Wie das Kreuz auf Vogelsnack, so wurden nach dem 2. Weltkrieg viele Kreuze aus Dankbarkeit aufgestellt. Es waren Oberweseler Kolpingssöhne, die 1946 das Kreuz errichteten, nach dem das erste, vor dem Krieg aufgestellte Birkenkreuz zerstört war.  Klockner sprach die Hoffnung aus, dass das Gipfelkreuz auf Vogelsnack ein Zeichen des Friedens sein möge und dem Wanderer die Augen öffne für Gottes schöne Welt.
Mit dem Lobgesang „Großer Gott wir loben Dich“, intoniert vom Blasorchester der Kolpingsfamilie unter Leitung von Martin Escher, schloss die bewegende Feierstunde.
Bei einem Glas Wein und Stück Fleischwurst tauschte man so manche Erinnerung aus. So konnten Lucie Wißkirchen und Erich Lanius, von der begeisterten Kreuzaufstellung 1946 erzählen, der mehr als 80 Jugendliche aus Oberwesel, Bacharach, St. Goar, Kaub und Boppard in einem Zeltlager am Fuß des Vogelsnack beiwohnten. 

Foto: Werner Klockner

Briefmarkenaktion des Kolpingwerkes

Kolpingsfamilie Oberwesel seit Jahren aktiver Bestandteil der Briefmarkenaktion

Sammeln ist für viele Menschen eine Leidenschaft. Einige Menschen sammeln Bierdeckel, andere Münzen, Steine oder gar Kronkorken. Nur legt das Kolpingwerk das Gesammelte nicht in den eigenen Schrank, sondern verwandeln es in „Hilfe zur Selbsthilfe“, so Projektleiter Hermann- Josef  Bappert. Bei Kolping hat das Sammeln Tradition, so der Verantwortliche. Neben den Briefmarken werden Brillen, Handys oder auch Schuhe gesammelt. Die Rohstoffe der Hilfe können also ganz unterschiedlich sein. Das Sammeln von Briefmarken und der Erlös daraus ist über die Jahre eine feste Säule des Engagements für die Menschen in der Ferne geworden.
Und diese Tradition hat im vergangenen Jahr 2016 ein neues Rekordhoch erreicht. Mit 19.718 € konnten wir durch die Briefmarkenaktion mehr erlösen als jemals zuvor in der Geschichte der Aktion. Es ist ein großartiger gemeinsamer Kolpingerfolg, so Bappert weiter, der deutschlandweit erzielt wurde. Kolping dankt allen, die mit Leidenschaft wieder Briefmarken gesammelt und abgegeben haben. Jeden Monat kommt so unter anderem in Oberwesel eine stattliche Anzahl von Briefmarken zusammen, die zum internationalen Kolpingwerk nach Köln weitergeleitet werden.
Durch die effiziente Kolpingarbeit von „Kolping International“ werden in Afrika, Asien und Lateinamerika Verbände aufgebaut, in denen Menschen Unterstützung bei der Entwicklung ihrer eigenen Potentiale erhalten. Junge Menschen aus unteren Kasten erhalten z. B. im Jahr ein Stipendium. Sie werden zu Schreinern, Mechanikern, Elektrikern, im EDV-Bereich oder in der Krankenpflege ausgebildet. Marius Stiehl, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Oberwesel ist froh, dass gerade in Oberwesel immer wieder die Kolpinggemeinschaft auf diesem Weg ihren Beitrag zur Entwicklungsarbeit in der dritten Welt leistet.
Weitere Infos zur Aktion erhalten sie im Internet unter www.kolpingsfamilie-oberwesel.de oder über in der St. Martinskirche, Liebfrauenkirche oder Mutter-Rosa-Kapelle ausgelegten Flyer. Die Briefmarkenspenden können weiterhin in die Sammelbox in der St. Martinskirche eingeworfen werden.
Es gibt aber auch noch viele Jugendliche die auf unsere Hilfe warten, so Hermann Josef  Bappert. Deshalb seine Bitte, weiter sammeln und die Aktion somit auch im 16. Jahr am Leben erhalten, denn nur so kann die Not unserer Freunde in der Ferne ein wenig gelindert werden.

Das neue Kreuz steht auf Vogelsnack

Aufstellung des neuen Kreuzes auf Vogelsnack am 1.April.2017

 

Dank guter Vorbereitungen der Kolpingsfamilie konnte am Samstag, 01.04.2017, auf dem Vogelsnack das neue Kreuz ohne Komplikationen aufgestellt werden. Hierzu hatte Stefan Jäckel ein Gerüst auf dem Gipfel installiert, über das das zentnerschwere Holzkreuz mittels Flaschenzug langsam an der Südwand hochgezogen wurde. Im steilen Fels, immerhin Schwierigkeitsgrad II, sorgten Erwin Friesenhan und Markus Hartmann dafür, dass sich das Kreuz nicht verkannten konnte. Hierbei stellten die beiden Höhenretter aus Niederburg ihr Können unter Beweis und zeigten, dass sie nicht nur Menschen aus brenzligen Situationen befreien können. Stefan Weber und Patrik Loosen sorgten mit Muskelkraft für das Hochziehen.
Nach gut einer Stunde konnte das 3,30 Meter große Kreuz schließlich in die Verankerung gehievt werden. Nun war es nur noch „Formsache“, die Stahlseile und Verankerungen zu verschrauben.
Ortsbürgermeister Hermann-Josef Klockner von der Gemeinde Niederburg, auf deren „Hoheitsgebiet“ der Vogelsnack liegt, überzeugte sich vom reibungslosen Aufstellen, wozu wohl auch ein Frühstück der Gemeinde Niederburg beigetragen hatte. Vorsitzender Marius Stiehl dankte nach der geglückten Aktion allen Helfern für ihren Einsatz und freute sich auf die Einweihungsfeier am Freitag, 7. April 2017.
Hierzu organisiert die Pfarreiengemeinschaft Oberwesel eine Kreuzweg-wanderung zum Vogelsnack. Die Teilnehmer treffen sich um 16 Uhr in den Kirchen Wiebelsheim, Damscheid, Niederburg und St. Martin Oberwesel. Unter Mitwirkung des Blasorchesters der Kolpingsfamilie wird um 18 Uhr das neue Kreuz eingeweiht. Im Anschluss lädt die Pfarreiengemeinschaft zu einer Agape ein. Eine Rückfahrmöglichkeit besteht ab 19.30 Uhr.

 

Gute Teamarbeit und technisches Können waren der Garant für das reibungslose Aufstellen des neuen Kreuzes. Foto Werner Klockner

Neues Kreuz auf dem Vogelsnack

Einweihung am 7. April mit einem Kreuzweg der Pfarreiengemeinschaft Oberwesel

Während die meisten Alpengipfel ein Kreuz ziert, ist dies in unseren Breiten nur selten der Fall. Doch seit fast 80 Jahren steht hoch über dem Niederbachtal auf dem 340 m hohen Vogelsnack im Niederburger Hochwald ein Gipfelkreuz. Wie die benachbarten Spitzen- und Hohenstein sowie Großmördersnack gehört der Vogelsnack zu einer vor 250 Mio. Jahren entstandenen quarzitischen Sandsteinader. Die Geschichte dieses besonderen Gipfelkreuzes ist eng mit der Kolpingsfamilie Oberwesel verbunden. Ein Blick in die Chronik der Kolpingsfamilie zeigt die wechselvolle Geschichte.
Angefangen hatte es Ende der 1930er Jahre, als junge Oberweseler Kolpingssöhne vor ihrem Kriegseinsatz ein Birkenkreuz auf dem 25 m hohen Felsen errichteten. Ein Jahr nach Ende des Krieges wurde das durch mutwilligen Frevel zerstörte Kreuz durch ein 4,50 m hohes Eichenkreuz ersetzt. Wiederum war es die Kolpingsfamilie unter ihrem Senior Rudolf Becker und die kath. Jugend Oberwesel unter Leitung von Edmund Lahnert, die die Initiative ergriffen. Am 9. August 1946 zogen mehr als 80 Jugendliche aus Oberwesel, Boppard, St. Goar, Bacharach und Kaub ins Niederbachtal und schlugen dort ein Zeltlager auf. Während die Jugendlichen und viele Erwachsene im Tal das Lied „O du hochheilig Kreuz“ anstimmten, hob sich gleichzeitig auf dem schroffen Gipfel das Kreuz empor (so der Chronist).
Nachdem ein Blitzschlag 20 Jahre später das Kreuz zerstörte, war es erneut die Kolpingsfamilie unter ihrem Senior Werner Klockner, einem begeisterten Bergsteiger, die sich verpflichtet fühlte, ein neues Kreuz zu errichten. „Damit wurde eine durch den Glauben mit dem Gefühl der Zusammengehörigkeit gekennzeichnete Tradition fortgesetzt“, so die Rhein-Zeitung in ihrem Bericht vom 13.10.1968. Während im Tal an der Kunobrücke das Kolping-Blasorchester unter Leitung des unvergessenen Gerhard Meyer den Choral „Die Himmel rühmen“ intonierte, wurde das neue Kreuz mit der Inschrift „Christus unsere Hoffnung“ auf dem Felssporn aufgerichtet.
1992 wurde das Kreuz von DJK-Sportlern und Niederburger Sportfreunden generalüberholt. Vor allem die Niederburger „Knacker“ um Heinz Retzmann kümmern sich um die Erhaltung und Sicherung des Kreuzes.
All diese Erhaltungsarbeiten konnten nicht verhindern, dass Wind und Wetter das Kreuz instabil machten. Der Vorstand der Kolpingsfamilie unter ihrem Vorsitzenden Marius Stiehl war wieder am Zuge. Die „Knacker“ entfernten inzwischen das alte Kreuz und Dank Holzspenden von Josef Boos und Stefan Jäckel konnten Stefan Jäckel, Richard und Marius Stiehl das neue Kreuz zimmern. Das Einschnitzen der Kreuzschrift „Christus unsere Hoffnung“ übernahm Rudolf Silbernagel und die Blechabdeckungen besorgte Frank Lenz.
Die Einweihung des neuen Kreuzes findet am Freitag, 7. April statt. Hierzu organisiert die Pfarreiengemeinschaft Oberwesel einen Kreuzweg zum Vogelsnack. Die Teilnehmer treffen sich um 16 Uhr in den Kirchen Wiebelsheim, Damscheid, Niederburg und St. Martin Oberwesel zum Marsch auf Vogelsnack. Unter Mitwirkung des Blasorchesters der Kolpingsfamilie Oberwesel wird um 18 Uhr das neue Kreuz eingeweiht. Im Anschluss lädt die Pfarreiengemeinschaft zu einer Agape ein. Rückfahrmöglichkeit besteht ab 19.30 Uhr.

 

Jugendliche klettern nach der Aufstellung des Kreuzes am 9. August 1946 auf den Felsgipfel Vogelsnack.

Foto: Kolping-Archiv

Geburtstag der Kammermusik-Matinée in Oberwesel

30 Jahre Kammermusik-Matinée

Die Kammermusik-Matinée der Kolpingsfamilie Oberwesel lädt zum 30. Geburtstag ein! Am Sonntag, 26. März 2017, 11.30 Uhr, feiert die traditionelle vorösterliche Kammermusik-Matinée im Katholischen Jugendheim Oberwesel, gemeinsam mit Ihnen, ein besonderes Fest. Manche Dinge ändern sich eben doch nicht: drei Wochen vor Ostern und direkt nach dem Gottesdienst warten die Musikerinnen und Musiker der Kreismusikschule Rhein-Hunsrück auf Sie als Zuhörer/innen in diesem besonderen Konzert. Und auch Alfons Kowalski ist wieder mit dabei. Als musikalischer Leiter der Kolpingsfamilie organisiert er die Veranstaltung gemeinsam mit seinem ehemaligen Kreismusikschulleiterkollegen Peter Schulz. Der bleibt auch weiterhin beim bewährten Konzept. Die Matinée bietet der Kreismusikschule das Forum, besondere musikalische Talente vorzustellen – und das sind nicht immer nur Schülerinnen und Schüler. Vielmehr finden sich zunehmend Erwachsene im Unterricht und damit auch auf der Bühne. „Außerdem greifen auch unsere Lehrkräfte immer wieder zu ihren Instrumenten und stellen sich der Bühne. Warum auch nicht – sie sind unser Kapital, sie unterrichten ihre Schüler und zeigen hier, dass Sie mehr können, als vom guten Spielen zu reden. Dass damit gleichzeitig ein tolles Konzert entsteht, ist doch die klassische Win-Win-Situation!“ freut sich der Kreismusikschulleiter. Er ist auch wieder selbst aktiv und freut sich auf den Sonntagvormittag.
Mit ihm stehen seine Kollegen Hans-Jörg Haas, Daniel Hecht, Herbert Kleinschmidt, Klaus Pohl, etliche Förderstufenprüflinge und ehemalige Schüler wie zum Beispiel Christoph Hammer auf der Bühne. Der Bogen spannt sich von Diabelli über Beethoven bis hin zu List (Christoph Hammer spielt den Liebestraum in As-Dur). Auch wenn noch einzelne Programmplätze offen stehen – sozusagen als Überraschung“ wirbt Schulz und hält an zwei Traditionen fest: Der Eintritt ist frei – aber am Ausgang wird wieder für die Jugendarbeit des Orchesters der Kolpingsfamilie gesammelt. Und da schließt sich der Kreis: Alfons Kowalski ist dessen künstlerischer Leiter und die Kreismusikschule seit vielen Jahren ihr fester Partner. Zwei für ein Anliegen: die musikalische Arbeit in Oberwesel!

Kolpings Fassenachtsschloss begeistert das Publikum

Unter dem Motto „Wir ziehen ein ins Fassnachtsschloss, mit Kolpings buntem Narrentross“ begeisterte die Kolpingsfamilie Oberwesel am vergangenen Wochenende mit ihrer ersten Kappensitzung wieder Jung und Alt. Traditionell begrüßte Bajazz Jonas Schuck die zahlreich erschienenen Närrinnen und Narren im festlich geschmückten Kath. Jugendheim und eröffnete damit den über fünfstündigen Narrenreigen. Sitzungspräsident Jonathan I (Jonathan Dittmayer) eröffnete mit einem feierlichen Fassenachtseid im Anschluss das bunte Programm.

Haben Sie schon mal ein Pokemon gefangen? Nein? Für unsere neue Jugendgruppe gar kein Problem. Die fünf jungen Akteure verstanden es mit Witz und Charme knifflige Fragen zu beantworten und setzten so manche Oberweseler Persönlichkeit in Szene; ein sehr gelungener Einstand.
Zur musikalischen Einstimmung tanzten die Stadtsoldaten ihren Gardetanz zu eingehenden Fassenachtshits. Dieser wurde einmal mehr choreografiert von Carina Bappert und Isabell Stockmanns und sorgte so gleich zu Beginn der Sitzung für eine tolle Stimmung im Saal.

Gestandene Männer braucht das Land! Genau diesen verkörperte Peter Kuhn (Sitzungspräsident a. D.) in seiner Paraderolle als Familienvater. Wenn nicht er, wer dann kann glaubhaft und humoristisch berichten, wie es an den Feiertagen in einem „Viermädelshaushalt“ zugeht? Die Querdreiwer nahmen die Zuschauer auf ihrem Steckenpferd mit. Die vier Männer spielten sich mit dem Motto “Wir zwei sind hier die drei Einzigen“ in die Herzen des Publikums.
Anschließend erhob sich das Publikum, um das Oberweseler Prinzenpaar Alicia I. (Alicia Brahm) und Wilhelm I. (Wilhelm Persch) zu empfangen, das samt Gefolge den Kolpingnarren seine Aufwartung machte.

Lord of the dance kann einpacken, wenn die Hippeditzjer zu irischen Klängen die Bühne und auch das Publikum erobern. Eine Zugabe war die notwendige Konsequenz für die sechs Tänzerinnen unter der Leitung von Katharina Jäckel und Michaela Linkenbach.

Einen Protokollanten seiner Art sucht man vergebens zwischen Köln und Mainz. Jürgen Dittmayer schafft es lokale Kuriositäten als auch international Skurriles poentenreich und sprachlich auf höchstem Niveau zu präsentieren. Getreu dem Slogan: „America first – aber Wesel zuerst!“

Das zweite Drittel eröffnete das Kinderprinzenpaar (Annalena Hechel und Louis Steiner mit den beiden Gardemädchen Emilia Hermani und Sophie Steiner sowie Bajazz Tim Hechel) im neuen Gewand. Carina Bappert sorgte mit ihrem Solotanz auf fetzige Dancerhythmen für stürmischen Beifall. Was im Pfarrbüro der alltägliche Wahnsinn ist, konnten Maria Dittmayer und Andrea Beck-Dittmayer zum Besten geben. Mit gewohnt humorvollen Texten zu bekannten Melodien animierten die „Leewecker“ unter der Leitung von Martin Escher das Publikum zum Mitsingen. Erst nach der geforderten Zugabe wurden sie unter stehenden Ovationen von der Bühne entlassen. Endlich ist es soweit: die Kolpingsfamilie hat ihr erstes schwarz-goldenes Prinzenpaar! Maximilian Jäckel als Prinz und Noel D’Avis als Prinzessin machten nicht nur optisch eine gute Figur.

Die Dancefloor-Rockets ließen dieses Jahr nichts anbrennen. Zum ersten Mal unter der Leitung von Carolin Kuhn, Alicia und Elena Becker, entzündeten die zehn Männer ein tänzerisches und akrobatisches Feuerwerk.

Mit ihrer Ohrwurmmelodie ist die Gruppe „Bumstara“ fester Bestandteil der Kolping-Saalfassenacht. Auch in diesem Jahr begeisterten die Akteure Martin Escher, Maximilian Jäckel und Kolping-Vorsitzender Marius Stiehl, zu Beginn des dritten Drittels, mit ihren köstlichen Strophen den Saal und rissen das Publikum zu Lachsalven hin.
Dinner for one findet auf der Kolpingbühne nicht zum 100. Geburtstag von Miss Sophie, sondern an Rosenmontag für Miss Philippa statt. Diesen Klassiker boten Philipp Hammer und Manfred Hermani in einer schauspielerischen Glanzleistung dar und auch humoristisch blieb kein Auge trocken.

Glänzender Schlusspunkt der Sitzung war der Showtanz der Stadtsoldaten. So mystisch und magisch der Tanz begann, so spektakulär und fantastisch endete die Geisterstunde. Stehende Ovationen und eine Zugabe war der verdiente Lohn für eine hervorragende Leistung.

Ein buntes Finale mit allen Aktiven auf der Bühne beendete wieder eine sehr gelungene Sitzung.

Einmal mehr bewiesen die Kolpingnarren, dass sie Spaß an ihrer Saalfassenacht haben und das Publikum begeistern können. Ein besonderer Dank geht auch in diesem Jahr an alle Helferinnen und Helfer vor und hinter der Bühne, sowie an alle Aktiven, durch deren Engagement es erst möglich ist, Jahr für Jahr solche abwechslungsreichen Sitzungen durchführen zu können.

Foto-Rückblick

Kolpingsfamilie Oberwesel mit drei Kappensitzungen in 2017

Die Kolpingsfamilie Oberwesel lädt alle Närrinnen und Narren aus nah und fern zu ihren Kappensitzungen herzlich ein. Unter dem Motto „Wir ziehen ein ins Fassnachtsschloss, mit Kolpings buntem Narrentross“ finden insgesamt drei Kappensitzungen im Kath. Jugendheim, Oberwesel, statt: Am Samstag, 18.02.2017, 17.11 Uhr, Freitag, 24.02.2017, 19.11 Uhr und Samstag, 25.02.2017, 19.11 Uhr. Alle Narren dürfen sich auf ein interessantes und abwechslungsreiches Programm freuen. Seien Sie gespannt auf neue Akteure und Gruppen bei der Kolpingfassenacht, aber auch auf die Auftritte von „alten Hasen“.

Der Kartenvorverkauf für alle Sitzungen beginnt am Samstag, 04.02.2017, 10.00 Uhr im Ratskeller Oberwesel. Restkarten sind bei der Firma Elektro Jäckel in Oberwesel erhältlich. Die Preise für die Karten bleiben wie in den Vorjahren unverändert (Mitglieder: 7,50 € – Nichtmitglieder: 10,00 €). Der Vorverkauf für die Aktiven findet in der Kolpingstube des Kath. Jugendheims am Freitag, 03.02.2017, 19.00 Uhr statt.

Die Kinderfassenacht steigt am Sonntag, 19.02.2017, 15.11 Uhr im Kath. Jugendheim, der Eintritt ist frei.