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Loreley-Kliniken weiterhin auf Kurs

Sommerbesuch des CDU-Fraktionsvorsitzenden Christian Baldauf

Oberwesel. Der aktuelle Sommerbesuch des CDU-Fraktionsvorsitzenden im rheinland-pfälzischen Landtag, Christian Baldauf im Rhein-Hunsrück-Kreis führte  auch in die Loreley-Kliniken St. Goar – Oberwesel

Angestoßen durch Fragestellungen örtlicher Politiker suchte Landtagsvizepräsident Hans-Josef Bracht den Kontakt zum rührigen Oberweseler Kolping-Förderverein für Krankenhaus & Seniorenzentrum. Der Vereins-Vorstand stellte die Verbindung zur Geschäftsführung der Kliniken her, so wurde aus der Anfrage schnell ein Besuchstermin vor Ort.

Beim Lokaltermin in Oberwesel sollten dann die interessierten Landes-Politiker über die gesundheitspolitische Lage der Loreley-Kliniken mit dem Loreley-Seniorenzentrum auf Stand gebracht werden.

Hierzu standen neben den beiden Geschäftsführerinnen Lejla Salihagic und Marion Christian auch Vertreter der Gesellschafter, der ärztliche Direktor und die Spitze des Kolping-Fördervereins zur Verfügung. Geschäftsführerin Salihagic beschrieb sehr eindrucksvoll die medizinischen Angebote der Kliniken insgesamt vor Ort. Ebenfalls stellte sie, das von Dr. Psczolla gegründete muskuloskeletale Zentrum mit seiner besonderen Spezialisierung in den Mittelpunkt, da dieses gesundheitliche Angebot sich am Standort nachhaltig bewiesen hat und sich auch weiterhin erfolgreich etabliert.

„Diese weit in das Land ausstrahlende medizinische Spezialisierung stand auch Pate für andere Standorte“, ergänzte Matthias Psczolla, als Vertreter der Mehrheits-Gesellschafterin Marienhaus Kliniken GmbH. Mit begründetem Stolz blickt Psczolla auf seine medizinische Lebensleistung. Aber auch die anderen Klinik-Fachbereiche arbeiten mit hohem Zielerreichungsgrad und tragen dadurch insgesamt zur interdisziplinarischen Gesundheitsmedizin für die Patienten in den Kliniken in Oberwesel und St. Goar bei, betonte die Klinikleitung.

Sehr ausführlich wurde über die anstehende sogenannte künftige ‚Ein-Standort-Lösung‘ der Kliniken in Oberwesel gesprochen. Erste Schritte dazu werden gerade am St. Goarer Klinik-Standort als Interimslösung verwirklicht, damit die nachfolgende etwa vierjährige Bauphase in Oberwesel ohne spürbare Einschränkungen und bei laufendem Betrieb Stück für Stück umgesetzt werden kann. Die komplizierten Planungen im laufenden Betrieb, hier auch beeinflusst durch ein enges Baufeld, den Denkmalschutz, aber auch durch Bahnlärm und Hochwasser geprägter Standort, stellen die mit der langwierigen Planung Beschäftigten in allen Bereichen vor echte Herausforderungen. Trotzdem, so  Geschäftsführung und Gesellschafter einmütig, ist es gelungen, eine zukunftsorientierte Funktions- und Raumplanung dem Gesundheitsministerium vorzulegen. Gemeinsam mit dem zuständigen Team im Ministerium wurde in der Weiterentwicklung der Ursprungsplanung von 2014 die Planung eines Ersatzneubaus für das bestehende Bettenhaus 2016 in Angriff genommen. Auf diese neuen Wege folgten erhebliche zusätzliche Planungen für die Interimszeiten der einzelnen Bereiche. Jetzt geht es Zug um Zug um die notwendigen Genehmigungen. Bereits im September stehen dazu weitere Gespräche mit dem Ministerium an.

Die anwesenden Gesellschafter –Vertreter stehen auch sehr deutlich zu der Zusage in St. Goar eine Anschlussnutzung für das dortige Klinikgebäude weiterzuverfolgen. Auch dies wird als eine starke Herausforderung gesehen. „Wir sind mit unserem Konzept weiterhin klar auf Kurs“, so Stadtbürgermeister Jürgen Port, „und wir sehen auch für die Zukunft die Verantwortung in der Region als großer Arbeitgeber mit rund 360 Mitarbeitern“.

Die Kolping-Fördervereins-Vorstände, Gerda Brager und Michael Brahm, nutzten auch die Gelegenheit das eigene Bildungs- und Begegnungsprogramm ‚Aktiv im Alter‘ den Landespolitikern vorzustellen. Das bot sich schon deshalb gut an, da gerade unmittelbar nach dem Gesprächstermin eine Ausstellung mit Malarbeiten von Senioren des Loreley-Seniorenzentrums Oberwesel eröffnet wurde. Hier entstanden kleine Kunstwerke in einer monatlich stattfindenden Malwerkstatt unter Anleitung von Privatdozent Dr. Armin Thommes. Diese Malarbeiten der Senioren-Bewohner können nun bis Mitte Januar in der Oberweseler Klinik besichtigt werden. Auch die monatlich stattfindenden Ausflüge der Bewohner mit ehrenamtlichen Helfern in die Stadt und zu Fest-Gelegenheiten kam zur Sprache und fand hohe Anerkennung der modellhaften Angebote. Gerade zur letzten Kolping-Diözesanversammlung wurde diese Initiative noch mit dem Preis für soziales Engagement ausgezeichnet.

Fraktionsvorsitzender Christian Baldauf war von dem Profil der Loreleykliniken sehr angetan und brachte das sofort auch deutlich und mit lobenden Worten zum Ausdruck.

 

CDU-Fraktionschef Baldauf (sechster von links) mit Landtagsvizepräsident Bracht (vierter von rechts) inmitten der Klinik-Gastgeber und heimischer Politiker.

Auf alten Schleichwegen über die Hardt

Die Kolpingsfamilie Oberwesel lädt ein zu einer Halbtagswanderung am Samstag, 4. August 2018. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr an der Evgl. Kirche, Chablis-Straße. Von hier geht es auf dem alten Findlerweg und dem sog. Zick-Zackpfädchen zum Landsknechts-Blick. Über den obersten unbefestigten Weinbergsweg gelangt man auf die Hardt. Entlang des Akazienwäldchens führt die Tour hinab nach Oberwesel. In der Straußwirtschaft Schmelzeisen erfolgt der Abtrunk. Die Führung übernimmt Werner Klockner, der sicher viel Interessantes über die Hardt zu erzählen weiß. Die Wanderzeit wird etwa 3 Stunden (ca. 6 km mit 250 m Steigung) betragen.   Anmeldung nicht erforderlich

Blasorchester begeisterte die Gäste des Weinfestes in der Pergola in St. Martin mit seiner musikalischen Darbietung

Am Samstag, 7. Juli 2018, trat das Blasorchester der Kolpingsfamilie Oberwesel im Rahmen des jährlichen Ausflugs auf dem Weinfest in der Pergola in St. Martin auf. Es ist das höchstgelegene Weinfest in der Pfalz und findet jedes Jahr im Juli, ausgerichtet vom Weinbauverein St. Martin, statt. Von 16.00 Uhr bis 18.30 Uhr spielte das Blasorchester unter der musikalischen Leitung von Hans-Jörg Haas auf. Mit der musikalischen Auswahl und der entsprechenden Darbietung begeisterten die Kolping-Musiker die zahlreichen Gäste. Viele Einheimische waren ebenfalls angetan von der Tatsache, dass sich viele junge Menschen für das Kulturgut der Blasmusik engagieren.

Der nächste Auftritt findet zur Oberweseler Kirmes am Sonntag, 22. Juli 2018, 11.30 Uhr bis 13.00 Uhr, im Zelt in den Rheinanlagen statt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, verschiedene Instrumente auszuprobieren und näheres über das Orchester zu erfahren.

Fotos: Heike Giesen

TalTotal

Wie bereits seit vielen Jahren, beteiligte sich die Kolpingsfamilie Oberwesel auch im Jahr 2018, bei durchweg trockenem und nicht zu heißem Wetter am dem autofreien Sonntag „Tal toTal“ in den Rheinanlagen von Oberwesel.

Rund 30.000 Gäste besuchten die autofreie Veranstaltung am 24. Juni 2018.

Den Radtouristen, aber auch den Einheimischen wurde ein reichhaltiges Kuchenbuffet mit Kaffee angeboten. Für viele Radfahrer ist der Kolpingstand in Oberwesel mittlerweile zu einer festen Anlaufstation geworden.
Zur Unterhaltung spielte das Blasorchester der Kolpingsfamilie zwischen 15.00 und 16.30 Uhr auf.

Der Vorstand bedankt sich herzlich bei allen Musikerinnen und Musikern, den Helferinnen und Helfern hinter und vor der Theke sowie allen, die mit einer Kuchenspende zum Gelingen des Tages beigetragen haben.

Kolpingbruder Anton Schwarz feiert 90. Genurtstag

Seinen 90. Geburtstag konnte das langjährige Mitglied der Kolpingsfamilie Oberwesel Anton Schwarz feiern.  Zu diesem Ehrentag gratulierte die Kolpingsfamilie ihrem ehemaligen Vizepräses. Seniorenbeauftragter und Ehrenmitglied Werner Klockner überbrachte Glückwünsche und Grüße des Vorstandes und dankte dem Jubilar für seine Tätigkeit, vor allem im Bereich der Bildungsarbeit. Mit seinen Ideen und Taten hat sich Anton Schwarz stets für die Kolpingsfamilie eingebracht. 

 

Foto: Resi Klockner

Blasorchester startet in die Freiluftsaison

Am Sonntag den 5. Mai eröffnete das Blasorchester der Kolpingsfamilie Oberwesel nicht nur seine Freiluftsaison, sondern absolvierte auch seinen ersten Auftritt unter der Leitung des neuen Dirigenten Hans-Jörg Haas. Haas, der seit Februar 2018 mit dem Orchester probt, ist vielen bereits als Keyboarder und Saxophonist der Band „Les Patrons“ ein Begriff.

Bei strahlendem Sonnenschein begeisterten die Musiker die zahlreichen Zuschauer mit einer Mischung aus bekannten und neuen Stücken auf dem Oberweseler Marktplatz.

Schon am nächsten Wochenende steht der mit dem Schützenfest in Horrem der nächste Termin für das Orchester an. Der nächste Auftritt in Oberwesel wird in Rahmen der Fronleichnamsfeierlichkeiten stattfinden.

Sie möchten auch ein Instrument lernen oder kennen jemand der Spaßan der Musik hat? Dann nutzen Sie am 23.Mai um 19.00 Uhr ihre Chance und besuchen Sie unsere Schnupperprobe für Jung und Alt im Jugendheim Oberwesel.

Kolping aktiv für die Gesellschaft

Engagement für die Integration und Seniorenhilfe

Mit Spiel, Spaß und Informationen wurde das Thema Integration von Geflüchteten während des Festes der Kulturen in Oberwesel am 29. April vorgestellt. Dazu war das Kolping Infomobil zum Thema Integration von Geflüchteten am Markplatz zu Gast und hat für die Belange von Geflüchteten sensibilisiert, Anregungen zur ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz gegeben und viele Besucher auf das Thema aufmerksam gemacht.

Michael Brahm und Manuel Wiemann von Kolping waren intensiv im Gespräch mit den Besuchern des Info-Mobils.

Vor Ort konnte mit einem Tischkicker gespielt werden, der durch die unterschiedliche Farbgebung der Mannschaften deutlich machte, dass unsere Gesellschaft bunt gemischt gut zusammen funktionieren kann. Besonders durch die Vorstellung von Familien und Einzelpersonen, die nach ihrer Flucht nun in Deutschland leben, wurde das Thema für alle Besucher greifbar gemacht. Klar wurde außerdem, vor welchen Herausforderungen die Geflüchteten stehen. Verschiedene Koffer und Taschen luden ein, zu entdecken, was in ihnen steckt. Einen Meter weiter konnten die Besucher bei einer Familie klingeln und sie über ein Foto näher kennenlernen.

Auch für die kleinen Besucher, die das Mobil gut für sich eingenommen hatten, wurde etwas geboten: Sie konnten in fremdsprachigen Kinderbüchern stöbern und bunte Mandalas ausmalen.

Außerdem war ein Rahmenprogramm mit Musik, Bewegung und Begegnung, sowie internationaler Küche sehr abwechslungsreich und spannend organisiert.

Und auch in diesem Jahr sind wieder die ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen des Kolping-Fördervereins Krankenhaus & Seniorenzentrum mit den Bewohnern des Seniorenzentrums zum Stadtausflug unterwegs. So besuchte die Gruppe auch das Fest der Kulturen am Marktplatz. Mit großem Engagement sind die Aktiven des Kolping-Fördervereins wieder dabei für die Bewohner einmal im Monat einen Ausflug in die Stadt zu gestalten. Diesmal hieß es los und nichts wie hin zum Fest der Kulturen am Marktplatz. Dort lauschten und beobachteten die Seniorinnen und Senioren das Treiben der Akteure. Danach hatten sich alle eine Erfrischung im Cafe Bonsch verdient. Zurück im Haus in der Hospitalgasse waren alle dankbar und sehr zufrieden über den schönen Sonntag-Nachmittagsausflug.

Das Kolping Infomobil ist unter der Schirmherrschaft des Kolping Netzwerks für Geflüchtete seit zwei Jahren deutschlandweit unterwegs. Die Aktion wird unterstützt und gefördert vom Kolpingwerk Deutschland, dem Verband der Kolpinghäuser und dem Verband der Kolping-Bildungsunternehmen sowie kofinanziert aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union.

Wer es noch nicht erlebt hat, dem bietet sich die nächste Gelegenheit während des Aldegundismarktes am letzten Sonntag im Juli.

Maigang

Am vergangenen Donnerstag fand der alljährliche Maigang der Kolpingsfamilie Oberwesel statt. Bei wunderschönem Frühlingswetter trafen sich die Mitglieder um 18.30 Uhr am Adolph-Kolping Platz. Über den Burgweg ging es zunächst in die Chablis Straße um von dort durch die Weinberge Richtung Engehöll zu wandern. Gegen 19.15 Uhr fand dort die gemeinsame Maiandacht in die Marienkapelle statt. Seinen gemütlichen Abschluss fand der Maigang dann beim Weingut Toni Theis. Die Kolpingsfamilie freut sich schon darauf im nächsten Jahr wieder zahlreiche Mitglieder beim alljährlichen Maigang begrüßen zu dürfen.

Roadshow zum Thema Integration von Geflüchteten zu Besuch in Oberwesel am Fest der Kulturen

Von Berlin bis zur Schweizer Grenze, vom Raum Bremen bis nach München: In auffällig leuchtendem Orange tourt das Infomobil der Kolping Roadshow derzeit quer durch Deutschland und macht demnächst auch Station in Oberwesel.
Wie sensibilisieren wir für die Belange von Geflüchteten und tragen zu ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz bei? Mit dieser Leitfrage ist die Roadshow im Land unterwegs, um möglichst viele Menschen direkt vor Ort auf die Thematik aufmerksam zu machen.
Am Sonntag, 29. April.2018 ist das Infomobil in Oberwesel beim Fest der Kulturen zu Gast. Es wird auf dem Marktplatz stehen und von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr besuchbar sein. Dabei hält es für jede Altersgruppe konkrete Angebote bereit: Spiel- und Mitmachaktionen, Texttafeln, multimediale Elemente und Methoden zur Aneignung von Hintergrundwissen über Flucht, Migration und Integration. Es zeigt Beispiele aus der Arbeit mit Geflüchteten, erzählt von gelungener Integration und macht Lust auf mehr. Das Infomobil wird von einer Fachkraft begleitet, die für Fragen rund um die Thematik zur Verfügung steht. Zusätzlich erwartet die Besucher ein reichhaltiges Rahmenprogramm beim Fest der Kulturen.
Das Kolping Infomobil ist unter der Schirmherrschaft des Kolping Netzwerks für Geflüchtete unterwegs. Die Aktion wird unterstützt und gefördert vom Kolpingwerk Deutschland, dem Verband der Kolpinghäuser und dem Verband der Kolping-Bildungsunternehmen sowie kofinanziert aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union.

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Schreinermeister Josef Frensch für 70-jährige Mitgliedschaft geehrt

In diesen Tagen konnte in der Kolpingsfamilie Oberwesel ein früher sehr aktives Mitglied auf mehr als 70 Jahre Zugehörigkeit zum Verein zurück blicken. Josef Frensch, Schreinermeister aus Oberwesel trat bereits 1948 in die Kolpinggemeinschaft ein. Sein Entschluss war geprägt von den Erlebnissen im zweiten Weltkrieg und der Zeit der Gefangenschaft. Frensch wörtlich: “Ich habe viele Menschen sterben sehen und erlebt, wie diese aus dem Lager herausgetragen wurden. Mein Glaube an Gott hat mir gesagt: „Wenn ich hier herauskomme, werde ich für Dich singen“. Dieses Versprechen löste er über viele Jahre als Mitglied im Kirchenchor von Oberwesel ein. Seine Liebe zur Musik zeigt auch die vielen Jahre als förderndes Mitglied im Blasorchester der Kolpingsfamilie Oberwesel. In der Kolpingsfamilie Oberwesel engagierte sich Frensch in den 80 er Jahren besonders in der Theatergruppe und hat dort die Regie geführt. „Die

Kolpingsfamilie ist immer meine Heimat“, so Frensch weiter. „Als Handwerker bin ich dem Schustergesellen und Theologen Adolf Kolping verbunden.“ Der 95. Geburtstag war jetzt Anlass, dem Jubilar als langjähriges Mitglied eine Dankurkunde und ein Weinpräsent zu überreichen. Den Jubeltag nahmen die Vorsitzende der Kolpingsfamilie Oberwesel, Nora Eisenhauser und der zweite Vorsitzende, Hermann- J. Bappert zum Anlass, persönlich die Glückwünsche zum Geburtstag und zur 70- jährigen Mitgliedschaft zu überbringen. Mit einem Glas Oberweseler Wein wurde in einer kleiner Feierstunde dieses besondere Jubiläum gewürdigt.

 

32. Kammermusik-Matinée in Oberwesel

Am Sonntag, 11. März 2018 lädt die Kolpingsfamilie Oberwesel traditionell zur Kammermusik-Matinée ein! In diesem Jahr startet sie ein wenig später, nämlich 11:45 Uhr. Alles andere bleibt konstant: drei Wochen vor Ostern und eine Viertelstunde nach dem Gottesdienst warten die Musikerinnen und Musiker der Kreismusikschule Rhein-Hunsrück auf Sie als Gäste in diesem besonderen Konzert. Zum 32. Mal veranstalten die Kolpingsfamilie und die Kreismusikschule gemeinsam diese von Alfons Kowalski gegründete Matinee im Katholischen Jugendheim Oberwesel. Davon kann sie auch die provisorische Deckengestaltung nicht abhalten.

Ob allerdings mit Hans-Jörg Haas der neue musikalischer Leiter des Orchesters der Kolpingsfamilie mit dabei ist, bleibt ein gut gehütetes Geheimnis. Klar ist: wie immer stehen Kollegen, Förderstufenprüflinge und ehemalige Schüler auf der Bühne. Kreismusikschulleiter Peter Schulz hält sich dazu bedeckt und setzt gleichzeitig auf bewährte Konzepte: „Die Matinée bietet uns das Forum, besondere musikalische Talente vorzustellen, und das sind nicht immer nur Schülerinnen und Schüler. Vielmehr finden sich zunehmend Erwachsene im Unterricht und auf der Bühne. Dort greifen sie gern gemeinsam mit ihren Lehrkräften zu den Instrumenten. Im Unterricht arbeiten Sie ja auch auf Augenhöhe zusammen und reden nicht nur vom guten Spielen.“ Besonders freut sich Schulz das neue Saxofonquartett „Quattro forte“.

2018 spannt sich der Bogen von Vivaldi über Mozart und Brahms bis hin zu ABBA und den Beatles. Das ist also wirklich für alle Ohren etwas dabei. Und das Konzert hält an zwei Traditionen fest: Der Eintritt ist frei – aber am Ausgang wird wieder für die Jugendarbeit des Orchesters der Kolpingsfamilie gesammelt. Da schließt sich der Kreis: Mit Hans-Jörg Haas ist wieder ein Kreismusikschullehrer künstlerischer Leiter des Kolping-Orchesters und die Kreismusikschule seit vielen Jahren ihr fester Partner. Zwei für ein Anliegen: die musikalische Arbeit in Oberwesel!

Foto: Kreismusikschule Rhein-Hunsrück

Einladung_KMM_2018_mit_Programm

Kolpings Narrenschau ließ die Decke beben

Freude strahlend und voller Stolz konnte die Kolpingelf am vergangenen Samstag die erste von insgesamt drei Kappensitzungen im Kath. Jugendheim feiern. Nach langen Verhandlungen und schweißtreibender Arbeit war der große Saal für die zahlreichen Närrinnen und Narren herausgeputzt. Ein paar letzte Baustellenschilder und wenige Bauhelme hielt Bajazz Jonas Schuck nicht davon ab, den fünfstündige Narrenreigen unter dem Motto „Schwanken Böden, wackeln Decken, Kolping lässt sich nicht verschrecken!“ pünktlich zu eröffnen. Ohne Kette und Narrenkappe macht ein Sitzungspräsident nur halb so viel her. Deshalb ließ es sich die neue Kolping-Vorsitzende Nora Eisenhauer nicht nehmen, dem Sitzungspräsidenten in einem feierlichen Fassenachtseid an all seine Pflichten zu erinnern und ihm im Anschluss seine Insignien zu überreichen. Noel I (Noel D’Avis) führt in diesem Jahr das Narrenschiff der Kolpingsfamilie und ließ so dann das bunte Programm beginnen.
Da guckt die Loreley ziemlich blöd aus der Wäsche, wenn ihr Felsen plötzlich vom neuen Oberweseler Urprinzen besetzt ist. Gepaart mit allerhand Kuriositäten rund um das Geschehen am Rathaus, feierten unsere Jüngsten (Alina Metzger, Elias Karbach und Justus Laux) einen sehr gelungenen Bühneneinstand. Zur musikalischen Einstimmung tanzten die Stadtsoldaten ihren Gardetanz zu fetzigen Rhythmen. Dieser wurde einmal mehr choreografiert von Carina Bappert und Isabell Stockmanns und sorgte so gleich zu Beginn der Sitzung für eine tolle Stimmung im Saal. Das Kinderprinzenpaar (Giulia Speicher und Jamie Mitchard), sowie die beiden Gardemädchen Sofia und Lara Speicher und der Bajazz Gerrit Kuhn, ließen ihre vielfältigen Talente in ihrer Thronrede aufblitzen. Knappe und Ritter gehören genauso zusammen wie Hausmeister und Bürgermeister. Wenn ihnen dann auch noch die Büromöbel entwendet werden und nur Barhocker und Melkschemel übrig bleiben, entsteht nicht nur optisch ein humoristisches Meisterstück. Mit gewohnt humorvollen Texten zu bekannten Melodien animierten die Leewecker unter der Leitung von Martin Escher das Publikum zum Mitsingen. Erstmals wurde der vierstimmige Männerchor von Regionalkantor Lukas Stollhof am Piano begleitet und von Emily Jarosch im Gesang unterstützt. Erst nach der geforderten Zugabe wurden sie unter stehenden Ovationen von der Bühne entlassen.
Zu Beginn des zweiten Drittels erhob sich das Publikum, um das Oberweseler Prinzenpaar Carmen I und Philipp I zu empfangen, das samt Gefolge den Kolpingnarren seine Aufwartung machte. Wie eine befreundete Kooperation das Deckenproblem im Jugendheim gelöst hätte, stellten die Knallkepp unter Beweis. Zehn Piratinnen kaperten das Narrenschiff und eroberten mit eindrucksvollem tänzerischem Können die Herzen aller Närrinnen und Narren im Saal. Die Hippeditzjer standen dieses Jahr unter der Leitung von Katharina Jäckel und Theresa Kornely.
Einen Protokollanten seiner Art sucht man vergebens zwischen Köln und Mainz. Jürgen Dittmayer schafft es lokale Kuriositäten als auch international Skurriles poentenreich und sprachlich auf höchstem Niveau zu präsentieren. Eine einzige Liedzeile reicht aus und das ganze närrische Publikum singt und klatscht mit: Ta Ra Ra Bumstara! Musikalisch schafften es die drei Akteure das aktuelle Stadtgeschehen humoristisch auf den Punkt zu bringen. Die Männershowtanzgruppe Dancefloor Rockets heizte mit einem akrobatisch anspruchsvollen Tanz, auf die wohl bekanntesten Hits der 90er Jahre, tüchtig ein. In diesem Jahr wieder unter der Leitung von Lisa Monnerjahn, durfte natürlich eine Zugabe nicht fehlen und ein überraschender Auszug rundete das zweite Drittel ab.
Wehe wenn sie losgelassen werden! Dieses Motto passt zu Sitzungspräsident Noel D’Avis und Maximilian Jäckel, die als Aushilfspastor die ein oder andere brisante Szene im Pfarrbüro nachstellten. Die Hetzkepp sind im Smartphone-Zeitalter angekommen. Voller Stolz konnten sie das Hetzphone 11.0 vorstellen und in ihrer unnachahmlichen Art die neusten Apps in kurzen Videosequenzen präsentieren. Glänzender Schlusspunkt der Sitzung war der Showtanz der Stadtsoldaten. Die 16 Tänzerinnen nahmen das Publikum mit auf eine feurige Reise durch kubanische Nächte. Südamerikanische Rhythmen, spektakuläre Formationen und heiße Kostüme ließen das verzückte Publikum staunen. Eine Zugabe war der verdiente Lohn für eine hervorragende Leistung.
Ein buntes Finale mit allen Aktiven auf der Bühne beendete wieder eine sehr gelungene Sitzung. Einmal mehr bewiesen die Kolpingnarren, dass sie Spaß an ihrer Saalfassenacht haben und das Publikum begeistern können. Ein besonderer Dank geht auch in diesem Jahr an alle Helferinnen und Helfer vor und hinter der Bühne, sowie an alle Aktiven, durch deren Engagement es erst möglich ist, Jahr für Jahr solche abwechslungsreichen Sitzungen auf die Beine zu stellen.
Für die Sitzungen am 9. und 10. Februar 2018, jeweils um 19.11 Uhr, sind noch ein paar wenige Restkarten bei der Firma Elektro Jäckel erhältlich.

 

Erfolgreiche Kinderfastnacht im Jugendheim gefeiert

Bis auf den letzten Platz besetzt war das Oberweseler Jugendheim bei der Kinderfastnacht, die die Kolpingsfamilie Oberwesel im Namen der drei ortsansässigen Fastnachtsvereine auch in diesem Jahr wieder ausrichtete. Prinzessinnen, Einhörner, Feuerwehrmänner, Ninjago-Kämpfer und viele mehr feierten im buntgeschmückten Saal, gemeinsam mit den Moderatorinnen Katharina Kühnast, Melly Joras und Linda Hermani, die souverän und unterhaltsam durch das Programm führten. Zu Beginn ließen es sich Kfd-Sitzungspräsidentin Christa D’Avis, Kolping-Präsident Noel D’Avis und der stellvertretende Präsident der KG Goubloch Joachim Bappert nicht nehmen, einige Grußworte an die jungen Fastnachtsfans zu richten. Im Anschluss begeisterten die Kfd-Minigarde, die „tanzenden Sternschnuppen“, die „Glittergirls“, die „Youngstars“ aus Rheinböllen, die „Hippeditzjer“ und das Funkenmariechen der KG Goubloch mit ihren tollen Tänzen das Publikum. Außerdem beehrten das Oberweseler Prinzenpaar und das Kinderprinzenpaar die kleinen und großen Narren. Die Organisatorinnen Katharina Kühnast und Linda Hermani hatten sich in diesem Jahr ein besonderes Highlight ausgedacht und Arto, den Clown engagiert, der mit seinen lustigen und zauberhaften Einlagen für große Lacher und leuchtende Kinderaugen sorgte. Eine rundum gelungene Veranstaltung, die sicher im nächsten Jahr ihre Fortsetzung findet.

Foto: Christian Albrecht
Foto: Christian Albrecht
Foto: Silvana Weiß
Foto: Youngstars Rheinböllen

Karten für die Kappensitzungen sind noch bei der Firma Elektro Jäckel erhältlich

Die Kolpingsfamilie Oberwesel lädt unter dem Motto „Schwanken Böden, wackeln Decken, Kolping lässt sich nicht verschrecken!“ zu ihren Kappensitzungen ins Kath. Jugendheim Oberwesel ein. Der große Saal steht pünktlich zur Fassenacht für die kfd- und Kolpingsitzungen bereit. Für die Sitzungen am Samstag, 03.02.2018, 17.11 Uhr, Freitag, 09.02.2018, 19.11 Uhr und Samstag, 10.02.2018, 19.11 Uhr, sind noch Karten bei der Firma Elektro Jäckel in Oberwesel, Liebfrauenstraße 50, erhältlich. Die Preise betragen für Mitglieder 9,00 € und für Nichtmitglieder 11,00 €. Seien Sie dabei, wenn die Oberweseler Närrinnen und Narrhallesen zum 11 x 11mal Fassenacht feiern. Mit Ihrem Besuch der Sitzungen unterstützen Sie die Vereine und zeigen Verbundenheit mit dem schönen Kulturgut der Weseler Fassenacht. Die Kolpingnarren mit ihrem diesjährigen Sitzungspräsidenten Noel D’Avis bieten ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm. Mit dabei sind unter anderem Protokoller Jürgen Dittmayer, die Leewecker, die Gruppe Bumstara, und die Hetzkepp, sowie die Tanzgruppen Hippeditzjer, Stadtsoldaten und Dancefloor-Rockets.

Weitere Informationen unter www.kolpingsfamilie-oberwesel.de, oder beim Abteilungsleiter Fastnacht Marius Stiehl, Tel.: 06744/711266, Mail: fastnacht@kf-ow.de.

 

Blasorchester der Kolpingsfamilie mit neuem Vorstand ins neue Jahr

Am Freitag, den 12. Januar fand die alljährliche Mitgliederversammlung des Blasorchesters der Kolpingsfamilie Oberwesel statt. Neben der Nachbesprechung der Aktivitäten des vergangenen Jahres und einem Ausblick auf 2018 wurde auch ein neuer Vorstand gewählt. Dabei wurde Florian Linkenbach einstimmig als erster Vorsitzender wiedergewählt. Neu in den Vorstand kamen Lena Dittmayer und Marius Stiehl als Beisitzer, Alexander Becker als Instrumentenwart und Paul Hündorf als Jugendleiter. Sie unterstützen die wiedergewählten Vorstandsmitglieder. In ihrem Amt wiedergewählt wurden Dr. Udo Dittmayer als stellv. Vorsitzender, Sophie Linkenbach als Schriftführerin, Volker Giesen als Notenwart, Johanna Dittmayer als Jugendvertreterin sowie Martin Escher und Theresa Kornely als Beisitzer. Nora Eisenhauer als Vorsitzende der Kolpingsfamilie und Jonathan Dittmayer als Kassierer der Kolpingsfamilie vervollständigen den neuen Vorstand.

Wir wünschen dem neuen Vorstand viel Erfolg bei seinen zukünftigen Aufgaben!