Loreley-Kliniken weiterhin auf Kurs

Sommerbesuch des CDU-Fraktionsvorsitzenden Christian Baldauf

Oberwesel. Der aktuelle Sommerbesuch des CDU-Fraktionsvorsitzenden im rheinland-pfälzischen Landtag, Christian Baldauf im Rhein-Hunsrück-Kreis führte  auch in die Loreley-Kliniken St. Goar – Oberwesel

Angestoßen durch Fragestellungen örtlicher Politiker suchte Landtagsvizepräsident Hans-Josef Bracht den Kontakt zum rührigen Oberweseler Kolping-Förderverein für Krankenhaus & Seniorenzentrum. Der Vereins-Vorstand stellte die Verbindung zur Geschäftsführung der Kliniken her, so wurde aus der Anfrage schnell ein Besuchstermin vor Ort.

Beim Lokaltermin in Oberwesel sollten dann die interessierten Landes-Politiker über die gesundheitspolitische Lage der Loreley-Kliniken mit dem Loreley-Seniorenzentrum auf Stand gebracht werden.

Hierzu standen neben den beiden Geschäftsführerinnen Lejla Salihagic und Marion Christian auch Vertreter der Gesellschafter, der ärztliche Direktor und die Spitze des Kolping-Fördervereins zur Verfügung. Geschäftsführerin Salihagic beschrieb sehr eindrucksvoll die medizinischen Angebote der Kliniken insgesamt vor Ort. Ebenfalls stellte sie, das von Dr. Psczolla gegründete muskuloskeletale Zentrum mit seiner besonderen Spezialisierung in den Mittelpunkt, da dieses gesundheitliche Angebot sich am Standort nachhaltig bewiesen hat und sich auch weiterhin erfolgreich etabliert.

„Diese weit in das Land ausstrahlende medizinische Spezialisierung stand auch Pate für andere Standorte“, ergänzte Matthias Psczolla, als Vertreter der Mehrheits-Gesellschafterin Marienhaus Kliniken GmbH. Mit begründetem Stolz blickt Psczolla auf seine medizinische Lebensleistung. Aber auch die anderen Klinik-Fachbereiche arbeiten mit hohem Zielerreichungsgrad und tragen dadurch insgesamt zur interdisziplinarischen Gesundheitsmedizin für die Patienten in den Kliniken in Oberwesel und St. Goar bei, betonte die Klinikleitung.

Sehr ausführlich wurde über die anstehende sogenannte künftige ‚Ein-Standort-Lösung‘ der Kliniken in Oberwesel gesprochen. Erste Schritte dazu werden gerade am St. Goarer Klinik-Standort als Interimslösung verwirklicht, damit die nachfolgende etwa vierjährige Bauphase in Oberwesel ohne spürbare Einschränkungen und bei laufendem Betrieb Stück für Stück umgesetzt werden kann. Die komplizierten Planungen im laufenden Betrieb, hier auch beeinflusst durch ein enges Baufeld, den Denkmalschutz, aber auch durch Bahnlärm und Hochwasser geprägter Standort, stellen die mit der langwierigen Planung Beschäftigten in allen Bereichen vor echte Herausforderungen. Trotzdem, so  Geschäftsführung und Gesellschafter einmütig, ist es gelungen, eine zukunftsorientierte Funktions- und Raumplanung dem Gesundheitsministerium vorzulegen. Gemeinsam mit dem zuständigen Team im Ministerium wurde in der Weiterentwicklung der Ursprungsplanung von 2014 die Planung eines Ersatzneubaus für das bestehende Bettenhaus 2016 in Angriff genommen. Auf diese neuen Wege folgten erhebliche zusätzliche Planungen für die Interimszeiten der einzelnen Bereiche. Jetzt geht es Zug um Zug um die notwendigen Genehmigungen. Bereits im September stehen dazu weitere Gespräche mit dem Ministerium an.

Die anwesenden Gesellschafter –Vertreter stehen auch sehr deutlich zu der Zusage in St. Goar eine Anschlussnutzung für das dortige Klinikgebäude weiterzuverfolgen. Auch dies wird als eine starke Herausforderung gesehen. „Wir sind mit unserem Konzept weiterhin klar auf Kurs“, so Stadtbürgermeister Jürgen Port, „und wir sehen auch für die Zukunft die Verantwortung in der Region als großer Arbeitgeber mit rund 360 Mitarbeitern“.

Die Kolping-Fördervereins-Vorstände, Gerda Brager und Michael Brahm, nutzten auch die Gelegenheit das eigene Bildungs- und Begegnungsprogramm ‚Aktiv im Alter‘ den Landespolitikern vorzustellen. Das bot sich schon deshalb gut an, da gerade unmittelbar nach dem Gesprächstermin eine Ausstellung mit Malarbeiten von Senioren des Loreley-Seniorenzentrums Oberwesel eröffnet wurde. Hier entstanden kleine Kunstwerke in einer monatlich stattfindenden Malwerkstatt unter Anleitung von Privatdozent Dr. Armin Thommes. Diese Malarbeiten der Senioren-Bewohner können nun bis Mitte Januar in der Oberweseler Klinik besichtigt werden. Auch die monatlich stattfindenden Ausflüge der Bewohner mit ehrenamtlichen Helfern in die Stadt und zu Fest-Gelegenheiten kam zur Sprache und fand hohe Anerkennung der modellhaften Angebote. Gerade zur letzten Kolping-Diözesanversammlung wurde diese Initiative noch mit dem Preis für soziales Engagement ausgezeichnet.

Fraktionsvorsitzender Christian Baldauf war von dem Profil der Loreleykliniken sehr angetan und brachte das sofort auch deutlich und mit lobenden Worten zum Ausdruck.

 

CDU-Fraktionschef Baldauf (sechster von links) mit Landtagsvizepräsident Bracht (vierter von rechts) inmitten der Klinik-Gastgeber und heimischer Politiker.