Chronik

05.12.1864

Konstitution des Katholischen Gesellenvereins Oberwesel unter dem Präsidium von Kaplan Peter Linz im Wirtshaus Peter Hartel (heute Hotel „Augustins“). Präses Linz wurde 1897 Professor an der Theologischen Hochschule Limburg.

01.02.1865

Aufnahme in den Verband der Katholischen Gesellenvereine als 17. Mitglied in der Diözese Trier.

06.01.1866

Erstes Stiftungsfest mit 112 Gästen; im gleichen Jahr Entstehung einer Laienspielgruppe.

14.01.1866

Erstes Theaterspiel „Herzog Richard von Simmern“.

13.01.1867

Zweites Stiftungsfest mit Weihe der ersten Vereinsfahne; erster Senior wird Adam Mager.

09.02.1868

Zwei Theaterstücke im Saale Diedert aufgeführt: 09.02.1868

1. „Schuhmachermeister Schluck oder Pech über Pech“

2. „Casperle als Portraitmaler“.

1871 – 1887

Kulturkampf: Zerschlagung des politischen Katholizismus durch Reichskanzler 1871 – (1877) Otto von Bismarck. Die Gesellenvereine wurden unter Polizeiaufsicht gestellt und ihre Arbeit war weitgehend eingeschränkt: ab Anfang der 1870er-Jahre war der Oberweseler Verein lahmgelegt.

17.12.1876

Neubelebung unter Kaplan Johann Enzweiler; es entsteht eine rege Vereinsarbeit.

02.04.1877

1. Stiftungsfest nach der Wiedergründung mit sechs auswärtigen Vereinen – Festzug und Theaterspiel.

ab 1877 – 1906

Jährliche Aufführung von Theaterstücken im Rheinischen Hof oder im Saale Diedert. Eintritt: 4 1⁄2 Silbergroschen.

25.09.1878

Besuch des Kolping Nachfolgers Generalpräses Schäffer (aus der Diözese Trier).

14.04.1879

3. Stiftungsfest mit neun auswärtigen Vereinen – Festzug und Theaterspiel.

1884

Mitgliedschaft in der St. Augustinus Krankenkasse zum Schutz der Mitglieder im Krankheitsfall.

14.05.1896

Solidarität! Das Haus des Mitgliedes Franz Müller brennt vollständig ab. Der Gesellenverein gewährt eine erste Hilfe von 50 M.

26.12.1896

01.01.1897

Theateraufführung „Die Räuber auf Maria Kulm“ im überfüllten Rheinischen Hof. Einnahmen 364 M.

14.02.1897

Fastnacht im Rheinischen Hof.

1897

Erstmalige Umbenennung in “Kath. Meister- und Gesellenverein“.

13.03.1897

Wallfahrt zum Rochusberg bei Bingen mit den Gesellenvereinen Bad Kreuznach, Rüdesheim und Boppard.

26.12.1898

Theateraufführung „Garten des Königs“ im Saale Diedert.

1889/90

Heimtückische Influenza in Oberwesel rafft zwei Ehrenmitglieder (Ernst Persch und Bäckermeister Wilhelm Kirchgässer) dahin.

1899

Gefahr einer Vereinsauflösung wird gebannt.

1900

26 Mitglieder, davon 15 aktive Mitglieder (Gesellen), sieben Meister und vier Ehrenmitglieder.

1900 – 1905

„Kulturelle Blütezeit“ unter den Kaplänen Paul Josef Scholten und Heinrich Nikolaus Hower: Sonntägliche Vereinsabende mit Vorträgen über religiöse, geschichtliche oder naturwissenschaftliche Themen und Fortbildungen in Deutsch, Französisch, Rechnen, Schönschreiben, gewerblicher Aufsatz sowie in Verbindung mit der Handwerkskammer Koblenz Kurse in Buchführung, Gesetzeskunde und Handwerkerkorrespondenz.

1901

Gründung des „Gesangchor des Gesellenvereins“ durch Lehrer Gräf; ab 1902 mit Zusatz „St. Martin“.

26.12.1901

Aufführung des Schauspiels „Barabas“.

1902

Aufführung des Theaterstückes „Gregorio“ von J. Sevenig.

14.07.1903

Eine Abordnung nimmt in Köln an der Enthüllung des Kolping-Denkmals teil. 14.07.1903 Große Begeisterung der Teilnehmer: „Eine glänzende, großartige Feier – Eintracht und Liebe trat so recht hervor“.

10.08.1903

Teilnahme an der 50-Jahrfeier des Diözesanverbandes Trier.

26.12.1904

Aufführung des Theaterstückes „Elmar“ von Webers. Zahlreiche Beteiligung und großer Applaus.

1904

Einrichtung einer Vereinssparkasse

21.05.1905

Kaplan Heinrich Nikolaus Hower wird Ehrenpräses, Nachfolger ist Kaplan Peter Zimmer.

1910

51 Mitglieder, davon elf aktive- (Gesellen) und 40 inaktive Mitglieder (Meister oder über 45 Jahre).

29.01.1913

Neue Satzung und Umbenennung in „Kath. Meister- und Gesellenverein“

1914 – 1921

„In den Stürmen des Weltkrieges war das Leben des Gesellenvereins erloschen – der Verein war tot“ (Chronikeintrag).

16.10.1921

Die erste Versammlung nach dem Krieg war gut besucht. Pastor Rudolf Wies, Generalsekretär Nattermann (Köln) und Bezirkspräses Untal (Koblenz) machen Mut.

1923/26

Bau des Kath. Jugendheims als Katholisches Vereinshaus unter Pastor Rudolf Wies. Baukosten: 200.000 M.

1924

Unter Präses Kaplan Federspiel wird ein Streichorchester gegründet.

1924

Gründung der Sportabteilung „DJK Rheinwacht“.

31.01.1926

Einweihung des Kath. Jugendheims.

1927

Gründung des Blasorchesters – zunächst als DJK-Kapelle – durch Kaplan Peter Haus, der auch erster Dirigent war. Der 30 Mann starken Kapelle wird kurze Zeit später ein Trommler- und Pfeiferkorps angegliedert.

1929

Fahnenweihe! Die Mitglieder werden gebeten, beim Festgottesdienst und Festzug mit Gehrock und Zylinder zu erscheinen. Großer Festabend im Kath. Jugendheim. Der Eintritt (Familienmitglieder 0,50 M, Nichtmitglieder 1,00 M) dient zur Finanzierung der neuen Fahne.

1930

208 Mitglieder.

27.02.1930

Erstmals Kappenabend im Kath. Jugendheim. Die Fastnachtsmütze stellt Mitglied Jakob Kneib her. Eintritt Mitglieder 0,30 M, Nichtmitglieder 3,00 M.

05.09.1930

Gründung: „Vereinigung politisch interessierter Männer innerhalb des Katholischen Meister- und Gesellenvereins und der DJK“ (Vorsitzender Julius Castor).

05.12.1930

Erster Nikolauszug veranstaltet von der Kolpingsfamilie.

03.03.1931

räses Kaplan Haus scheidet im Unfrieden mit Pastor Wies. 1.500 Unterschriften sammelt die Jugend für einen Verbleib von Haus.

09.03.1931

Kaplan Josef Dupont wird Präses und erobert schnell die Herzen der Jugend.

26.07. und 02.08.1931

Priesterweihe und Primizfeier des Mitgliedes Felix Schädler.

1931

Umbenennung der DJK-Kapelle in „Vereinsorchester des Kath. Männer- und Jugendvereins“. Das Orchester besteht innerhalb des Kath. Meister- und Gesellenvereins.

10.08.1931

Präses Dupont und Sportwart August Zeuner gründen in Niederburg einen Jungmännerverein und eine DJK-Abteilung: 34 Gründungsmitglieder.

05.12.1931

Große Auseinandersetzungen über die Gestaltung des Nikolauszuges. Der Forderung nach kommerzieller Ausrichtung (Verlegung auf Sonntagabend) erteilt der Vorstand einstimmig eine Absage.

26.12.1931

Theateraufführung „Der politische Schuster“ und „Kinorappel“.

1932

Wegen „allgemeiner Geldknappheit und den ernsten Zeitverhältnissen“ fällt der traditionelle Familienabend mit Tanz aus.

04.02.1932

„Fetter Donnerstag“ (Schwerdonnerstag) Fastnacht im Kath. Jugendheim. Der Kappenabend mit Tanz wird trotz Verfügung des Landrats wegen Notzeit darauf zu verzichten, abgehalten. Begründung: erst sollen die „illegalen“ Tanzvergnügungen in der Stadt verboten werden.

22.02.1932

Zwei Mitglieder werden ausgeschlossen wegen Eintritt in den „Stahlhelm“ (Bund der Frontsoldaten, der ab 1931 gegen die Weimarer Republik agiert).

1932

Die Wanderfürsorge der durchreisenden Gesellen belastet mit 180 RM die Vereinskasse erheblich. 695 Übernachtungen, davon 599 unentgeltlich.

10.05.1932

Mittelrheinischer Gesellentag in Oberwesel.

05.06.1932

Sturmtag: „Gegen das Feige und Schlechte in der Welt“. Schweigsamer Fackelzug zum Marktplatz mit Kundgebung.

01.08.1932

Drei Mitglieder werden wegen der Zugehörigkeit zur NSDAP und wegen Hohn und Spott („DJK = Deutsche Judenkraft“) ausgeschlossen.

05.12.1932

Nikolauszug mit Rollwagen und vier Pferden sowie einem Herold zu Pferd.

26.12.1932

Theateraufführung „Schinderhannes“ – Wiederholung am Neujahrstag. Eintritt: Galerie Mitte 0,75 RM, Obere Galerie und erste Reihe 0,50 RM übrige Plätze 0,30RM.

05.02.1933

Zahlstelle der Zentralsterbekasse und Angliederung eines Lehrlingsvereins

05.02.1933

Letztes großes Konzert des Blasorchesters vor dem Krieg.

08. – 11.6.1933

Eine Abordnung nimmt am 1. Deutschen Kolping-Gesellentag in München teil. Den Mitgliedern Karl Schneider und Johann Peter Josten werden bei den von der SA initiierten Tumulten (Polizeichef Himmler und Stellvertreter Heydrich) die K- Zeichen abgerissen.

01.07.1933

Beschlagnahme des gesamten (soweit nicht versteckt) Vereinseigentums durch die NSDAP. Das Blasorchester wurde kurz vorher in eine „Pfarrkapelle“ umgewandelt, um die Instrumente vor der Konfiszierung zu retten.
Die im öffentlichen. Dienst beschäftigen Vorstandsmitglieder Lehrer Stanislawski (Abteilungsleiter DJK) und August Zeuner (Sportwart DJK) wurden gezwungen, ihre Ämter niederzulegen.

02.07.1933

Die Kundgebung „Für Christi Reich im neuen Deutschland“ wurde verboten.

26.07.1933

Zwangsumwandlung des Blasorchesters in eine NSBO-Kapelle (Nationalsozialistische Betriebszellenorganisation); jedoch nicht von langer Dauer, da viele Musiker hier nicht mitspielen. „Unsere Musik war einmal!“ (Chronik).

06.08.1933

Beteiligung am Schifferstechen im Hafen Oberwesel

1933

Anmietung eines Zimmers (monatlich 5,00 RM) im Gasthaus „Falkenburg“ für die durchreisenden Wandergesellen.

1933

Gründung Sektion „Alt-Kolping“ später folgt „Jung-Kolping“. Umbenennung in Kolpingsfamilie (Beschluss Zentralversammlung 18./19.09.1933).

10.09.1933

Auflösung der Sportabteilung „DJK Rheinwacht“ und komplette Überführung in den Sportverein „Vesalia 08“ Oberwesel.

29.10.1933

Erstmals Gemeinschaftskaffee im Kath. Jugendheim auf Wunsch der Jugend nach der Generalkommunion anlässlich des Christkönigsfestes.

03.12.1933

Erstmals Krippenschau im Kath. Jugendheim.

05.12.1933

Der Nikolauszug wird jetzt von der Stadt durchgeführt. Die Kolpingsfamilie stellt jedoch den Nikolauswagen und hat die Zugleitung.

26.12.1933

Theateraufführung „Der Sturm“ (Tiroler Freiheitskampf), große Besucherzahl.

12.02.1934

Nach langer Zeit wieder Rosenmontagszug in Oberwesel (einziger im Kreis und zwischen Mainz und Koblenz) mit Beteiligung der Kolpingsfamilie (Fahrradgruppe und Bauernhochzeit). Kolpingbruder Julius Henrich ist Prinz Karneval. Seine Forderung „Keine Einmischung der „Braunen“ in die Fastnacht“ wird vom Ortsgruppenleiter Anton Kahl und der NSDAP eingehalten.

18.03.1934

Aufführung des Theaterspiels „Golgotha“. „Die opferbereite Hingabe aller Spieler hat die Zuschauer restlos gepackt“. Wegen großer Nachfrage wurde das Spiel dreimal wiederholt. Anwesend waren auch Diözesanpräses Pick, Bürgermeister Dr. Ottendorf und Ortsgruppenleiter Kahl.

17.04.1934

Gründung der Gruppe „Kolpings Wandernde Gesellen“ (KWG) mit Heinz Reuter (Geselle bei Gärtner Henrich) als Leiter.

06.05.1934

57 Mitglieder nehmen an der Wallfahrt zum Kolpinggrab nach Köln teil (Sonderzug).

31.05.1934

Das Verbot durch den örtlichen Polizeibeamten Siebenmorgen, das Kolping- Banner in der Fronleichnamsprozession zu tragen, wird nachträglich durch den Bürgermeister Dr. Ottendorf gerügt, weil der Beamte dazu nicht berechtigt war und von Hetzern hierzu angestiftet wurde.

18.08.1934 09.10.1934 07.05.1935

Der Vereinskasten wird zweimal zertrümmert bzw. gewaltsam entfernt und schließlich in den Hafen geworfen, wo er am 02.12.1934 auftaucht.
Der Vereinskasten verschwindet für immer.

14.09.1934

Kündigung des Zimmers für Wandergesellen im Gasthaus „Falkenburg“ wegen Unzulänglichkeit. Einrichtung eines neuen Zimmers im Hause Josten.

13.12.1934

Feier des 70-jährigen Jubiläums im Kath. Jugendheim. Diözesansenior August Schumann hält Festansprache und nimmt Ehrungen vor, 15 Neumitglieder!

26.12.1934

Theateraufführung „Der Sturm“ (Tiroler Freiheitskampf) im Kath. Jugendheim, Wiederholung am Neujahrstag. Zweimal ausverkauftes Haus!

09.02.1935

Das Blasorchester wird in Musikkapelle „St. Martin“ umbenannt und probt wieder im Kath. Jugendheim unter Leitung von Pfarrer Rudolf Wies.

28.02.1935

Kappenabend im vollbesetzten Kath. Jugendheim unter Mitwirkung der „heim- gekehrten“ Musikkapelle. Erstmals Einsatz einer Lautsprecheranlage durch Hans Mallmann „Hier ist der Reichssender Frankfurt und seine Nebensender Martins- und Ochsenturm“.

01.03.1935

Teilnahme am Fackelzug anlässlich der „Übergabe des Saargebietes an Deutschland“. Während des Zuges drängen NSDAP-Mitglieder die Kolpinggruppe an den Schluss. Nach dem Befehl „Abtreten“ des Seniors Johann Peter Josten löst sich die Gruppe auf. Ebenso macht es der Schifferverein.

19.03.1935

Wehmütiger Abschied vom rührigen Präses Kaplan Dupont unter Mitwirkung von Musikkapelle, Kirchenchor und Organist Erdle. Präses Dupont wird Subdirektor des bischöflichen Konviktes in Trier.

12./13.05.1935

Große Handwerkerausstellung im Kath. Jugendheim „Kolpingsöhne stellen aus“. Das durch die NSDAP einen Tag vor der Eröffnung drohende Verbot konnte durch Verhandlungen abgewendet werden. Bedingung: die NSDAP übernimmt die Schirmherrschaft und das Kolping-Banner und die Kolping-Büste werden entfernt. „Vorbildliche Schau vom Schaffen des deutschen Meisters“ (Koblenzer Volkszeitung).

04.08.1935

Die Kolpingsfamilie beteiligt sich mit dem Boot „Sieben Jungfrauen“ am großen Schifferfest im Hafen.

25.11.1935

Beim Schauspiel „Elmar“ steht erstmals ein lebendes Tier (Pferd) auf der Bühne des Kath. Jugendheims.

19.01.1936

Familienabend mit Theateraufführung „Der verlorene Sohn“ und „Helf ́ was helfen kann“ im Kath. Jugendheim.

20.02.1936

Letzter Kappenabend vor dem Krieg.

1936

NSDAP verlangt Auflösung: Vorstand bleibt unter Führung von Altmeister Jakob Becker bis 1945 konspirativ tätig. 42 Mitglieder von zuletzt 120 bleiben treu.

24.02.1937

Wegen des Verbots der „Doppelmitgliedschaft“ Kolping und Deutsche Arbeitsfront (DAF) wird Vorstandsmitglied Hermann Karbach durch Versäumnisurteil aus der DAF ausgeschlossen, was seine Entlassung aus dem Angestelltenverhältnis bei der Bacharacher Volksbank zur Folge hat.

21.11.1937

Das (versteckte) Inventar wurde der Kirchengemeinde vermacht, um es vor der Beschlagnahme zu retten.

02.11.1945

Erste Vorstandssitzung nach dem Krieg: der Wiederaufbau startet unter der Führung von Kaplan Edmund Schäfer, Senior Rudolf Becker und Altsenior Johann Peter Josten.

07.12.1945

Aufruf des Altmeisters Jakob Becker zur Wiederaufnahme der Vereinstätigkeit.

09./10.08.1946

Errichtung des Kreuzes „Christus segne Deine Jugend“ auf dem Vogelsnack. Großes Zeltlager im Niederbachtal.

02.02.1947

Bezirksfest anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Kolpingwerkes mit Festgottesdienst in Liebfrauen.
Die Kundgebung im Kath. Jugendheim wird zwei Tage vorher von der französischen Militärregierung abgesagt, da diese den großen Saal für eigene Zwecke (Filmvorführung) benötigt.

1948

Erste Kappensitzung im Kath. Jugendheim nach dem Krieg. Erster Sitzungspräsident ist Johann Peter Josten (MdL).

27.06.1948

Neuerrichtung des 1939 durch einen Lkw umgefahrenen und wegen angeblicher Verkehrsbehinderung nicht mehr aufgestellten Marktkreuzes von 1604 auf Initiative von Senior Rudolf Becker. Finanzierung durch eine Weinsammlung: 243 Oberweseler Riesling! Die Musikkapelle wirkt mit.

21.07.1948

Mitgliederstand 174.

31.10.1948

Erstes Theaterspiel nach dem Krieg. Begeisterte Darsteller und großer Erfolg. Das Stück „Parsival“ wird sechsmal wiederholt.

05. – 06.06.1949

Teilnahme am Internationalen Kolpingtreffen in Köln.

15.09.1949

Neugründung des Blasorchesters auf Initiative von Pastor Wies und Senior Rudolf Becker. Dirigent wird der ehemalige Militärmusiker Gerhard Meyer, der dieses Amt fast 40 Jahre ausübt.

1950er-Jahre

Bildungs- und Pfarrabende; Katholische Jugend unter Führung von Edmund Lahnert; Martins- und Nikolauszug werden wieder ausgerichtet; Aufleben der Fastnachtsveranstaltungen.

1950

Die Tradition des Kolping-Theaters wird fortgesetzt mit „Der schmale Weg“ (1950), „Das Kabarett des Teufels“ und „Das Tor der Gnade“ (1951), „Vollendet im Glauben“ (1952), „Heilige Drei Könige“ (1956).

27.08.1950

Schiffsausflug mit MS „Lieselotte“ zusammen mit Blasorchester und Kirchenchor nach Eltville und Kiedrich (Rheingau) – 200 Teilnehmer!

03.03.1951

Gründung des Vereins „Internationale. Jugendburg Kolpinghaus auf Schönburg e. V.“ auf Initiative von Johann Peter Josten. Gründungsmitglieder: Landrat Roth, Pastor Wies, Diözesanpräses Pick, Johann Peter Josten, Wilhelm Hermann, Jakob Becker, Werner Schuck, Präses Kaplan Hilger, Hans Mallmann, Werner Kremer, Hermann Karbach, Hans Grett, Edmund Lahnert.

15./16.06.1952

Richtfest der Jugendburg mit Generalpräses Prälat Dr. Ridder und Diözesanpräses Pick, verbunden mit Zeltlager mit Jugendlichen aus Holland, Belgien, Frankreich, Schweiz, Italien (Südtirol) und Österreich und dem Dekanatstag der Katholischen. Jugend. Lagerleitung Hans Schottenhammer.

15.08.1953

Einweihung Internationale Jugendburg durch Bundespräsident Prof. Theodor Heuss und Bischof Dr. Matthias Wehr.

31.01.1954

Erstes Konzert des Blasorchesters unter Leitung von Gerhard Meyer im Kath. Jugendheim.

15.08.1954

Feier des 90-jährigen Bestehens: 210 Mitglieder.

02. – 10.07.1955

Im Rahmen der Heimatwoche gestaltet die Kolpingsfamilie mit der Stadt im Kath. Jugendheim die Ausstellung „Oberweseler Schatzkästlein“. (Vorläufer eines Heimatmuseums)

1960er-Jahre

Kolpingabende an jedem Donnerstag im Winter.

1959

Alfredo Kardinal Ottaviani weilt auf der Jugendburg und überbringt die Grüße des Papstes an die Kolpingssöhne in Oberwesel.

18.05.1960

Eröffnungsfeier des Katholischen Volksbildungswerkes Kreis St. Goar im Kath. Jugendheim. Träger in der Pfarrei Oberwesel wird die Kolpingsfamilie.

31.07.1960

Primizfeier des Mitgliedes Paul Persch.

15./16.08.1962

Eröffnung zweiter Bauabschnitt der Internationalen Jugendburg durch Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer und Nuntius Erzbischof Dr. Corrado Bafile. Festhochamt mit Abt Basilius Ebel, OSB, Maria Laach.
Bereits 63.000 Besucher aus mehr als 60 Nationen.

1963/64

Umbau des Kath. Jugendheims durch die Kolpingsfamilie unter Präses Pastor Peter Bungart; Altsenior Rudolf Becker organisiert die „Fronarbeit“.
190 Männer und Jungmänner und 20 verschiedene Handwerker leisten 4.700 Stunden im freiwilligen Arbeitseinsatz!

19.01.1964

Einweihung des umgebauten Kath. Jugendheims. Die Baukosten 116.000 DM Finanzierung: Zuschüsse (Land, Kreis, Sportbund) 31.400 DM , Spenden 30.000 DM, Eigenleistungen 25.000 DM, Darlehen 30.000 DM.

15./16.08.1964

Großereignis: 100 Jahre Kolping in Oberwesel; Organisation: Senior Hans- Josef Fondel, Altsenior Rudolf Becker und Werner Klockner. Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dr. hc. Peter Altmeier feiern Gäste aus 17 Nationen.

Großkundgebung mit Bundesfamilienminister Dr. Bruno Heck.

27. – 30.05.1965

Teilnahme am Internationalen Kolpingtreffen in Köln.

1967

Gründung des „Kath. Jugendheim e. V.“ mit Josef Friedsam als Vorsitzenden und Rudolf Becker als Geschäftsführer.

1967

Erste Uniform des Blasorchesters wird zum Weinmarkt vorgestellt.

1967

Junge Fotografen schließen sich im „Kolping-Fotokreis“ zusammen.

13.10.1968

Auf Initiative der Kolpingsfamilie wird ein neues Kreuz („Christus segne Deine Jugend“) auf dem Vogelsnack errichtet, Wortgottesdienst an der „Kunobrücke“ im Niederbachtal.

14.12.1968

Erstmals erhält das Blasorchester eine Satzung.
Leitungsorgan ist der Musikausschuss, dessen Vorsitzender der Geschäftsführer ist. Werner Klockner wird zum ersten Geschäftsführer gewählt.

14.12.1968

Statutenänderung des Kolpingwerkes: Das Amt des Seniors und Altseniors werden abgeschafft.
Neuer Vorsitzender ist Karl-Josef Schneider,
letzter Senior ist Werner Klockner, letzter Altsenior Rudolf Becker.

13.04.1969

Protest! Erstmals nach Jahrzehnten spielt das Blasorchester nicht am Weißen Sonntag. Grund: Weihnachten 1968 wurde trotz Zusage die beabsichtigte Bläsermusik vor der Mette vom Pfarrgemeinderat und Pastor Vogt widerrufen. Begründung: Blasinstrumente sind keine „liturgischen Instrumente“.

24.12.1969

Zum ersten Mal erklingt Bläsermusik vor der Mette in Liebfrauen. Bis auf den heutigen Tag ohne Unterbrechung ein festes Programm der Weihnachtsliturgie.

19. – 21.06.1971

Das Blasorchester ist Ausrichter des 2. Verbandsmusikfestes Mittelrhein- Hunsrück. 15 Musikvereine mit 500 Musikern nehmen teil.Erstmals Festzelt auf dem Marktplatz.

1972

Die zwei Kappensitzungen finden erstmals an den Samstagen vor Fastnacht statt. Der traditionelle Schwerdonnerstag wird der damals am gleichen Tag ausgestrahlten Fernsehsendung geopfert.

1970er-Jahre

Schwierige Zeit für katholische Vereinsarbeit (offene Bildungs- und Jugendarbeit). Rückgang der Mitgliederzahl auf 90.

1973

Generalpräses Prälat Heinrich Festing wird Vorsitzender des Vereins „Internationale Jugendburg Kolpinghaus auf Schönburg“ und wird es für 37 Jahre bleiben.

1975

Eine „Ära“ geht zu Ende! Die seit Jahrzehnten unter Führung der Kolpingsfamilie durchgeführte Erwachsenenbildung erfolgt jetzt innerhalb des Bildungsprogramms des Bistums Trier.

1975

Erstmals wird eine Jugendmusikgruppe des Blasorchesters gegründet, der auch weibliche Musikerinnen angehören.

13.03.1976

Präses Dechant Adolf Vogt verunglückt tödlich auf der Fahrt nach Engehöll infolge Eisglätte.

04. – 06.06.1977

Das Blasorchester feiert unter der Schirmherrschaft von MdB Johann Peter Josten mit 20 Musikvereinen sein 50. Gründungsjubiläum.
23 Bürgerinnen und Bürger erklären spontan ihre Mitgliedschaft. Erstes förderndes Mitglied ist Altmeister Jakob Becker. Bis heute sind es 160!

04.12.1977

Das Blasorchester ist Ausrichter des 1. Kreisjugend-Musiktages.
13 Musikvereine mit 350 Jugendlichen musizieren in der Großsporthalle, Landrat Reinhard: erklärt baldige Gründung einer Kreismusikschule.

10.05.1978

Beim Muttertagskonzert wird die neue Uniform des Blasorchesters vorgestellt. Nach 3-jähriger Ausbildung werden die Jugendlichen in das Blasorchester integriert.

1977/78

Neuaufbau von Jungkolping – Junge Erwachsene unter Michael Brahm und Jürgen Weiler.

ab 1978

Erstmals Weibliche Mitglieder (erstes Mitglied: Gabi Hammes, geb. Weiler).

1979

Freizeitfußballmannschaft ‚FC Kolping‘ entsteht; Teilnahme an verschiedenen Turnieren u. a. in Dietikon (Schweiz).
Intensive Jugendarbeit u. a. in Verbindung mit den Internationalen Jugendwochen auf der Schönburg.

15.12.1979

Das Blasorchester erhält eine neue Satzung und erstmals einen kompletten Vorstand. Vorsitzender ist Werner Klockner, stellv. Vorsitzender Karl-Heinz Watzke und Schriftführer Hermann-Josef Bappert.

1980er-Jahre

Eine neue Blütezeit: die Mitgliederzahl wächst auf 300; Fastnacht feiert bei Kolping große Erfolge

1982/83

Renovierungen durch die Kolpingsfamilie im Kath. Jugendheim; Entstehung der

Kolpingstube.

05.02.1983

Weltrekord! In der Kappensitzung musizieren Bernhard Becker und Christoph Neubauer auf einem überdimensionalen selbstgebauten Kontrabass. Mit 3,60 m Höhe, 1,10 m Breite und 0,48 m Tiefe wird das Instrument als der größte vollbespielbare Kontrabass ins „Guiness-Buch“ der Rekorde aufgenommen.

12.06.1983

Standartenweihe! Auf Initiative von Bürgermeister und Ehrenmitglied Johann Peter Josten erhält das Blasorchester erstmals eine von Hedwig Auler gestickte Standarte, um bei Auftritten besser werben zu können. Festgottesdienst und Festzug zum Marktplatz.

17.06.1983

Weihe der Kolpinghaus-Burgkapelle durch Weihbischof Karl-Heinz Jakoby; Einbeziehung des Burg-Vogthauses in das Areal der Jugendburg.

14./15.07.1984

Priesterweihe und Primiz des Mitgliedes Robert Brahm.

1984

120 Jahre Kolping / 60 Jahre DJK: eine Woche Programm für Jung und Alt u. a. mit Schirmherr und Festredner Ministerpräsident Dr. Bernhard Vogel.

1984/85

Bildung eines Arbeitskreises Krankenhaus mit dem Hintergrund der Standortsicherung.

15.07.1985

Ehrenmitglied Johann Peter Josten bittet anstelle von Geschenken zu seinem 70. Geburtstag um Spenden für die Jugendburg, Ergebnis: 11.000 DM.

1985

Wegen der großen Nachfrage werden erstmals drei Kappensitzungen veranstaltet, davon eine am Sonntagnachmittag insbesondere für die Älteren. Über 900 Besucher insgesamt!

25.09.1985

Ehrenmitglied Jakob Becker wird durch Generalpräses Heinrich Festing für 75- jährige Kolping-Mitgliedschaft geehrt.

1985

Das „Kolping Volkstheater“ spielt beim Spectaculum den „Teufelspakt“, weitere Auftritte 1986, 1987, 1988, 1990 „Die 7 Jungfrauen“.

1986

Einführung der Familienmitgliedschaft.

1986

Dirigentenwechsel beim Blasorchester. Nach fast 40 Jahren übergibt Gerhard Meyer den Dirigentenstab an seinen jungen Nachfolger Alfons Kowalski, der dieses Amt bis heute innehat. In den fast 90 Jahren seines Bestehens hatte das Blasorchester lediglich drei Dirigenten – ein wohl seltener Rekord. Gerhard Meyer wird zum Ehrendirigent ernannt.

1987

Erste Kammermusik-Matinée in Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule. Initiator: Alfons Kowalski. Die Matinée findet bis heute jährlich statt.

20.05.1987

Mit dem Theaterstück „Die spanische Fliege“ wird eine alte Tradition unter der bewährten Regie von Josef Frensch fortgesetzt. Zweimal Wiederholung 30./31.10.1987.

1987

Diözesanversammlung in Oberwesel: Michael Brahm wird jüngster Kolping- Diözesanvorsitzender.

10. – 13.07.1987

60-jähriges Jubiläum des Blasorchesters verbunden mit dem Kreismusikfest. 26 Musikvereine mit 1.200 Musikern geben ein eindrucksvolles Bekenntnis zur Blasmusik.

Sommer 1987

Rund 30 Oberweseler Kolpingmitglieder begeben sich auf eine dreiwöchige USA- Rundreise im Osten. Wichtigstes Ziel dabei ist Cincinatti: dort findet eine Woche der Begegnung mit der Kolpingsfamilie statt, deren jugendliche Mitglieder bereits vorher viele Jahre immer wieder Teilnehmer der Internationalen Jugendwochen auf der Schönburg waren.

23. – 30.08.1987

Erstmals findet eine „Alpine Bergwoche“ der Kolpingsfamilie statt. Unter Führung von Werner Klockner besteigen die 12 Teilnehmer in der Verwallgruppe (Österreich) den 3.168 m Hohen Riffler. 1988: Rätikon, 1989 Dolomiten, 1990 Karwendel, 1991 Grossvenediger (3.667m).
Auf den Gipfeln wird stets ein kleines Kolping-Banner gehisst.

09.01.1988

Nach 23 Jahren an der Spitze des Blasorchesters tritt Werner Klockner ins „zweite Glied“ zurück. Für seine Verdienste wird er vom Landesmusikverband mit der „Goldenen Fördermedaille“ ausgezeichnet.
Neuer Vorsitzender wird Hermann-Josef Bappert.

03./04.06.1989

Das Volkstheater Oberwesel der Kolpingsfamilie führt das Lustspiel „Der Meisterboxer“ auf. Regie: Josef Frensch. Zwischenaktmusik durch das Bläserensemble des Blasorchesters unter Leitung von Alfons Kowalski. Zweimal ausverkauftes Kath. Jugendheim!

18. – 21.08.1989

125-Jahr-Feier unter Vorsitz von Jürgen Weiler mit Generalpräses Prälat Heinrich Festing, Innenminister Rudi Geil, Sozialministerin Dr. Ursula Hansen, Festerlös von 10.000 DM wird für Brunnenbau in Ruanda gespendet.

1990er-Jahre

Engagement unter Führung von Josef Friedsam bei der Integration von Aussiedlern (ehemaliges Hotel Deutsches Haus).
Auszeichnung für „Vorbildliche Integration“ durch die Bundestagspräsidentin Prof. Dr. Rita Süssmuth.

1990er-Jahre

Kulturelle Veranstaltungen werden stärker etabliert; Junge Familien-Gruppe und ein Tanzkreis entstehen und die Mitgliederzahl wächst weiter.

21.10.1991

Gründung des „Kolping-Förderverein St. Werner Krankenhaus und Altenheim Oberwesel e. V.“ durch 56 Gründungsmitglieder im Kolpinghaus. Vorsitzender ist Michael Brahm; Engagement für ein Altenheim beginnt, braucht 10 Jahre und mündet in einem Bundesmodellprojekt.

19., 27. und 28.04.1991

Aufführung des Lustspiels „Das lebenslängliche Kind“ Regie: Josef Frensch. Zwischenaktmusik: Bläserensemble des Blasorchesters unter Leitung von Alfons Kowalski. RZ titelt: „Gut aufgelegtes Ensemble ließ Funken überspringen“.

1991

Das „Kolping-Volkstheater“ führt in Wesel/Niederrhein die „Sieben Jungfrauen“ auf.

20.10.1991

Der Platz neben der Vikarie an Liebfrauen erhält den Namen „Adolph-Kolping- Platz“.

27.10.1991

Seligsprechung von Adolph Kolping in Rom unter Beteiligung einer großen Oberweseler Abordnung. Aktionswoche (Fackelmarsch – Info-Stand – „Deutsche Messe“ von Franz Schubert in Liebfrauen).

24. – 31.10.1992

Kulturwoche im Herbst: Soiree im Ratskeller, Puppentheater, Konzert des Blasorchesters, Buchausstellung und Geistliches Konzert, Organisation: Jürgen Weiler.

1994

Kolping-Förderverein startet mit dem Programm „Aktiv im Alter“.

08.01.1998

Als einzige Frau unter den Teilnehmern gewinnt Ute Brahm eine erstmals durchgeführte Bier-Probe.

1999

Peter Kuhn (Peter III.) gibt das Sitzungspräsidentenamt nach elf Jahren an Erik Zeuner (Erik I.) ab. Zeuner wird es 14 Jahre lang innehaben.

2002

Erstmals Kolping-Kinderprinzenpaar Jonathan I. (Dittmayer) und Katharina I. (Jäckel).

16. – 19.08.2002

Großes Festprogramm zum 75-jährigen Jubiläum des Blasorchesters der Kolpingsfamilie Oberwesel, 15 Musikvereine mit 600 Musikern.

15. – 17.08.2003

Die Internationale Jugendburg Kolpinghaus auf Schönburg feiert das 50-jährige Bestehen mit Jugendlichen aus Polen, Russland, Malta, Ägypten, Israel und Deutschland. Festredner ist Bundesminister a. D. Dr. Heinrich Geißler. Gleichzeitig feiern die Jugendgemeinschaftsdienste des Kolpingwerkes auch hier ihr 50. Jubiläum, denn sie sind 1953 auf der Jugendburg begründet worden.

Januar 2004

Eröffnung des Seniorenzentrums durch Weihbischof Leo Schwarz.

08.02.2004

Bischofsweihe von Mitglied Robert Brahm zum Weihbischof von Trier.

15.08.2004

140 Jahre Kolpingsfamilie; Präsentation der von Mitgliedern handgeschriebenen Bibel.

2005

Das Blasorchester erhält eine neue Uniform.

12.09.2008

Generalpräses a. D. Prälat Heinrich Festing wird Ehrenvorsitzender des Internationale Jugendburg Kolpinghaus e. V. und Dompropst Prälat Werner Rössel sein Nachfolger als Vorsitzender. Der langjährige Schatzmeister Hans- Josef Fondel wird mit der Bistumsmedaille ausgezeichnet.

07.12.2008

Marius Stiehl wird mit 22 Jahren Vorsitzender. Peter D ́Avis gibt das Amt nach 12 Jahren ab.

2010

Kleine Burgenforschung mit neuen Erkenntnissen zum Torturm.

01.06.2011

Eröffnung des Turmmuseums auf Schönburg.

23.10.2011

Tod des Ehrenmitglieds Johann Peter Josten (96). Die Trauerfeier findet am 27.10.2011 statt, dem 20. Jahrestag der Seligsprechung Kolpings.

14.03.2012

Der zweite Kolping-Altkleider-Container wird aufgestellt.

Mai 2012

Erster Planungs-Workshop zur 150-Jahr-Feier 2014.

24.05.2013

Der dritte Kolping-Altkleider-Container wird am Wendehammer aufgestellt.

2013

„Oberweseler Gespräche“ zu sozial- und kirchenpolitischen Themen etablieren sich; die Caritas-Wunschbaumaktion wird unterstützt; die Kolpingsfamilie ist mit mehr als 400 Mitgliedern die zweitgrößte im Bistum Trier.

08.12.2013

200. Geburtstag von Adolph Kolping.
Eröffnungsveranstaltung zum 150-jährigen Jubiläum der Kolpingsfamilie Oberwesel. Pontifikalamt in St. Martin mit Weihbischof Robert Brahm und Diözesanpräses Thomas Gerber. Feierstunde im Kath. Jugendheim mit Präsentation des Jubiläumsprogramms durch Michael Brahm und Jo Schuck als Adolph Kolping, sowie Vorstellung des neuen Kolpingliedes „Wir sind Kolping“.

22.03.2014

Diözesanversammlung in Oberwesel. In St. Martin feiert Generalpräses Monsignore Ottmar Dillenburg die heilige Messe. 85 Delegierte fordern: „Geschiedenen und wiederverheirateten Mitchristen uneingeschränkten Zugang zu allen Sakramenten zu ermöglichen“.

02.05.2014

Jubiläumsveranstaltung auf dem Marktplatz. Vorsitzender Marius Stiehl begrüßt die zahlreichen Gäste. Ministerpräsidentin Malu Dreyer: „Die Kolpingsfamilie Oberwesel ist seit 150 Jahren jung geblieben“. Stadtbürgermeister Jürgen Port: „Oberwesel ist die Kolpingsfamilie und die Kolpingsfamilie ist Oberwesel“. Musikalische Umrahmung durch das Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz.

17.05.2014

Internationale Weinprobe in St. Martin und im Pfarrgarten. 12 Weine aus fünf Ländern stellen Hiltrud Specht, (Mittelrhein-Wein e. V.) und die ehemalige Deutsche Weinkönigin und MdL Julia Klöckner vor. Ehrengäste: Nadine Poss, Deutsche Weinkönigin, Dhana Kröber, Mittelrhein Weinkönigin.

13.07.2014

Die anlässlich des 140-jährigen Jubiläums handgeschriebene Bibel wird aus der Liebfrauenkirche entwendet.

15. – 18.08.2014

Großes Festwochenende in den Rheinanlagen Oberwesel. Generalpräses Msgr. Ottmar Dillenburg feiert Festhochamt.

23. – 30.08.2014

Internationale Jugendbegegnungswoche (Jugendcamp) im Kolpinghaus auf Schönburg mit insgesamt 16 Jugendlichen aus sechs Nationen.

Michael Brahm / Werner Klockner

Stand: 13.09.2014

Quellen:

  • Archiv der Kolpingsfamilie Oberwesel
  • Archiv des Internationalen Kolpingwerkes, Köln Chronik der Stadt Oberwesel
  • Koblenzer Volkszeitung
  • Rhein-Zeitung und Rhein-Hunsrück-Zeitung Landes-Hauptarchiv Koblenz
  • Bistumsarchiv Trier
  • Rheinische Volksblätter, Köln, Jahrgänge 1856 – 1920