Alljährlicher Nikolauszug durch Oberwesel

„Allzeit gute Fahrt in Gottes Namen“, lautet der alte Schifferspruch, der die Schiffer immer wohl begleitet. Die Schiffsleute haben auch in Oberwesel eine große Tradition, und so ist es brauch, dass St. Nikolaus, begleitet von Messdienern, am Nikolausabend mit einem Schiff durch die Stadt zieht. Zum alljährlichen Nikolauszug versammelten sich am vergangenen Montag, 05.12.2016, Jung und Alt am Wendehammer, um zusammen mit dem Schutzpatron der Schiffer und mit musikalischer Begleitung des Blasorchesters der Kolpingsfamilie Oberwesel durch die Straßen der Stadt bis zum Abschluss in die Liebfrauenkirche zu ziehen. Auch in diesem Jahr nahmen wieder zahlreiche Kinder mit ihren selbstgebastelten Laternen, Eltern und Großeltern, an diesem Umzug, welcher einzigartig im Rhein-Hunsrück-Kreis ist, teil. Ausgerichtet wird der Umzug von der Kolpingsfamilie Oberwesel. Die Kolpingsfamilie Oberwesel bedankt sich recht herzlich bei allen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die zum Gelingen dieses Zuges beigetragen haben. Besonderer Dank gilt dem Weingut Winfried Persch, welche den Glühwein gespendet haben; Bernhilde und Klemens Persch für die Bereitstellung des Wagens; Jonas und Alexander Becker, Jonathan Dittmayer und Udo Henrich für den Wagenbau; dem Nikolaus sowie bei allen Helferinnen und Helfern.

Foto: Werner Klockner

Kolping-Diözesanpräses feiert 60. Geburtstag – auch die Oberweseler gratulierten

Am Montag, 27.11.2017, gab es Anlass zum Feiern. Thomas Gerber, Präses des Kolpingwerkes Diözesanverband Trier, feierte seinen 60. Geburtstag und hatte dazu alle Kolpingsfamilien des Bistums Trier eingeladen. Auch eine kleine Abordnung aus Oberwesel nahm an der Festlichkeit teil. Sie begann mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Georg in Urmitz. Rund 2Kolpingsfamilien waren mit ihren Bannern vertreten. Doch nicht nur die Kolpingsfamilien feierten mit. Die Kirche war an diesem Abend prall gefüllt und sämtliche Vereine von Urmitz und Kaltenengers waren mit Abordnungen und ihren Fahnen vertreten – ein wahres Zeichen für die Verbundenheit zwischen Pastor und Zivilgemeinde. Wer Thomas Gerber kennt weiß, dass er mit seiner humorvollen und offenen Art „die Schäfchen“ zusammen hält. Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Jubilar alle Gäste zum Essen und Trinken in das Gemeindehaus ein. Auch dieKommunalpolitik fand nur lobende Worte für den Geistlichen: „dich lassen wir hier nicht mehr gehen“, rief Landrat Dr. Saftig dem Jubilar entgegen. Da das Geburtstagskind nach eigenem Bekunden schon Kerzenständer und Staubfänger genug hat, bat er anstatt persönlicher Geschenke um Spenden für die Mission der Armen Dienstmägde Jesu Christi in Nigeria. Die Schwestern investieren dies in zahlreiche Projekte, wie den mobilen Krankenstationen, den Farmen und den verschiedenen Witwenprojekten. Als zweitgrößte Kolpingsfamilie im Bistum Trier spendeten die Oberweseler getrau nach dem Leitbild „verantwortlich leben, solidarisch handeln“ für jedes Mitglied einen Eurofür diese Projektarbeit.

Foto: Pfarrgemeinde Urmitz

Nikolauszug in Oberwesel

Alljährlichen Nikolauszug durch die Oberweseler Innenstadt

Zu Ehren der langen Tradition der Binnenschiffer in Oberwesel und ihrem Schutzpatron dem heiligen St. Nikolaus, organisiert die Kolpingsfamilie Oberwesel schon viele Jahre den Nikolauszug, welcher ein besonderes Ereignis in der ganzen Region ist.

Der diesjährige Nikolauszug findet am Dienstag, 05.12.2017 um 18.00 Uhr am Wendehammer in der Koblenzer Straße statt. Von dort begleiteten die Kinder mit ihren Fackeln und Laternen und das Blasorchester der Kolpingsfamilie den Nikolaus auf seinem Schiff durch die Stadt zum Abschluss in die Liebfrauenkirche.

Die Kolpingsfamilie lädt alle recht herzlich ein, an diesem Abend in Oberwesel mit dabei zu sein.

Wunschbaumaktion der Kolpingsfamilie in Zusammenarbeit mit der Caritas auf in diesem Jahr

Die Feiertage rücken näher, und zunehmend kommt festliche Stimmung auf. Wohl die meisten wünschen sich das. Wer aber mit materieller oder sozialer Not kämpft, findet kaum die Muße dazu. Dabei ist materielle Not keineswegs ein Synonym für „Hartz IV“. In eine finanzielle Misere kann jeder geraten, allzu schnell und unerwartet.
Soziale Not wiegt nicht weniger schwer: gestern stand man mitten im Leben – heute schon erfährt man Einsamkeit oder Perspektivlosigkeit am eigenen Leibe.

Hier setzt der gemeinsam mit dem Caritasverband und der Kolpingsfamilie aufgestellte „Wunschbaum“ in unserer Kirche ein Zeichen: der Baumschmuck nennt Wünsche notleidender Menschen. Erfragt wurden sie in Caritas-Beratungsdiensten oder in unseren Gemeinden. In den GOTTESDIENSTEN ZUM ERSTEN ADVENT bitten wir darum, solidarisch Wünsche zu erfüllen.
Wer einen Wunsch-Stern abnimmt, kann das ausgewählte Geschenk BIS DONNERSTAG, 14. DEZEMBER im Pfarrbüro hinterlegen oder mit zur Messfeier bringen. So können Caritas-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter dafür sorgen, dass Ihr besonderes Geschenk rechtzeitig zum Fest unter dem Weihnachtsbaum liegt.

Die Weihnachtswünsche stammen von Menschen jeden Alters. So spürt an Weihnachten jemand in großer Not, dass ein anderer an ihn gedacht hat.

Für Ihre Hilfsbereitschaft und Ihr sorgsam ausgewähltes Geschenk danken wir Ihnen herzlich!

Details zu den Wunschsternen nennt Ilona Besha, Caritas Boppard, Mobil 0171/3004989.

Mitgliederversammlung wählte am 17.11.2017 einen neuen Vorstand

Der älteste Verein der Stadt Oberwesel hat eine neue Vorsitzende. Nora Eisenhauer, 26 Jahre jung, wurde in der Versammlung mit Zustimmung aller Mitglieder für die nächsten drei Jahre gewählt. Stellvertreter wird Hermann J. Bappert sein.
Die im Ratskeller durchgeführte Versammlung war überdurchschnittlich gut besucht und zeigt das große Interesse der Basis an der zukünftigen Ausrichtung der Kolpingsfamilie Oberwesel, die noch zu Lebzeiten von Kolping im Jahre 1864 gegründet wurde und nur Männer als Mitglieder kannte, die mit Eisenhauer nun die erste weibliche Führungsspitze hat. Zu Beginn begrüßte der Noch-Vorsitzende Marius Stiehl alle anwesenden Mitglieder. Daran schloss sich das geistliche Wort von Pastor Weber an. Dieser dankte dem Vorstand besonders für deren Übernahme von Verantwortung im Rahmen der inhaltlichen Arbeit von Kolping. Anschließend gedachte man der verstorbenen Mitglieder Rudolf Becker, Hans-Josef Lambrich und Nina Blüm. Daran schlossen sich die einzelnen Geschäftsberichte an. Alle Gruppierungen konnten auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurückblicken, was sich an der von Franziska Beckel geführten Kasse wiederspiegelt. Nachdem der Versammlungsleiter gewählt und der Vorstand entlastet wurde fand dessen Neuwahl statt. Die Kolpingsfamilie durfte sich dabei über alte sowie neue Gesichter freuen. Unter dem neuen Vorsitz von Nora Eisenhauer wird Hermann-Josef Bappert das Amt des stellv. Vorsitzenden übernehmen. Neu dabei sind Noel D’Avis als Schriftführer, Linda Hermani als Beauftrage „Junge Familie“, André D’Avis als Beauftragter „Jugend“ und Gaby Dittmayer als Beisitzerin. Weiterhin im Vorstand vertreten sind Pastor Weber als Präses, Friedhelm Wessling als Beauftragter „Bildung“ und Werner Klockner als Beauftragter „Senioren“. Mit neuen Posten betraut sind Jonathan Dittmayer (Kassierer), Alexander Becker (Beauftragter „Aktivitäten/Aktionen“) und Marius Stiehl wird Abteilungsleiter Fastnacht. Auf eigenen Wunsch stehen dem Vorstand Udo Henrich, Franziska Beckel, Stefan Weber und Patrick Loosen nicht mehr zur Verfügung. Die neue Vorsitzende bedankte sich für das ihr entgegen gebrachte Vertrauen. Einen ganz besonderen Dank sprach sie den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für deren langjähriges Engagement in der Kolpingsfamilie aus. Zum Abschluss hielt Jürgen Weiler eine Laudatio auf den ehemaligen Vorsitzenden Marius Stiehl, der neun Jahre lang das Amt des Vorsitzenden inne hatte und während dieser Zeit u.a. das Jubiläumsjahr zum 150-jährigen Bestehen der Kolpingsfamilie maßgeblich mitgestaltete. Weitere Infos zur Kolpingfamilie Oberwesel und deren Arbeit und Ausrichtung finden sie unter www.kolpingsfamilie-oberwesel.de.

Foto: (v.l.n.r.) oben: André D’Avis (Beauftragter Jugend), Nora Eisenhauer (Vorsitzende), Alexander Becker (Beauftragter Aktivitäten), Hermann-Josef Bappert (stellv. Vorsitzender)
unten: Michael Brahm (Vorsitzender Kolping-Förderverein), Christa D’Avis (Vorsitzende DJK), Gaby Dittmayer (Beisitzerin), Linda Hermani (Beauftragte Junge Familie), Jonathan Dittmayer (Kassierer), Noel D’Avis (Schrift- und Geschäftsführer), Marius Stiehl (Abteilungsleiter Fastnacht), Pastor Manfred Weber (Präses), Friedhelm Wessling (Beauftragter Bildung)
es fehlen: Florian Linkenbach (Vorsitzender Blasorchester) und Werner Klockner (Beauftragter Senioren)

Martinszug in Oberwesel

Alljährlich ist die Kolpingsfamilie Oberwesel Veranstalter des Martinszugs durch die Innenstadt von Oberwesel. Wie all die Jahre zuvor, trafen sich auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Kinder mit ihren Eltern und Großeltern am Vorabend des Martinstages in der St. Martinskirche. Nach einer Andacht zogen sie von dort aus gemeinsam mit dem Martin auf seinem Pferd und dem Blasorchester durch die Stadt zum Adolph-Kolping-Platz. Dort wurde das Martinsfeuer abgebrannt und anschließend erhielt jedes Kind von St. Martin eine Martinsbrezel. Für das leibliche Wohl war mit Glühwein, Kinderpunsch und Würstchen bestens gesorgt. Ein ganz herzlicher Dank gilt allen Helfern, vor allem für die freundliche Unterstützung durch die freiwillige Feuerwehr Oberwesel, einschließlich der Jugendfeuerwehr, dem Blasorchester, der Familie Lanius-Heck für die Bereitstellung des Pferdes, der Stadt Oberwesel für die Übernahme der Kosten der Martinsbrezel, dem Weingut Karin und Winfried Persch für die Spende des alljährlichen Glühweins und natürlich dem St. Martin.

 

Foto: Werner Klockner

Martinszug in Oberwesel

Alljährlichen St.Martins-Umzug durch die Oberweseler Innenstadt

Die Kolpingsfamilie Oberwesel lädt hiermit alle Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen zum alljährlichen Martinszug durch Oberwesel ein. Dieser findet am Freitag, den 10.11.2017 um 18.00 Uhr in der Martinskirche statt.  Von dort aus wird das Blasorchester der Kolpingsfamilie die Gemeinde durch die Stadt zum Adolph-Kolping-Platz musikalisch begleiten, wo anschließend das Martinsfeuer abgebrannt wird. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

Wallfahrt nach Spabrücken

Alljährliche Wallfahrt am 3. Oktober nach Spabrücken

Seit dem Jubiläumsjahr bietet die Kolpingsfamilie Oberwesel immer am 3. Oktober eine Wallfahrt an. In diesem Jahr geht es zum Gnadenbild der Maria vom Soon nach Spabrücken. Beginn ist um 9.00 Uhr mit einer Statio in der Liebfrauenkirche. Anschließend fährt der Bus an den Rand des Soonwalds. Von hier aus pilgern wir zu Fuß nach Spabrücken. Um 12.15 Uhr feiern wir mit Pastor Bretz die heilige Messe vor dem Gnadenbild. Anschließend beschließen wir die Wallfahrt mit der Einkehr in der örtlichen Gastronomie.
Um 14.30 Uhr fährt der Bus uns wieder zurück nach Oberwesel. Die Buskosten werden von der Kolpingsfamilie übernommen. Jeder aus unserer Pfarreiengemeinschaft ist zum Mitpilgern eingeladen. Wer erst zur Messe dazukommen möchte, kann mit dem Busunternehmen um 11.30 Uhr mitfahren.

Blasorchester der Kolpingsfamilie Oberwesel feiert sein 90-jähriges Bestehen – Feiern Sie mit!

Es erwartet Sie unter anderem eine Panorama-Weinprobe im Stadtgarten

Im Jahre 1927 gegründet, feiert das Blasorchester in diesem Jahr seinen runden Geburtstag mit einer ganzen Reihe außergewöhnlicher Veranstaltungen in Oberwesel. Nachdem schon die erste Veranstaltung „Spass uff de Gass“ im Juni ein fantastischer Erfolg war, steht nun das große Festwochenende am 12. und 13. August 2017 bevor.
Für das Festwochenende haben sich die Musikerinnen und Musiker der Kolpingsfamilie erneut ein buntes Programm ausgedacht. Und wie sich das für ein Blasorchester vom Rhein gehört: mit viel Musik und Wein! Am Samstag, 12. August 2017, beginnt das Festwochenende um 19.00 Uhr mit einer Panorama-Weinprobe im Stadtgarten unter dem Motto „Wein – Rhein – Kerzenschein“. Im Schatten der historischen Stadtmauer und mit Blick über Oberwesel und den Rhein, bietet das Orchester seinen Besuchern einen Begrüßungssekt und neun verschiedene Weine von bekannten Weingütern aus ganz Deutschland zur Verkostung an. Moderiert wird die Weinprobe von der ehemaligen Mittelrhein-Weinkönigin Sarah Hulten und Jungwinzer Jonathan Dittmayer.
Karten können noch zum Vorverkaufspreis von 20,00 € bei der Kreissparkasse und der Firma Elektro-Jäckel in Oberwesel erworben werden. Eventuelle Restkarten sind an der Abendkasse zum Preis von 25,00 € erhältlich.
Am Sonntag, 13. August 2017, geht es im Stadtgarten mit einem bunten musikalischen Nachmittag weiter. Nach dem Festgottesdienst um 10.30 Uhr in der Liebfrauenkirche, spielt der Musikverein Steinebach von 12.00 bis 14.00 Uhr zum Frühschoppen auf. Anschließend ein „Oldie-Orchester“ aus ehemaligen Mitgliedern , die sich extra für diesen Termin noch einmal zusammengefunden haben. Den Abschluss bildet der Auftritt eines gemeinsamen Jugendorchesters der Vereine aus Damscheid, Perscheid, St. Goar und Oberwesel.
Weitere Informationen zum Festwochenende und anderen Veranstaltungen des Vereins finden Sie auf www.blasorchester-oberwesel.de. Das Blasorchester der Kolpingsfamilie freut sich auf Ihren Besuch. Sie sind herzlich eingeladen!

Gelingende Integration als Ziel

Kolping-Roadshow bei Tal total präsent

Gemeinsam mit der ökumenischen Flüchtlingshilfe in der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel präsentierte die Kolpingsfamilie Oberwesel verschiedene Aktivitäten zu Tal total. Gestartet hatte dies bereits am Vortag mit einer Informationsgespräch im Cafe Global in der Oberweseler Liebfrauenstraße. Hier kamen Interessierte mit Fachleuten zusammen und sprachen über Argumente zu Vorurteilen, die z.B. bei Stammtisch-gesprächen aufkommen. Frisch motiviert ging es dann auch am Sonntag bei Tal total am Infomobil des Kolpingwerkes teils zaghaft, teils engagiert zur Diskussion. Klar ist, dass durch Gespräche Ängste und Vorurteile zum Großteil gemindert oder gar abgebaut werden können.
Neben dem Infomobil hatte die Kolpingsfamilie zugunsten des Seniorenzentrums einen Kaffee- und Kuchenverkauf organisiert und das Kolping-Blasorchester spielte am Nachmittag beschwingte Marschmusik.

Foto: S. Breitbach

Kolpingfassenacht beendet die Kampagne 2016/2017 mit einem Dank an alle Aktiven

Bei herrlichem Sommerwetter trafen sich am Samstag, 10. Juni 2017, rund 40 Aktive der Kolpingfassenacht, um eine gelungene Kampagne 2016/2017 – schließlich verzeichnete man die höchste Nachfrage an Sitzungskarten in den vergangenen 10 Jahren – zu beschießen.
Von der Germania aus wanderte die Gruppe über das Michelfeld und die Weinberge auf den Kapellenberg in der Engehöll. Auf die durstigen Wanderer warteten dort nicht nur kühle Getränke, sondern auch ein reichhaltiges Grillbuffet. Carina Bappert, Matthias Dittmayer und Sitzungspräsident Jonathan I. hatten alles perfekt vorbereitet.
Bei einigen lustigen Erinnerungen an die Sitzungen ließ man die abgelaufene Session Revue passieren. Gleichzeitig hatten die Verantwortlichen Gelegenheit, sich bei allen Aktiven für ihr ehrenamtliches Engagement zu bedanken. Gefeiert wurde bis spät in die Nacht.
In den Köpfen der Kolpingnarren kursieren bereits die ersten Ideen für die Kampagne 2017/2018.

Kolpingsfamilie auch in diesem Jahr wieder bei Tal-toTal dabei

Roadshow zum Thema Integration von Geflüchteten zu Besuch in Oberwesel im Rahmen von Tal total

Von Berlin bis zur Schweizer Grenze, vom Raum Bremen bis nach München: In auffällig leuchtendem Orange tourt das Infomobil der Kolping Roadshow derzeit quer durch Deutschland und macht demnächst auch Station in Oberwesel.
Wie sensibilisieren wir für die Belange von Geflüchteten und tragen zu ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz bei? Mit dieser Leitfrage ist die Roadshow im Land unterwegs, um möglichst viele Menschen direkt vor Ort auf die Thematik aufmerksam zu machen.
Am Sonntag, 25.06.2017 ist das Infomobil in Oberwesel in aus Anlass Tal total zu Gast. Es wird in den Rheinanlagen stehen und von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr besuchbar sein. Dabei hält es für jede Altersgruppe konkrete Angebote bereit: Spiel- und Mitmachaktionen, Texttafeln, multimediale Elemente und Methoden zur Aneignung von Hintergrundwissen über Flucht, Migration und Integration. Es zeigt Beispiele aus der Arbeit mit Geflüchteten, erzählt von gelungener Integration und macht Lust auf mehr. Das Infomobil wird von einer Fachkraft begleitet, die für Fragen rund um die Thematik zur Verfügung steht. Zusätzlich ist als Rahmenprogramm Kaffee- und Kuchenverkauf zu Gunsten der Aktivitäten des Kolping-Förderverein Krankenhaus & Seniorenzentrum und von 15:00 bis 16:30 Uhr wartet dann das Kolping Blasorchester mit einem Platzkonzert dort auf.
Um den Einsatz der Roadshow nachhaltig zu gestalten, findet am Samstag, 24.06.2017 um 16:00 Uhr in Oberwesel im Cafe Global, Liebfrauenstraße 42 eine kurze Schulung für künftige Multiplikatoren und alle Interessierte statt.
Das Kolping Infomobil ist unter der Schirmherrschaft des Kolping Netzwerks für Geflüchtete unterwegs. Die Aktion wird unterstützt und gefördert vom Kolpingwerk Deutschland, dem Verband der Kolpinghäuser und dem Verband der Kolping-Bildungsunternehmen sowie kofinanziert aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union.

Unter dem Stichwort „Kolping integriert“ will das Kolpingwerk Deutschland zusammen mit dem Verband der Kolpinghäuser und dem Verband der Kolping-Bildungsunternehmen Angebote für die Arbeit mit Geflüchteten schaffen. Das Netzwerk verfolgt das Ziel, Geflüchtete – insbesondere unbegleitete Minderjährige – in den vier Säulen Wohnen, Begleiten, Bilden und Zusammenleben zu unterstützen. Das ist nicht nur eine große Aufgabe, sondern ganz sicher auch zwingende Notwendigkeit für die Zukunft Deutschlands. Um Geflüchteten das Ankommen und damit die Integration zu ermöglichen, ist schnelle und konkrete Unterstützung unbedingt notwendig. Nur gute Sprachfertigkeit, kulturelle Kompetenz, berufliche Qualifikation und menschengerechtes Wohnen ermöglichen ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben in ihrer neuen Heimat. Die über 2.500 Kolpingsfamilien, über 170 Kolpinghäuser und mehr als 225 regionalen Bildungseinrichtungen in ganz Deutschland bieten vielfältige Möglichkeiten, um Geflüchteten eine nachhaltige Integration zu ermöglichen.

Schnupperprobe für alle Musikbegeisterten !

Magst du Musik und möchtest gerne selbst musizieren?
 
Du wolltest schon immer mal ein Instrument lernen oder ausprobieren?
 
Wenn das auf dich zutrifft, dann komm am Mittwoch den 21.Juni um 19.00Uhr in den kleinen Saal des Jugendheims in Oberwesel zu unserer Schnupperprobe. Lerne unser Jugendorchester kennnen, probiere Instrumente aus und erfahre mehr über die Ausbildung bei uns.
 
Weitere Informationen zu uns und unseren Ausbildungsmöglichkeiten findet ihr auf www.blasorchester-oberwesel.de/ausbildung
 
 
Wir freuen uns auf euer Kommen!!!

Maigang zur Schönburg

Alljährlicher Maigang der Kolpingsfamilie am Donnerstag, den 4.Mai.2017

Seit Jahren ist der Maigang zur Schönburg fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Kolpingsfamilie Oberwesel. In diesem Jahr findet der Maigang am Donnerstag, 4. Mai 2017, statt. Treffpunkt ist um 18.30 Uhr am Adolph-Kolping-Platz. Von dort aus wird zur Schönburg gewandert, um gegen 19.00 Uhr die gemeinsame Maiandacht in der Kapelle der Schönburg zu feiern. Anschließend findet der alljährliche Maigang einen gemütlichen Ausklang bei einem gemeinsamen Abendessen im Kolpinghaus. Um eine Anmeldung unter Tel. 06744-405 (Di-So 10-18 Uhr) oder via Mail an info@schoenburg.eu wird gebeten. Alle Mitglieder der Kolpingsfamilie und Interessierte sind mit ihren Familien und Freunden recht herzlich eingeladen.

Kreuzeinweihung Vogelsnack

Neues Kreuz auf Vogelsnack feierlich eingewiehen

In einer Feierstunde  wurde das neue Kreuz auf Vogelsnack hoch über dem Niederbachtal eingeweiht. Vorsitzender Marius Stiehl konnte eine stattliche Anzahl Besucher vor Ort begrüßen, darunter die Ortsbürgermeister Hermann-Josef Klockner (Niederburg) und  Christian Stahl (Damscheid) sowie Firmlinge der Pfarreiengemeinschaft Oberwesel. Diese hatte zu diesem Ereignis zu einer Kreuzwegwanderung eingeladen. Stiehl dankte allen Helfern und Spendern die es ermöglichten, das 3,30 m hohe Holzkreuz zu fertigen und auf dem Felssporn aufzustellen. Nachdem die Teilnehmer aus Damscheid, Niederburg und Oberwesel am Fuße des „Gipfels“ eingetroffen waren, sprach Gemeindereferent Friedhelm Wessling die Fürbitten. Pastor Manfred Weber segnete sodann das neue Kreuz.
Über die 80jährige Geschichte des Vogelsnackkreuzes sowie die Entstehung der Gipfelkreuze berichtete Werner Klockner. Schon die Römer, so der begeisterte Bergsteiger, hätten auf den höchsten Punkten der Straßen den Passheiligen Opfer dargebracht. Vereinzelt wurden dann im Mittelalter Kreuze auf Gipfeln errichtet. Erst mit dem aufstrebenden Alpinismus gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden vermehrt Kreuze aufgestellt, so 1871 das Zugspitzkreuz. Das Gipfelkreuz sei mehr als ein bloßes christliches Symbol. Mit ihm verbinde man vielmehr eine Stelle mit etwas „Besonderem“. Wie das Kreuz auf Vogelsnack, so wurden nach dem 2. Weltkrieg viele Kreuze aus Dankbarkeit aufgestellt. Es waren Oberweseler Kolpingssöhne, die 1946 das Kreuz errichteten, nach dem das erste, vor dem Krieg aufgestellte Birkenkreuz zerstört war.  Klockner sprach die Hoffnung aus, dass das Gipfelkreuz auf Vogelsnack ein Zeichen des Friedens sein möge und dem Wanderer die Augen öffne für Gottes schöne Welt.
Mit dem Lobgesang „Großer Gott wir loben Dich“, intoniert vom Blasorchester der Kolpingsfamilie unter Leitung von Martin Escher, schloss die bewegende Feierstunde.
Bei einem Glas Wein und Stück Fleischwurst tauschte man so manche Erinnerung aus. So konnten Lucie Wißkirchen und Erich Lanius, von der begeisterten Kreuzaufstellung 1946 erzählen, der mehr als 80 Jugendliche aus Oberwesel, Bacharach, St. Goar, Kaub und Boppard in einem Zeltlager am Fuß des Vogelsnack beiwohnten. 

Foto: Werner Klockner