Geburtstag der Kammermusik-Matinée in Oberwesel

30 Jahre Kammermusik-Matinée

Die Kammermusik-Matinée der Kolpingsfamilie Oberwesel lädt zum 30. Geburtstag ein! Am Sonntag, 26. März 2017, 11.30 Uhr, feiert die traditionelle vorösterliche Kammermusik-Matinée im Katholischen Jugendheim Oberwesel, gemeinsam mit Ihnen, ein besonderes Fest. Manche Dinge ändern sich eben doch nicht: drei Wochen vor Ostern und direkt nach dem Gottesdienst warten die Musikerinnen und Musiker der Kreismusikschule Rhein-Hunsrück auf Sie als Zuhörer/innen in diesem besonderen Konzert. Und auch Alfons Kowalski ist wieder mit dabei. Als musikalischer Leiter der Kolpingsfamilie organisiert er die Veranstaltung gemeinsam mit seinem ehemaligen Kreismusikschulleiterkollegen Peter Schulz. Der bleibt auch weiterhin beim bewährten Konzept. Die Matinée bietet der Kreismusikschule das Forum, besondere musikalische Talente vorzustellen – und das sind nicht immer nur Schülerinnen und Schüler. Vielmehr finden sich zunehmend Erwachsene im Unterricht und damit auch auf der Bühne. „Außerdem greifen auch unsere Lehrkräfte immer wieder zu ihren Instrumenten und stellen sich der Bühne. Warum auch nicht – sie sind unser Kapital, sie unterrichten ihre Schüler und zeigen hier, dass Sie mehr können, als vom guten Spielen zu reden. Dass damit gleichzeitig ein tolles Konzert entsteht, ist doch die klassische Win-Win-Situation!“ freut sich der Kreismusikschulleiter. Er ist auch wieder selbst aktiv und freut sich auf den Sonntagvormittag.
Mit ihm stehen seine Kollegen Hans-Jörg Haas, Daniel Hecht, Herbert Kleinschmidt, Klaus Pohl, etliche Förderstufenprüflinge und ehemalige Schüler wie zum Beispiel Christoph Hammer auf der Bühne. Der Bogen spannt sich von Diabelli über Beethoven bis hin zu List (Christoph Hammer spielt den Liebestraum in As-Dur). Auch wenn noch einzelne Programmplätze offen stehen – sozusagen als Überraschung“ wirbt Schulz und hält an zwei Traditionen fest: Der Eintritt ist frei – aber am Ausgang wird wieder für die Jugendarbeit des Orchesters der Kolpingsfamilie gesammelt. Und da schließt sich der Kreis: Alfons Kowalski ist dessen künstlerischer Leiter und die Kreismusikschule seit vielen Jahren ihr fester Partner. Zwei für ein Anliegen: die musikalische Arbeit in Oberwesel!

Kolpings Fassenachtsschloss begeistert das Publikum

Unter dem Motto „Wir ziehen ein ins Fassnachtsschloss, mit Kolpings buntem Narrentross“ begeisterte die Kolpingsfamilie Oberwesel am vergangenen Wochenende mit ihrer ersten Kappensitzung wieder Jung und Alt. Traditionell begrüßte Bajazz Jonas Schuck die zahlreich erschienenen Närrinnen und Narren im festlich geschmückten Kath. Jugendheim und eröffnete damit den über fünfstündigen Narrenreigen. Sitzungspräsident Jonathan I (Jonathan Dittmayer) eröffnete mit einem feierlichen Fassenachtseid im Anschluss das bunte Programm.

Haben Sie schon mal ein Pokemon gefangen? Nein? Für unsere neue Jugendgruppe gar kein Problem. Die fünf jungen Akteure verstanden es mit Witz und Charme knifflige Fragen zu beantworten und setzten so manche Oberweseler Persönlichkeit in Szene; ein sehr gelungener Einstand.
Zur musikalischen Einstimmung tanzten die Stadtsoldaten ihren Gardetanz zu eingehenden Fassenachtshits. Dieser wurde einmal mehr choreografiert von Carina Bappert und Isabell Stockmanns und sorgte so gleich zu Beginn der Sitzung für eine tolle Stimmung im Saal.

Gestandene Männer braucht das Land! Genau diesen verkörperte Peter Kuhn (Sitzungspräsident a. D.) in seiner Paraderolle als Familienvater. Wenn nicht er, wer dann kann glaubhaft und humoristisch berichten, wie es an den Feiertagen in einem „Viermädelshaushalt“ zugeht? Die Querdreiwer nahmen die Zuschauer auf ihrem Steckenpferd mit. Die vier Männer spielten sich mit dem Motto “Wir zwei sind hier die drei Einzigen“ in die Herzen des Publikums.
Anschließend erhob sich das Publikum, um das Oberweseler Prinzenpaar Alicia I. (Alicia Brahm) und Wilhelm I. (Wilhelm Persch) zu empfangen, das samt Gefolge den Kolpingnarren seine Aufwartung machte.

Lord of the dance kann einpacken, wenn die Hippeditzjer zu irischen Klängen die Bühne und auch das Publikum erobern. Eine Zugabe war die notwendige Konsequenz für die sechs Tänzerinnen unter der Leitung von Katharina Jäckel und Michaela Linkenbach.

Einen Protokollanten seiner Art sucht man vergebens zwischen Köln und Mainz. Jürgen Dittmayer schafft es lokale Kuriositäten als auch international Skurriles poentenreich und sprachlich auf höchstem Niveau zu präsentieren. Getreu dem Slogan: „America first – aber Wesel zuerst!“

Das zweite Drittel eröffnete das Kinderprinzenpaar (Annalena Hechel und Louis Steiner mit den beiden Gardemädchen Emilia Hermani und Sophie Steiner sowie Bajazz Tim Hechel) im neuen Gewand. Carina Bappert sorgte mit ihrem Solotanz auf fetzige Dancerhythmen für stürmischen Beifall. Was im Pfarrbüro der alltägliche Wahnsinn ist, konnten Maria Dittmayer und Andrea Beck-Dittmayer zum Besten geben. Mit gewohnt humorvollen Texten zu bekannten Melodien animierten die „Leewecker“ unter der Leitung von Martin Escher das Publikum zum Mitsingen. Erst nach der geforderten Zugabe wurden sie unter stehenden Ovationen von der Bühne entlassen. Endlich ist es soweit: die Kolpingsfamilie hat ihr erstes schwarz-goldenes Prinzenpaar! Maximilian Jäckel als Prinz und Noel D’Avis als Prinzessin machten nicht nur optisch eine gute Figur.

Die Dancefloor-Rockets ließen dieses Jahr nichts anbrennen. Zum ersten Mal unter der Leitung von Carolin Kuhn, Alicia und Elena Becker, entzündeten die zehn Männer ein tänzerisches und akrobatisches Feuerwerk.

Mit ihrer Ohrwurmmelodie ist die Gruppe „Bumstara“ fester Bestandteil der Kolping-Saalfassenacht. Auch in diesem Jahr begeisterten die Akteure Martin Escher, Maximilian Jäckel und Kolping-Vorsitzender Marius Stiehl, zu Beginn des dritten Drittels, mit ihren köstlichen Strophen den Saal und rissen das Publikum zu Lachsalven hin.
Dinner for one findet auf der Kolpingbühne nicht zum 100. Geburtstag von Miss Sophie, sondern an Rosenmontag für Miss Philippa statt. Diesen Klassiker boten Philipp Hammer und Manfred Hermani in einer schauspielerischen Glanzleistung dar und auch humoristisch blieb kein Auge trocken.

Glänzender Schlusspunkt der Sitzung war der Showtanz der Stadtsoldaten. So mystisch und magisch der Tanz begann, so spektakulär und fantastisch endete die Geisterstunde. Stehende Ovationen und eine Zugabe war der verdiente Lohn für eine hervorragende Leistung.

Ein buntes Finale mit allen Aktiven auf der Bühne beendete wieder eine sehr gelungene Sitzung.

Einmal mehr bewiesen die Kolpingnarren, dass sie Spaß an ihrer Saalfassenacht haben und das Publikum begeistern können. Ein besonderer Dank geht auch in diesem Jahr an alle Helferinnen und Helfer vor und hinter der Bühne, sowie an alle Aktiven, durch deren Engagement es erst möglich ist, Jahr für Jahr solche abwechslungsreichen Sitzungen durchführen zu können.

Foto-Rückblick

Kolpingsfamilie Oberwesel mit drei Kappensitzungen in 2017

Die Kolpingsfamilie Oberwesel lädt alle Närrinnen und Narren aus nah und fern zu ihren Kappensitzungen herzlich ein. Unter dem Motto „Wir ziehen ein ins Fassnachtsschloss, mit Kolpings buntem Narrentross“ finden insgesamt drei Kappensitzungen im Kath. Jugendheim, Oberwesel, statt: Am Samstag, 18.02.2017, 17.11 Uhr, Freitag, 24.02.2017, 19.11 Uhr und Samstag, 25.02.2017, 19.11 Uhr. Alle Narren dürfen sich auf ein interessantes und abwechslungsreiches Programm freuen. Seien Sie gespannt auf neue Akteure und Gruppen bei der Kolpingfassenacht, aber auch auf die Auftritte von „alten Hasen“.

Der Kartenvorverkauf für alle Sitzungen beginnt am Samstag, 04.02.2017, 10.00 Uhr im Ratskeller Oberwesel. Restkarten sind bei der Firma Elektro Jäckel in Oberwesel erhältlich. Die Preise für die Karten bleiben wie in den Vorjahren unverändert (Mitglieder: 7,50 € – Nichtmitglieder: 10,00 €). Der Vorverkauf für die Aktiven findet in der Kolpingstube des Kath. Jugendheims am Freitag, 03.02.2017, 19.00 Uhr statt.

Die Kinderfassenacht steigt am Sonntag, 19.02.2017, 15.11 Uhr im Kath. Jugendheim, der Eintritt ist frei.