Ausbildung

Wir bilden ständig musikbegeisterte Jugendliche an verschiedenen Instrumenten aus. Hin und wieder kommt es auch vor, dass Erwachsene die Herausforderung, ein Instrument zu erlernen, für sich entdecken. Dies ist vor allem deshalb nötig und wichtig, um die natürliche Fluktuation im Orchester auszugleichen, sei es durch Wohnortwechsels, Studium oder altersbedingtes Ausscheiden. Im Folgenden steht alles Wichtige, was man über eine Instrumentalausbildung im Blasorchester wissen muss.

 

1. Erlernbare Instrumente

Als Blasorchester bilden wir verständlicherweise in der Hauptsache solche Blasinstrumente aus, die später auch im Orchester eingesetzt werden können. Folgende Instrumente können wir zu Ausbildung anbieten:

– Querflöte
– Klarinette
– Saxofon
– Trompete / Flügelhorn
– Horn
– Tenorhorn / Bariton
– Zugposaune
– Basstuba
– Schlagzeug

 

2. Qualifizierte Ausbilder

Die Ausbildung wird von erfahrenen Musikpädagogen der Kreismusikschule Rhein-Hunsrück bzw. von qualifizierten Berufsmusikern durchgeführt. Die Unterrichtsstunden finden im Oberweseler Schulzentrum oder in den Räumen des Katholischen Jugendheims statt. Nach etwa ein bis eineinhalb Jahren Unterricht sind die meisten Kinder bereits in der Lage, im Nachwuchsorchester mitzuspielen. Das Nachwuchsorchester wird von Martin Escher geleitet und übt jeden Mittwochabend von 19 bis 20 Uhr.

 

3. Kosten

Sofern die Ausbildung über die Kreismusikschule erfolgt, zahlt der/die Auszubildende in der Regel einen festen Monatsbetrag. Diese Unterrichtsgebühr ist auch in den Ferien, in denen kein Unterricht stattfindet, zu entrichten. Ab dem vierten Unterrichtsjahr beteiligt sich der Verein bei entsprechender Eignung zu einem Drittel an den Ausbildungskosten.

Bei Mitgliedern der Kolpingsfamilie Oberwesel, beträgt die Förderung ab dem vierten Ausbildungsjahr ein Drittel der Ausbildungskosten für das erste Kind, weitere Kinder werden ab dem vierten Ausbildungsjahr zu 50 Prozent gefördert.

Einzelheiten werden vertraglich geregelt.

 

4. Leihinstrumente/Ausbildungsgegenstände

Da die Anschaffung eines neuen Blasinstrumentes recht teuer ist, wird dieses in der Regel von uns gegen eine jährliche Leihgebühr von 50 Euro zur Verfügung gestellt. Möchte sich der/die Auszubildende ein eigenes Instrument anschaffen, bietet der Verein – sofern er zu dem Zeitpunkt über die entsprechenden finanziellen Mittel verfügt – eine Kauffinanzierung an. Weiterhin werden benötigt: Notenheft, Instrumentenschule, Notenständer.

 

5. Ausbildungsdauer

Die Dauer der Ausbildung hängt von der Begabung des Schülers/der Schülerin und dem jeweiligen Instrument ab. Sie sollte jedoch mindestens drei Jahre betragen. Die Aufnahme in das Nachwuchsorchester ist schon früher (meistens nach ein bis eineinhalb Jahren) möglich. Im Anschluss an die Ausbildung stehen den Musikern selbstverständlich weitere Qualifizierungsmaßnahmen – ob selbstgewählte oder auf Verbandsebene – offen. So bietet der Kreismusikverband Rhein-Hunsrück regelmäßig Weiterbildungslehrgänge in verschiedenen Bereichen an: allgemein-musikalische Lehrgänge wie D- oder C-Lehrgänge oder auch Instrumentallehrgänge, die vom Verein finanziell gefördert werden.

 

6. Freizeitaktivitäten

Neben der musikalischen Ausbildung bieten wir den Jungen und Mädchen zusätzliche Freizeitaktivitäten an, wie Ausflüge, Gemeinschaftsabende, Zeltlager etc. Diese werden von den beiden Jugendvertretern im Verein organisiert und betreut. Darüber hinaus haben fortgeschrittene Schüler die Möglichkeit, im Jugendorchester des Kreismusikverbandes mitzuspielen und an den (Auslands-)Reisen dieses Orchesters teilzunehmen.

 

7. Kontakt

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben oder Sie noch Fragen haben, können Sie sich jederzeit an einen der beiden Vorsitzenden wenden. Schreiben Sie einfach eine E-Mail oder rufen Sie an. Die Adressen bzw. Telefonnummern finden Sie im Menü Vorstand. Wir freuen uns auf eine Nachricht von Ihnen.

 

Um Kinder „auf den Geschmack zu bringen“, bietet das Blasorchester regelmäßig einen sogenannten „Schnupperkurs“ an. Dazu laden wir Jungen und Mädchen (ab zirka zehn Jahren) mit ihren Eltern an einem Samstagnachmittag ins Katholische Jugendheim ein, um mit ihnen dort gewissermaßen auf eine „musikalische Entdeckungsreise“ zu gehen. Die Kinder lernen hier nicht nur sämtliche Instrumente des Orchesters kennen, sie hören auch, wie diese klingen, welche Instrumente hohe und welche tiefe Töne hervorbringen und was den spezifischen Reiz eines Instrumentes ausmacht.

Natürlich darf das Wichtigste nicht fehlen: selbst einmal zu spielen! Die Kinder können unter fachlicher Anleitung die verschiedenen Instrumente nach Herzenslust ausprobieren. Groß ist die Begeisterung, wenn es nach zwei-, dreimaligem Probieren gelingt, dem jeweiligen Instrument erste Töne zu entlocken. Und so ist der erste Schritt schon getan. Nicht selten, dass dabei ein Kind von seinem ursprünglichen Wunschinstrument abrückt und sich für ein anderes Instrument begeistert, das es bis dahin nicht oder kaum interessierte.