Wallfahrt nach Marienstatt

Schon zur Tradition geworden ist die erstmals im Jubiläumsjahr 2014 ausgerichtete Wallfahrt der Kolpingsfamilie Oberwesel am Tag der Deutschen Einheit. Diesmal war die Zisterzienser-abtei Marienstatt das Ziel.

Unter Leitung von Friedhelm Wessling fuhren die Teilnehmer nach der Statio in Liebfrauen mit dem Bus in den hohen Westerwald. Zu Fuß ging es dann von Luckenbach durch die herbstlich gefärbte Kroppacher Schweiz entlang der Kleinen Nister. Auf dem 6 km langen Weg wurde an drei Rastpunkten jeweils eine weitere Statio abgehalten mit Texten, Liedern und Gebeten zu dem Thema: Mein Verhältnis zu Gott und meine manchmal schwierige Suche nach dem Sinn des Daseins. Nach einem kurzen Anstieg ging es hinab ins Tal der Großen Nister zum Kloster Marienstatt.   

In der Abteikirche „Unserer lieben Frau von Marienstatt“, der ältesten gotischen Kirche östlich des Rheins,  feierten die Wallfahrer mit Pater Ignatius die Hl. Messe. Er erinnerte an die Verbundenheit mit Oberwesel durch die jeweiligen gotischen Altäre. In einer Sonderaus-stellung  „Hochgotischer Dialog“ 1993 im Dommuseum Mainz waren Skulptuen beider Altäre in direkter Gegenüberstellung zu bewundern.

Zum Abschluss kehrten die Teilnehmer im klostereigenen Brauhaus ein, wo man bei gutem Essen und Klosterbier schon Pläne für die nächste Wallfahrt schmiedete.